Top oder Flop?
Die Grazer Weihnachtsbeleuchtung im Experten-Check

Buntes Treiben: In der Herrengasse treffen viele verschiedene Motive, #%Farben und Formen aufeinander. Nicht immer in voller Harmonie. 
 | Foto: MeinBezirk/Markus Kropac
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Lichtplaner Eugen Schöberl wirft für MeinBezirk einen Blick auf die Weihnachtsbeleuchtung in der Grazer Innenstadt und erklärt, warum weniger oft nach mehr wirken kann. 

GRAZ. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Kaum wo zeigt sich das so stark wie beim Thema Weihnachtsbeleuchtung, auch in der Grazer Innenstadt. "Beleuchtung ist eine schöne Möglichkeit, den städtischen Räumen eine andere Atmosphäre zu geben", erklärt Lichtplaner Eugen Schöberl, der beim Stadtspaziergang mit MeinBezirk ein geschultes Auge auf die städtischen Licht-Dekorationen warf. Vom Startpunkt am Eisernen Tor mit Blick in die Herrengasse führte der Weg dabei über Hans-Sachs-Gasse, Bischofsplatz, Glockenspielplatz, Mehlplatz, Sporgasse, Hauptplatz, Schmiedgasse und Stubenberggasse zurück in die Herrengasse.

Mit geschultem Blick für städtische Beleuchtung: Eugen Schöberl.
 | Foto: MeinBezirk/Markus Kropac
  • Mit geschultem Blick für städtische Beleuchtung: Eugen Schöberl.
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Dort bekommt man als Besucherin und Besucher auch wirklich sehr viel zu sehen: vertikale Lichterketten, Sterne, illuminierte Wahrzeichen sowie abwechselnd eine blinkende Lichtwolke, Straßenbahnen sowie den Schriftzug "Frohes Fest". Auch die Lichtfarben variieren dabei. "Es ist etwas viel in der Herrengasse. Durch LED-Beleuchtung ist sehr viel möglich, da ist es oft schwer, sich auf etwas zu konzentrieren und den Rest wegzulassen", so Schöberl.

In der Sporgasse sind die Lichtfarben gut aufeinander abgestimmt. 
 | Foto: MeinBezirk/Markus Kropac
  • In der Sporgasse sind die Lichtfarben gut aufeinander abgestimmt.
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Weniger ist mehr

Das könnte sich aber durchaus positiv auf das Stimmungsbild auswirken, denn: "Wenn etwas arrhythmisch ist, nehmen wir das unterbewusst als Unruhe wahr." Noch bunter ging es nur am Mehlplatz zu, Lichterketten, Sterne, Weltkugeln und Lichtvorhänge, allesamt in unterschiedlichen Lichtfarben, fordern das menschliche Auge. Wesentlich harmonischer präsentiert sich da die Sporgasse. "Hier ist die Farbtemperatur der verschiedenen Elemente und des Schriftzugs besser aufeinander abgestimmt", so der Experte. Murgasse und Sackstraße seien zwar stilistisch sehr unterschiedlich, aber ebenfalls in sich stimmig.

Das Schmiedgassen-Fazit: sehr stimmungsvoll, leider etwas schief.
 | Foto: MeinBezirk/Markus Kropac
  • Das Schmiedgassen-Fazit: sehr stimmungsvoll, leider etwas schief.
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Gute Stimmung mit leichter Schieflage

In der Schmiedgasse befinden sich heuer die hängenden Christbäume, die früher die Herrengasse zierten, auch wenn der Experte einen kleinen Schönheitsfehler sieht: "Es würde noch wesentlich ruhiger wirken, wenn die Bäume wirklich in einer Linie wären." Generell funktioniere die Weihnachtsbeleuchtung in Graz aber, auch wenn das Gesamtkonzept nicht ganz erkennbar sei. Der Tipp fürs kommende Jahr: Elemente mehr auf die Charakteristik der einzelnen Straßen abzustimmen, sowie "ein wenig mehr Stringenz und eine Reduktion der Elemente."

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