Wenn Bello in die Jahre kommt

Besonders bei großen Hunden sind Gelenkprobleme keine Seltenheit.
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  • Besonders bei großen Hunden sind Gelenkprobleme keine Seltenheit.
  • Foto: djd/VieVital GmbH
  • hochgeladen von Christine Seisenbacher

Arthrose und degenerative Gelenkerkrankungen lassen sich leider auch beim Hund nicht heilen, aber eine medikamentöse Behandlung durch den Tierarzt kann helfen, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. Speziell für Hunde entwickelte Schmerzmittel können zudem die Lebensqualität der Tiere spürbar verbessern. Und lassen erst einmal die Schmerzen nach, kehrt auch die Lust am Laufen zurück, denn auch erkrankte Tiere brauchen moderate Bewegung, damit die Gelenke nicht völlig versteifen.

Hilfe im Alltag
Übermäßige Anstrengungen sollten allerdings vermieden werden. Ein gleichmäßiges Schritt- oder Joggingtempo ist besser als kurze Sprints. Auch Übergewicht belastet die Gelenke. Umso wichtiger ist es, den Vierbeiner mit einer ausgewogenen Ernährung in Form zu halten. Um eine weitere Überlastung der Gelenke zu vermeiden, haben sich auch Rampen bewährt, die das Einsteigen in das Auto erleichtern. Zudem müssen Herrchen und Frauchen dem Schlafplatz besondere Aufmerksamkeit schenken. So sollte sich der Liegeplatz individuell an den Körper des Hundes anpassen, um Druckschmerzen zu vermeiden. Hier werden im Fachhandel spezielle Hundekissen angeboten. Die vier Zentimeter dicke Füllung des Kissens besteht aus viskoelastischem Schaum, der für hohen Liegekomfort durch eine gleichmäßige Gewichtsverteilung sorgt. Da die kranken Gelenke empfindlich auf Kälte reagieren, ist es mit einer flauschigen Seite aus Schafsfellimitat und einer kühleren Velourseite ausgestattet, die Hunden mit Gelenkproblemen zu jeder Jahreszeit einen tiefen und entspannten Schlaf ermöglichen.

Physiotherapie für Hunde
Werden die Beschwerden massiver, setzen immer mehr Hundebesitzer auf die Physiotherapie. Abgestimmt auf die konkreten Beschwerden, stabilisieren gezielte Massagen und gymnastische Übungen den Bewegungsapparat und können so das Allgemeinbefinden der vierbeinigen Patienten verbessern. Der Tierarzt setzt bei der Behandlung in erster Linie Schmerzmittel und Entzündungshemmer ein. Neben der Physiotherapie können auch Akkupunktur und Kräutertherapien die Schmerzen lindern und dabei helfen, die Gelenke wieder beweglicher zu machen. Als letzte Alternative bleibt auch beim Hund die Operation. Allerdings sind Eingriffe an den Gelenken oder gar das Einsetzen neuer Hüft- oder Ellbogengelenke nicht nur teuer, sie sind auch eine extreme Belastung für den Hund.

Besonders bei großen Hunden sind Gelenkprobleme keine Seltenheit.
Ein bequemer Liegeplatz hilft Schmerzen bei Arthrose und degenerativen Gelenkerkrankungen zu vermeiden.

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