Tuntenball 2025
Bunt, bunter, Tuntenball: So feierte man im Congress
- Im Stefaniensaal
- Foto: Franziska Pronneg
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Zum 34. Mal zog es am Samstag rund 2500 Besucherinnen und Besucher zum buntesten Event der Grazer Ballsaison in den Grazer Congress. Ganz nach dem Ballmotto "Born Naked" feierte man beim Tuntenball sich selbst, das Leben und was man daraus macht.
GRAZ. Der Grazer Tuntenball bewies wieder, dass die Ballsaison zu mehr taugt, als elegante Roben und Anzüge zur Schau zu stellen. Die Botschaft hinter dem Motto Born Naked: Wir Menschen werden als Tabula Rasa, als leere Leinwand, geboren. Was wir darauf malen, wie wir unser Aussehen gestalten, ist allein uns selbst überlassen. Dass dies Wirklichkeit werden kann und sich dunkle Kapitel unserer Geschichte nicht wiederholen, liegt in unseren Händen. Das Credo, frei nach Moderatorin und Drag Queen Grazia Patricia, lautete: “Nie wieder unsichtbar sein – nie wieder ist jetzt!”
- Moderatorin Grazia Patricia
- Foto: Franziska Pronneg
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Vielfältige Outfits und Performances
Passend zum Motto konnten die Besucherinnen und Besucher bestimmen, wie sie das diesjährige Motto in ein Outfit übersetzen und ihrer Kreativität dabei freien Lauf lassen. Das Ergebnis war wie immer ein breites Spektrum zwischen Extravaganz und Schlichtheit, von fantasievollen Kostümen bedeckter und viel nackter Haut. Vielfalt in unterschiedlichsten Tönen also.
- Im Stefaniensaal
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Alles andere als eintönig war auch die Eröffnung des Ballabends. Nach einleitenden Worten von Grazia Patricia und Organisator Joe Niedermayr sorgten das Burlesque-Kollektiv Cirque Rouge, die Queen-of-Drags-Teilnehmerin Bambi Mercury und der Pole-Dance-Weltmeister Simon K. Pole für musikalische und akrobatische Unterhaltung.
- Cirque Rouge auf der Hauptbühne im Stefaniensaal
- Foto: Franziska Pronneg
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Überdies wurde der Tuntenball Courage Award a das Wiener Jugendzentrum Q:WIR vergeben. Dies erinnerte, bei all der Partystimmung, a den ernsten Hintergrund des Events. Schließlich ist der Tuntenball nicht nur eine große Party. 1990 mit 140 Besucherinnen und Besuchern in der Uni Mensa das Licht der Welt erblickt, wuchs die Veranstaltung zum größten Charity-Event Europas heran. Die Einnahmen finanzieren die Arbeit der RosaLila PantherInnen mit und kommen somit direkt der queeren Community zugute. Aufwarten kann die LGBTIQ-Interessensvertretung mit einem psychosozialen Beratungsteam, Workshops an Schulen sowie weiteren Hilfs-, Beratungs- und Informationsangebote für Erwachsene und Jugendliche.
Drag Race und Dancefloors
Fulminant weiter ging es auf der Hauptbühne im Stefaniensaal mit dem Tuntenball Drag Race-Finale, in dem Divi Divine, Frau Blau, Alex Fine, Miss Cherry on Top und Blasphemy Xo um den Sieg rangen. Am Ende setzte sich Alex Fine durch und durfte den Titel "Tuntenball Drag Race Winner 2024" mit nach Hause nehmen.
90er-Nostalgie aufkommen ließ die Spice-Girls-Coverband Spice4ever mit Partyklassikern wie Wannabe bei der Mitternachtsshow. Auf anderen Floors legten DJs bis spät in die Nacht für die tanzbegeisterten Besucherinnen und Besucher auf. Wer nicht das Tanzbein schwingen wollte, konnte sich bei der Tombola oder beim Tuntenbingo sein Glück versuchen.
- Dance-Stimmung am Jägermeister-Dancefloor
- Foto: Franziska Pronneg
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Am Ende des Abends ging man (hoffentlich) nicht nur mit schmerzenden Füßen, sondern auch mit einer positiven Einstellung nach Hause: Be yourself and spice up your life – nicht nur am Tuntenball.
Mehr über die Arbeit der RosaLila PantherInnen findest du auf homo.at
Die besten Bilder vom Tuntenball:
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