Neues Wissenszentrum für Uni Graz, schnelleres Internet, bessere Nahversorung

Strahlt angesichts der Aussichten für 2018: Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl
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  • Foto: Oliver Wolf
  • hochgeladen von Verena Schaupp

Die Arbeitslosigkeit in der Steiermark geht zurück. "Eine Aussicht, über die wir uns freuen", sagt Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl. Dieser Trend soll fortgesetzt werden. Dafür will das Land Steiermark sorgen. So ist die Arbeitslosenquote 2017 im Bundesland um 9,5 Prozent zurückgegangen und liegt damit österreichweit vorne. Insgesamt werden im Jahresschnitt zudem 576.000 Menschen in der Steiermark erwerbstätig sein. 2018 stehen darüber hinaus rund 54 Millionen Euro zur Förderung von heimischen Unternehmen zur Verfügung.

4 Millionen Investition an Uni Graz

Auch steirische Impulszentren sollen ausgebaut werden. So wird an der Uni Graz im Herbst mit dem Bau des neuen Zentrums für Wissens- und Informationstransfer begonnen, das sich ab 2020 den Themen "gesundes Altern" und "demografischer Wandel" widmen soll. Zwölf Millionen Euro betragen die Gesamtkosten, das Land Steiermark investiert vier Millionen Euro. "Wir wollen ansässige Unternehmen mit dem universitären Umfeld vernetzen", so Eibinger-Miedl. Es gehe darum, das heimische Know-How hier weiter zu fördern und junge Forscher in der Steiermark zu halten. "Wir erwarten uns so mehr Unternehmertum von den Absolventen."

"Silicon Austria Lab" nimmt Arbeit auf

Außerdem wird das neue "Silicon Austria Lab", das drittgrößte Forschungszentrum Österreichs, 2018 seine Arbeit aufnehmen. Es ist ein Spitzenforschungszentrum für Mikroelektronik, das in den nächsten fünf Jahren in der Steiermark mit 100 Millionen Euro gefördert wird. Man rechnet durch das Zentrum mit 200 neuen Arbeitsplätzen. Insgesamt will man so die steirische Spitzenposition (mit 5,14 Prozent Forschungs- und Entwicklungsquote liegt man österreichweit auf Platz eins) im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation absichern bzw. ausbauen.

Breitband-Ausbau

Der Ausbau des schnelleren Internets ist eine weitere Aufgabe, die sich das Land setzt. In einer Digitalisierungsoffensive und der gegründeten, eigenen Breitbandinfrastrukturgesellschaft will man die Gemeinden stärker vernetzen. Auch die Nahversorger sollen gefördert werden. Mit der Initiative "Lebens!Nah" wurden letztes Jahr  1.200 Nahversorger in der Steiermark unterstützt. Mit einer Fördersumme von 1,7 Millionen Euro wurden 8,8 Millionen an Investitionen in Klein- und Mittelunternehmen ausgelöst. Diese Zahl möchte man 2018 übertreffen.

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