Steirischen Seilbahner sind für den Winter gerüstet (+Umfrage)

Wann können die Lifte angeworfen werden? Die steirischen Seilbahner hoffen, dass es nach dem Lockdown losgeht.
  • Wann können die Lifte angeworfen werden? Die steirischen Seilbahner hoffen, dass es nach dem Lockdown losgeht.
  • Foto: Pixabay
  • hochgeladen von Christoph Hofer

Diese Nachricht kam wie eine Lawine daher: Geht es nach dem italienischen Premier Giuseppe Conte, sollten die wichtigsten Wintersport-Tourismusnationen wie Österreich, Frankreich, Italien und Deutschland in den Weihnachtsferien den Skiurlaub flächendeckend verbieten. Auch aus Bayern kam prompt Zustimmung. Kein Wunder, dass sich hierzulande Verunsicherung breit macht. Vom Anwerfen der Schneekanonen ließen sich viele steirischen Betreiber aber nicht abhalten, viel mehr wird derzeit aufgrund der kalten Temperaturen zumindest einmal für den Start in den Winter vorgesorgt, Auch der steirische WK-Fachgruppenobmann, Fabrice Girardoni, plädiert für einen raschen Start der Skisaison. 

Wichtiges Signal für alle Regionen

"Wir haben umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ausgearbeitet. Ein baldiger Beginn ist nicht für die Seilbahnen, sondern für die gesamte Wirtschaft in den steirischen Regionen von zentraler Bedeutung." Neben der Produktion von Schnee  wurde auch bereits großer Wert auf die Umsetzung aller notwendigen Covid-19-Sicherheitmaßnahmen gesetzt. Die weiß-grünen Bahnenbetreiber sind also mehr als nur gerüstet, um im Idealfall gleich nach Ende des Lockdowns die Lifte anzuwerfen. "Der Startschuss in den Winter ist nicht nur für die Bahnen ein (überlebens-)wichtiges Signal, sondern für alle Regionen und die darin verankerte Wirtschaft mit den vielen Arbeitsplätzen. 1.240 Mitarbeiter, die in der Steiermark direkt bei den Bahnen beschäftigt sind und fast 6.800 Beschäftigte im Umfeld (Gastro, Sporthandel etc.) sprechen eine deutliche Sprache für die hohe Wertschöpfung", unterstreicht Girardoni. 

Bewegung im Freien als Virus-Feind

Der eingangs erwähnte Idee hinsichtlich eines Skiurlaub-Verbotes kann der WK-Fachgruppenobmann nichts abgewinnen. "Der größte Feind des Virus sind viel Bewegung im Freien und frische Luft, und beides können wir neben akribisch umgesetzten Sicherheitsmaßnahmen in jedem Fall garantieren.“ Dazu zählen regelmäßige Desinfektionen, eine maximale Anzahl an Kabinen und Sesseln und sogar Schlauchschals, die wie eine Maske getragen werden und teilweise gratis an den Kassen abgegeben werden.

Newsletter Anmeldung!

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Aktuell

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen