Nächsten Sommer sehen wir uns wieder
Der Töpfermarkt 2019 ist Geschichte

Der Uhrturm hatte die KeramikerInnen im Blick...
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Der Uhrturm schaute herunter auf den Karmeliterplatz, auf dem an diesem Wochenende KeramikerInnen aus vielen Ländern an ihren Ständen ihre Arbeiten präsentierten, die unterschiedlicher nicht hätten sein können und wohl die Persönlichkeiten der KeramikkünstlerInnen widerspiegelten. Fröhliche Farben neben zarten Pastelltönen, durchsichtiges Porzellan neben Steinzeug für den Alltag, Gebrauchskeramik neben künstlerischen Einzelstücken, um das Zuhause exklusiv zu dekorieren – es gab alles, was das Herz begehrte.

Der Töpfermarkt war ausgesprochen gut besucht

Zahlreiches Publikum kam an allen drei Tagen aus dem Schauen und Staunen nicht heraus. Eine gelassene Heiterkeit lag über dem Platz, fern der Hektik, und die Menschen ließen sich anstecken von dieser Grundstimmung, die KeramikerInnen eigen zu sein scheint.
Aber sie verstehen auch zu feiern, denn so ein Töpfermarkt gleicht ein wenig einem Familientreffen – und KeramikerInnen, die gerade nicht am eigenen Stand anzutreffen waren, waren bestimmt unterwegs, um KollegInnen zu begrüßen und bei ihnen einzukaufen. „Die eigene Keramik sehen wir doch täglich bei der Arbeit“, schmunzelte ein Töpfer. „Daher haben wir im eigenen Haus dann auch gerne vielfältige Arbeiten von anderen.“
Die BesucherInnen hatten dieses Problem zum Glück nicht und konnten aus dem Vollen schöpfen.

Abwechslungsreiches Rahmenprogramm 

Die Kinder hatten Spaß, unter Anleitung das Scheibentöpfern auszuprobieren, und trugen stolz ihre Werkstücke von dannen – da zählte die Freude, nicht die Perfektion.
Angehende KeramikerInnen von der Ortweinschule in Graz präsentierten in einer Ausstellung Kunstwerke, die zeigten, dass man sich um die Kreativität und das Können des Nachwuchses keine Sorgen zu machen braucht.
Am Sonntag wurde um die Wette getöpfert, wobei alle KeramikerInnen viel Spaß hatten. Es ging darum, wer das höchste Hohlgefäß aus 3 kg Ton in drei Minuten drehen konnte. Gewonnen hat eine Dame, nämlich Annemarie Klug mit einem Gefäß von 54,3 cm Höhe. Doch es gab natürlich großen Applaus für alle, die sich der Herausforderung stellten.
An beiden Tagen sorgte Live-Musik zusätzlich für Stimmung – am Samstag die „Bingo Boys“ und am Sonntag „Cuvee Frizz“.

Hervorragende Organisation 

Besonderes Lob gab es von KeramikerInnen und BesucherInnen für die ausgezeichnete Organisation. Alle fühlten sich vom vierköpfigen Team des Keramikforums Steiermark – Petra Wildbacher, Margarete Christian, Anna Cebular und Gerald Scherübel - bestens betreut. Mit einem Lächeln fanden sie für jedes Problem eine Lösung und zauberten wohl hier und da ein wenig, obwohl das ja gar nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fiel ;-)
Für alle, die den Besuch des Töpfermarkts genossen haben, und für alle, die neugierig geworden sind, wird es nächsten Sommer im August den 14.Internationalen Töpfermarkt geben. Bis dahin ist Zeit, im eigenen Zuhause etwas Platz zu schaffen für neue Keramiken :-)

Keramikforum Steiermark - www.keramikforum.at
Töpfermarkt Graz (Claydays) - www.toepfermarkt-graz.at

Autor:

Ulrike Walner aus Graz

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