Netzwerk Altersmedizin Steiermark
Von Covid-19 bis zur Telemedizin

Der Jahreskongress des Netzwerks Altersmedizin Steiermark fand heuer online statt, die Qualität ging dadurch aber nicht verloren.
  • Der Jahreskongress des Netzwerks Altersmedizin Steiermark fand heuer online statt, die Qualität ging dadurch aber nicht verloren.
  • Foto: GGZ
  • hochgeladen von Anna-Maria Riemer

Der Kongress des Netzwerks Altersmedizin Steiermark wanderte heuer mit vielfältigen Themen ins Digitale.

Der Kongress des Netzwerks Altersmedizin Steiermark, der in Kooperation mit den Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz (GGZ), der Medizinischen Universität Graz, dem Gesundheitsfonds Steiermark und Human Technology Styria organisiert wurde, stand heuer unter dem Motto „Covid-19-Pandemie & Alter – Was wir jetzt lernen müssen“. Da gerade auch ältere Menschen und deren Bedürfnisse von der aktuellen Situation betroffen sind, war es den Kongress-Präsidenten und Netzwerk-Altersmedizin-Gründern Walter Schippinger und Nandu Goswami wichtig, dass der Kongress trotz pandemiebedingter Einschränkung stattfindet. Am 12. und 13. November ging deshalb ein erfolgreicher Online-Kongress über die Bühne, wobei die Präsentation, Diskussion und Vernetzung von Projekten und Innovationen aus Forschung, Patientenversorgung und Humantechnologie via Livestream organisiert wurde. Als Vortragende konnten die beiden Mediziner Schippinger und Goswami über 40 Experten gewinnen, darunter Masahiro Kohzuki aus Japan und Franz Küberl.

Online-Podiumsdiskussion

Lisa Laubreiter, die in den GGZ und im Netzwerk Altersmedizin tätig ist, zieht eine positive Bilanz: „Rund 200 Zuseher haben sich online zugeschaltet. Auffällig war zudem die entspannte Atmosphäre.“ Auch die Podiumsdiskussion zum Thema „Was wir jetzt aus der Covid-19-Pandemie für unser Gesundheitssystem und die Pflege lernen müssen“, bei der Landesrätin Juliane Bogner-Strauß, der Präsident der Ärztekammer Steiermark Herwig Lindner sowie der Rektor der Medizinischen Universität Graz Hellmut Samonigg diskutierten, war ein Erfolg: „Es ist trotz der physischen Distanz eine angeregte Diskussion aufgekommen, die genauso gut war wie eine in Präsenz“, so Laubreiter.

Digitale Lösungen

Was allerdings fehlte, waren persönliche Diskussionen, wie sie in Kongresspausen stattfinden. Fragen aus dem Publikum konnten jedoch über Online-Chats gestellt werden. Vor allem das Thema Telemedizin war hierfür prädestiniert. Auch dieses Jahr widmete sich die österreichische AAL (Active and Assisted Living) mit Human Technology Styria den digitalen Lösungen. "Das Thema Telemedizin ist auf viel Interesse gestoßen. Es zählt nicht nur ,ambulant vor stationär', sondern auch der Wunsch älterer Menschen, so lange wie möglich gesund und in Würde zu Hause zu bleiben. Digitale Lösungen können hier helfen."

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