In Algersdorf ?tafelt? man gut

Gerhard Suppan in ?seiner? Straße

Ein Paradies für die Fans von Verkehrstafen ? das ist die Algersdorfer Straße. Und vieles mehr.

Unsere Straßenreporter Klaus Krainer und Dieter Demmelmair waren vergangene Woche in der Algersdorfer Straße (zwischen Eggenberger Bad und Peter-Tunner-Gasse) unterwegs. Dort gibt es zwar keinen einzigen Gastronomiebetrieb ? aber ?getafelt? wird dort dennoch. Die Straße ist zwar nur wenige hundert Meter lang ? aber quasi durchsetzt mit Geschwindigkeitsbeschränkungstafeln. Fährt man von der Peter-Tunner-Gasse kommend in die Algersdorfer Straße ein, darf man 50 fahren. Doch nur rund 100 Meter ? dann ist Tempo 30 angesagt. Aber auch wieder nur für rund 100 Meter. Dann darf man wieder mit 50 ?Sachen? unterwegs sein ? bis vor die ?Neue Mittelschule?, in deren Bereich wieder Tempo 30 gilt! Schilda lässt grüßen ...
Gegrüßt hat uns auch Gerhard Suppan, Pensionist und ehrenamtlicher Mitarbeiter der Kinderfreunde in Gösting. Und Suppan hat uns gleich durch ?sein? Algersdorf, in dem er seit mittlerweile 32 Jahren lebt, und dessen Hauptstraße geführt. ?Ruhiger, viel ruhiger, war es früher hier. Jetzt herrscht leider reger Durchzugsverkehr?, klagt Suppan. Lob kommt von ihm aber für die Schule, die auch Notebookklassen anbietet. ?Hier wird wirklich tolle Arbeit geleistet.?
Nicht mehr gearbeitet wird in der alten Feuerwache, die zum Zeitpunkt unseres Besuches gerade von den aus dem Stadtparkpavillon vertriebenen Punks besetzt war. Was auch erklärt, warum immer wieder Polizeiautos durch die Straße fuhren.
Viel Grün sieht man in der Straße ? dafür sorgt auch der Kleingartenverein ?Luisiengarten?. Im Garten des Kindergartens ist auch die Farbe Hellblau präsent ? dort gibt es für die Kleinen nämlich einen eigenen Swimmingpool.
Übrigens: Nahe der Peter-Tunner-Gasse findet man mit ?Elektro Neon Elger? das einzige Geschäftslokal der Straße.

Autoren: dieter.demmelmair@woche.at

 

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