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Der Thermenlandbus fährt auch 2026 von Wien in das Steirische Thermenland - heuer in neuer Farbe und mit neuem Branding. Für dieses Jahr konnte die Finanzierung gesichert werden.
THERMENREGION/FÜRSTENFELD. Seit Dezember 2019 gibt es den Thermenlandbus als öffentliche Verkehrsanbindung zwischen Wien, Fürstenfeld und den Thermen des Steirischen Thermenlands. Ziel war und ist es, mit einer umweltfreundlichen Direktverbindung den für die Thermen, die Thermenhauptstadt Fürstenfeld und die gesamte Region touristisch gesehen beudeutenden Wiener Raum noch besser zu erschließen und damit die Gästefrequenz in der nach der Dachstein- und Tauernregion zweitstärksten Tourismusdestination der Steiermark zu erhöhen. Im Zuge einer kurzen Demonstrationsfahrt vom Hauptplatz Fürstenfeld zum Thermenresort Loipersdorf wurde nun die neue, mit mehr Komfort ausgestattete Ausführung des in „wasserblau“ gehaltenen Stockbusses mit Panoramafenstern und WC sowie mit markantem Branding Vertretern der Politik, der Thermen, der Hotels und der Regionalpresse präsentiert.
Genutzt wird das Verkehrsmittel, welches zweimal täglich ausgehend von der Bundeshauptstadt auf der Strecke verkehrt und an Wochenenden zusätzlich Bad Gleichenberg und Bad Radkersburg anfährt, auch von Pendlern, Studierenden und Thermenmitarbeitern. Wie Alexander Randa-Tropper von der Betreiberin Postbus AG informierte, konnten von Jänner bis April rund 6500 Fahrgäste gezählt werden – eine Steigerung von acht Prozent im Vergleichszeitraum.
Um Fortbestand nach 2026 wird gekämpft
Finanziell abgesichert ist der Thermenlandbus zum jetzigen Zeitpunkt bis Ende 2026. Kostenträger sind aktuell die Gemeinden Fürstenfeld und Bad Loipersdorf, das Land schießt Bedarfszuweisungsmittel von 160.000 Euro hinzu. Eine Fahrt mit dem Bus kostet 20 Euro. Unisono wurde im Rahmen der Buspräsentation großes Interesse daran bekundet, sich für den Fortbestand des Thermenlandbusses – schon in den vergangenen Jahren wurde immer wieder um die Finanzierung gerungen – über das laufende Jahr hinaus einzusetzen.
Hoffen auf öffentliche Hand
Zudem ist man bestrebt, den Thermenlandbus in Hinkunft als offiziellen Linienverkehrsbus zu führen, damit das Klima-Ticket genutzt werden kann. Auf Dauer könne es nicht die Lösung sein, dass die finanzielle Hauptlast auf lediglich zwei Kommunen liege. Hier sei mehr Solidarität gefragt, so der Fürstenfelder Bürgermeister Franz Jost. Nationalrat Christian Schandor, zweiter Vizebürgermeister in Fürstenfeld, will sich im Bund für eine Dauerfinanzierung mit Hilfe der öffentlichen Hand einsetzen. Klare Befürworter sind ebenso Philip Borckenstein -Quirini, Thermensprecher der Erlebnisregion und Geschäftsführer des Thermenresort Loipersdorf sowie Gernot Deutsch, Geschäftsführer der Heiltherme Bad Waltersdorf und Landesvorsitzender der Österreichischen Hotelvereinigung. Der Thermenlandbus sei zu einem wichtigen Faktor im Thermentourismus geworden, von dem Gäste und ebenso die lokale Bevölkerung profitieren, so die Touristiker.
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