Geheimniskrämer
Ex-Politiker Gerald Grosz gibt Kandidatur als Bundespräsident (nicht) bekannt

Staatstragend: Gerald Grosz überlegt Kandidatur als Bundespräsident.
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  • Foto: geraldgrosz.com
  • hochgeladen von Roland Reischl

Der ehemalige FPÖ- und BZÖ-Politiker Gerald Grosz will sich bis zum Sommer entscheiden, ob er zur Bundespräsidentenwahl antritt.

Die Liste der kuriosen und skurillen Kandidaten für die Wahl zum österreichischen Bundespräsidenten ist ja schon sehr lange, Highlight unter den "Leider nicht"-Präsidenten war der Wiener Society-Löwe Richard Lugner. Und anscheinend wird diese Liste jetzt noch um einen Namen länger: Denn der Grazer Ex-Politiker Gerald Grosz – aktuell berühmt-berüchtigt durch seine Social Media-Videos und seine Auftritte in Fellners "Ö24" – scheint ernsthaft antreten zu wollen.

"Amt des Bundespräsidenten wie Gut Aiderbichl"

In gewohnter Gerald Grosz-Manier startet der gebürtige Deutschlandsberger die Erklärung einer möglichen Kandidatur mit einem Rundumschlag, bezeichnet das Amt als " Gut Aiderbichl der Parteien", wohin man politische Frühpensionisten am Ende ihrer Karriere verschoben habe. Verstaubt sei die Funktion, durch den derzeit amtierenden Präsidenten "fast sinnlos" geworden.

Grosz, der demnächst 45 wird, stellt daher fest: "Dieses Amt muss neu definiert werden, und zwar als oberster, unabhängiger, objektivster und gerechtester Vertreter des Volkes." Viele Bürgerinnen und Bürger hätten ihn in den letzten Monate mit dem Wunsch kontaktiert, er solle doch wieder politisch aktiv werden. "Eine parteipolitische Funktion kommt für mich nicht mehr in Frage, das habe ich klargestellt." Aber er denke gründlich darüber nach, "um das unabhängige, parteifreie Amt des Bundespräsidenten der Republik Österreich tatsächlich zu kandidieren".

Dies gehöre aber zu den wichtigsten Entscheidungen seines Lebens: "Es hat Auswirkungen auf meinen Mann, meine Familie, mein persönliches Umfeld und in erster Linie hat es Auswirkungen auf meine Heimat. Gründlich überlegen heißt, sich die Zeit zu nehmen, eine Entscheidung zu treffen, dahinter zu stehen. Und dies werde ich tun und bis Sommer meine Entscheidung bekannt geben", so Grosz abschließend.

Staatstragend: Gerald Grosz überlegt Kandidatur als Bundespräsident.
Als Buchuator (hier im Stocker-Verlag) und als Kommentator gibt es ihn schon: Jetzt will Gerald Grosz (r.) als Bundespräsident kandidieren.

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