Spielerzufriedenheit
GAK schlägt Sturm in der Tabelle der anderen Art, Hartberg abgeschlagen
- Die GAK-Kicker waren in der Vorsaison mit ihrem Arbeitgeber grundlegend recht zufrieden.
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Die Spieler-Zufriedenheitstabelle der österreichischen Bundesliga ist da, mit durchwachsenen steirischen Ergebnissen: Der GAK landete auf Platz fünf, Vizemeister Sturm rutschte auf Platz zehn ab und der TSV Hartberg wurde von den eigenen Kickern zum Schlusslicht gekürt.
STEIERMARK. Die "Tabelle der anderen Art" für die abgelaufene Bundesligasaison steht, mit gemischten Ergebnissen für die steirischen Vertreter. Die VdF-Spielervereinigung hat dafür die Kicker nach der Zufriedenheit mit dem eigenen Verein befragt, rund 500 Spieler nahmen an der Umfrage teil.
| Rang | Klub | Gesamtbewertung |
|---|---|---|
| 1 | FC Red Bull Salzburg | 96,7 |
| 2 | FC Blau-Weiß Linz | 89,0 |
| 3 | LASK | 81,2 |
| 4 | SK Rapid | 80,3 |
| 5 | Grazer AK 1902 | 79,0 |
| 6 | SV Oberbank Ried | 77,4 |
| 7 | FK Austria Wien | 76,9 |
| 8 | WSG Tirol | 76,7 |
| 9 | SCR Altach | 74,2 |
| 10 | SK Puntigamer Sturm Graz | 74,0 |
| 11 | RZ Pellets WAC | 62,6 |
| 12 | TSV Egger Glas Hartberg | 60,8 |
Wie im Vorjahr schnitt der GAK aus steirischer Sicht dabei am besten ab. Die "Roten" landeten erneut auf Platz fünf in der Zufriedenheitstabelle, die gewohnt von RB Salzburg angeführt wird. Vor allem bei Pünktlichkeit der Gehaltszahlungen (9,7 von 10), Klarheit und Einhaltung der Verträge (9,0) und der täglichen medizinischen Betreuung (8,7) waren die Grazer top. Beim Punkt Ausrüstung (6,8) sehen die Kicker allerdings noch viel Luft nach oben. Der GAK erhielt einen Zufriedenheit-Score von 79, im Vorjahr schaffe man noch 81 von 100 Punkten.
GAK-Geschäftsführer Lukas Kokail stimmt das optimistisch: "Positives Feedback ist natürlich immer erfreulich und zeigt uns, dass die Abläufe grundsätzlich stimmen."
- Der SK Sturm startete höchst erfolgreich in die neue Saison. Die internen Turbulenzen der Vorsaison haben sich wohl auch auf die Zufriedenheit der Spieler ausgewirkt.
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Sturmspieler bemängeln interne Kommunikation
Der Stadtrivale SK Sturm schaffte es diesmal gar nur auf Platz zehn von zwölf. Während Gehälter (8,5) und Verträge (8,3) als gut bewertet wurden, waren es vor allem Infrastruktur (6,0) und der Informationsfluss zwischen sportlicher Leitung und Mannschaft (6,5), die das Gesamtergebnis drückten. Zumindest in Bezug auf die Infrastruktur ist dies wohl auch der vorherigen Stationen einiger Sturm-Kicker geschuldet. Objektiv betrachtet liegen die "Schwoazn" sicher nicht deutlich hinter Ried, Altach oder auch dem Stadtrivalen. Insgesamt kam der Vizemeister auf einen Wert von 74 von 100 Punkten.
Beim SK Sturm kommentiert man die Ergebnisse so: "Wir nehmen das Ergebnis natürlich ernst, sehen uns in unserer Vereinsstruktur aber Großteils hervorragend aufgestellt." Trotzdem werde man den Dialog mit der Mannschaft suchen.
Hartberg am Tabellenende
Der dritte steirische Vertreter, der TSV Hartberg, landete wie in den Vorjahren im Tabellenkeller der "Tabelle der anderen Art". Mit dem Ausscheiden von Austria Klagenfurt landeten die Hartberger diesmal sogar an zwölfter und letzter Stelle. Vor allem Ausrüstung (4,2), Infrastruktur (3,5) und Hilfe bei der Öffentlichkeitsarbeit (3,7) wurden von den Spielern nicht berauschend bewertet. Zumindest beim Gehalt (9,5) waren die Hartberger top. Und noch etwas Positives kann man aus TSV-Sicht aus der Bewertung mitnehmen: Im Vergleich zum Vorjahr konnte die allgemeine Zufriedenheit von 56 auf 60,8 Punkte gesteigert werden.
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