Der "Zulj-Beginn" zum Schulschluss

Die Innenstadt hat es Peter Zulj angetan: Der 24-Jährige fühlt sich in Graz wohl und will mit Sturm in die Top drei.
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Berührungsängste und Startschwierigkeiten in einer neuen Stadt? Das mag auf viele Menschen zutreffen, nur nicht auf Peter Zulj. "Ich war während meines Engagements beim WAC ein paar Mal in Graz, da hat mir Manuel Weber schon gezeigt, wie schön es hier sein kann", sagt ein gut gelaunter Sturm-Neuzugang, der sich nach einem Frühstück beim Freiblick Zeit für ein Interview mit der WOCHE genommen hat.

Treffer gegen Sturm

Den Wechsel von Absteiger Ried zu den "Blackies" hat sich der 24-Jährige ganz genau überlegt. "Ich hatte gute Gespräche mit Günter Kreissl, man hat gleich gemerkt, dass sich Sturm um mich bemüht. Das ist jetzt der nächste Schritt in meiner Karriere", sagt Zulj über das Engagement bei seinem ersten Großklub.
Vom Verein war er schon immer angetan: "Ich habe es geliebt, in diesem Stadion einzulaufen und vor dieser Atmosphäre zu spielen." Diese Motivation konnte der universell einsetzbare Mittelfeldspieler auch bereits in Tore gegen Sturm ummünzen. Erst in der Vorsaison narrte er beim 1:0-Sieg von Ried die gesamte Abwehr der Schwarz-Weißen.

Feuertaufe in Dortmund

Seitdem hat sich viel verändert: Die Innviertler sind nicht mehr Teil der Bundesliga, während Sturm sogar die Rückkehr auf das europäische Fußballparkett feiern wird. "Es gibt nichts Schöneres, als international zu spielen", sagt Zulj, dessen einzige Europacup-Minuten ausgerechnet vom WAC-Gastspiel in Dortmund stammen.
Während das Erreichen der Gruppenphase ein Traum sei, will sich der 1,86 Meter große Kicker vor allem auch in der Meisterschaft beweisen. "Natürlich ist ein Stammplatz das Ziel, eine konkrete Torvorgabe habe ich aber nicht im Kopf. Ich will einfach mit Spaß drauflos spielen", sagt Zulj, der vom Team bereits bestens integriert wurde.

Freude mit dem Bruder

Einen neuen Verein hat vor wenigen Tagen auch Bruder Robert, mit dem er nahezu jeden Tag telefoniert, gefunden: Der 25-Jährige hat bei Hoffenheim in der Deutschen Bundesliga angeheuert. "Ich freue mich so wahnsinnig für ihn, er hat sich das verdient."
Und wie sieht es mit den Auslands-Avancen vom jüngeren Bruder aus? "Mein Traumland wäre ja England, jetzt zählt für mich aber nur Sturm!"

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