Infos zur Geschichte
Warum Silvester eigentlich Silvester heißt

Der Heilige Silvester, der Patron der Feierlichkeiten rund um den Jahreswechsel. | Foto: Samuele / Weston MacKinnon, Unsplash
3Bilder
  • Der Heilige Silvester, der Patron der Feierlichkeiten rund um den Jahreswechsel.
  • Foto: Samuele / Weston MacKinnon, Unsplash
  • hochgeladen von Roland Reischl

Hättest du es gewusst? Warum Silvester genau genommen der Erste und nicht der Letzte ist? Und dass  in der Kirche das Jahr nicht am 31. Dezember endet ...?

STEIERMARK. Da heißt es ja immer, Silvester wäre der Letzte – dabei ist er eigentlich der Erste. Nämlich Papst Silvester der Erste. Der Gedenktag dieses Heiligen wird jährlich am 31. Dezember begangen, an diesem Datum im Jahr 335 starb er in Rom. Wann er geboren wurde, weiß man hingegen nicht so genau, fest steht aber, dass  284, noch unter Christenverfolger Kaiser Diokletian, zum Priester geweiht wurde. Vor den Verfolgungen und der grassierenden Lepra floh er immer wieder in eine Höhle am Monte Soratte. Auf dessen Gipfel soll er laut Legende eine Kirche errichtet haben, wo zuvor ein heidnisches Heiligtum gestanden hatte. Heute steht dort noch das Kloster "San Silvestro".  Denn "Silvester" heißt zu Deutsch auch "Waldmann".

Gefälschte Dokumente waren im Spiel

314, ein Jahr nach der Anerkennung des christlichen Glaubens, wurde Silvester dann Bischof von Rom, also Papst. Wichtige Ereignisse seiner Amtszeit: Die Konstantinische Wende wie auch das unter seiner Leitung 325 einberufene Erste Konzil von Nicäa als erstes ökumenisches Konzil, auf dem er ein einheitliches Glaubensbekenntnis durchsetzte und auf dem Silvester nicht erschien, sind als wichtige Ereignisse dessen Amtszeit zu nennen.

Die angeblich von ihm entgegengenommene Konstantinische Schenkung, wonach Kaiser Konstantin dem Papst die Herrschaft über das gesamte Weströmische Reich erlassen habe, erwies sich hingegen als historische Fälschung.

Die Geschichte von der Wunderheilung

Im "Confessio"-Teil dieser Urkunde steht, dass Kaiser Konstantin als Christenverfolger gegen Ende seines Lebens vom Aussatz befallen wurde. Die römisch-heidnischen kapitolinischen Priester hätten ihm geraten, "im Blute unschuldiger Kinder zu baden" - von Mitleid ergriffen schickt er jedoch Mütter und Kinder nach Hause. Wie zum Lohn wird er in einem nächtlichen Traum von den ihm erscheinenden Aposteln Petrus und Paulus an Papst Silvester I. verwiesen, der ihm helfen könne. Konstantin lässt Silvester herbeiholen, der ihn heilt.

Silvester ist vor allem Party – der Hintergrund liegt aber im Jahr 335 nach Christus, als Papst Silvester I. starb. | Foto: Graz Tourismus/Harry Schiffer
  • Silvester ist vor allem Party – der Hintergrund liegt aber im Jahr 335 nach Christus, als Papst Silvester I. starb.
  • Foto: Graz Tourismus/Harry Schiffer
  • hochgeladen von Anna-Maria Riemer

Das Jahr hat schon längst begonnen

Das Kirchenjahr beginnt übrigens nicht mit dem 1. Jänner, sondern am Vorabend des ersten Adventsonntags - also mit dem Warten auf die Ankunft des Herren. Nichts desto trotz werden in vielen Pfarren am 31. Dezember Jahresschlussandachten gefeiert.

TIPP: Am 31. Dezember findet um 16 Uhr im Grazer Dom eine Vesper zum Jahresschluss mit Bischof Wilhelm statt. Als Musikbegleitung wird das Te Deum und mehr von Charles Villiers Stanford zu hören sein.
Quelle: Katholische Kirche Steiermark, mehr dazu hier!

Mehr News aus der Steiermark:

Bedeutendster Wildbienenfund in Halbenrain entdeckt
So bringst du dein Haustier gut durch die Silvesternacht

Der Heilige Silvester, der Patron der Feierlichkeiten rund um den Jahreswechsel. | Foto: Samuele / Weston MacKinnon, Unsplash
Silvester ist vor allem Party – der Hintergrund liegt aber im Jahr 335 nach Christus, als Papst Silvester I. starb. | Foto: Graz Tourismus/Harry Schiffer
Die katholische Kirche, hier mit Bischof Wilhelm Krautwaschl, hat das Kirchenjahr allerdings bereits begonnen. | Foto: Diözese Graz-Seckau
0:46
0:46

Jetzt teilnehmen!
Regionale Kundenbindung stärken und Wettbewerbsvorteil gewinnen

Viele Unternehmen investieren viel Zeit und Geld in die Gewinnung neuer Kundinnen und Kunden. Dabei wird oft übersehen, wie viel Potenzial bereits in der bestehenden Stammkundschaft steckt. Wer regelmäßig gekauft hat, kommt meist auch gerne wieder. Vorausgesetzt, der Kontakt bleibt bestehen. STEIERMARK. Genau hier setzt die MeinBezirk App an. Sie unterstützt regionale Betriebe dabei, mit ihrer Kundschaft in Verbindung zu bleiben und gleichzeitig neue Interessierte aus der Umgebung zu erreichen....

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Anzeige
Ihr habt eine Auszeit nötig? Dann haben wir ein ganz spezielles Gewinnspiel für euch. | Foto: Streamhouse
1 3

Streamhouse Gaming-Urlaub
2 x 1 Gaming-Wochenende in Bad Großpertholz für 5 Personen gewinnen!

Hin und wieder braucht es eine kleine Auszeit von der Arbeit, den Verpflichtungen und Familie, in der man sich mit seinen Freunden eine schöne Zeit macht. Mit unserem neuen Gewinnspiel geben wir euch die Möglichkeit endlich wieder einmal gemeinsam Spaß zu haben und bis tief in die Nacht zu zocken. Gemeinsam mit Streamhouse, Österreichs erstem Hotel für Gamer, verlosen wir 2 Gutscheine für eine unvergessliche Zeit mit Freunden und Freundinnen. Ausgestattet mit modernen Gaming-Bereichen,...

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.