13.09.2017, 12:00 Uhr

Die DTM kommt wieder vor die Haustüre

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Mercedes-Fahrer Lucas Auer triumphiert am vergangenen Wochenende auf dem Nürburgring. (Foto: GEPA)

Youngster Lucas Auer freut sich auf sein Heimrennen am Red Bull Ring in Spielberg.

Die Motorsportsaison auf dem Red Bull Ring in Spielberg biegt langsam in die Zielgerade ein und wartet am Wochenende vom 22. bis 24. September noch mit einem richtigen Kracher auf. Die DTM als Königsklasse der Tourenwagen gastiert erneut in der Obersteiermark und gerade heuer sind die Chancen auf einen rot-weiß-roten Heimsieg sehr, sehr hoch. 

Mit Sieg nach Spielberg

Verantwortlich dafür zeichnet ein junger Tiroler, der erst vorgestern seinen 23. Geburtstag gefeiert hat. Dank Lucas Auer ist Österreich auf der DTM-Landkarte nicht nur als Gastgeber, sondern auch in den diesjährigen Siegerlisten präsent.
Erst am vergangenen Wochenende hat er am Nürburgring erneut seine Visitenkarte abgegeben und damit seinen dritten Saisonsieg gefeiert. "Leider habe ich dann durch einen dummen Eigenfehler das zweite Rennen verhaut", bleibt der Shootingstar selbstkritisch. Dabei müsste ihm ein Blick auf die Fahrerwertung doch zumindest ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Jedes Jahr besser

Nur neun Zähler trennen den BMW-Fahrer vom Führenden Mattias Ekström. Die schwedische Legende ist rund 16 Jahre älter. "Umso schöner, dass ich da mit den Arrivierten so gut mithalten kann", sagt er bescheiden.
Für ihn ist es erst die dritte Saison im Konzert der Großen: 2015 schloss er die Saison auf Gesamtrang 23 ab, im Vorjahr war er schon 12. Nicht nur Mathematikgenies wissen, was bei einer erneuten Halbierung der Endplatzierung herausschauen würde.
"Vor der Saison war mein Ziel eigentlich nur, mich weiter zu verbessern, vielleicht mehr Polepositions einzufahren und Rennen zu gewinnen. Aber dass es in Summe jetzt so gut läuft, war eigentlich nicht zu erwarten." Auch, wenn die Saisonziele nun adaptiert werden müssten, verspürt der Neffe von DTM-Chef Gerhard Berger keinen übermäßigen Druck.

Vorfreude auf daheim

"Bin ich Letzter, habe ich den Druck, dass mein Vertrag gekündigt wird, bin ich Erster, habe ich den Druck, gejagt zu werden. Insofern ist’s eh egal." Ein wenig Kribbeln vorm Heim-Wochenende ist dann aber doch dabei. "Es ist so schön, dass man als Österreicher die Gelegenheit hat, daheim zu fahren. Es werden viele Freunde dabei sein."
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