Energieautarkes Weltunikat
Rogner Bad Blumau nimmt größte PV-Anlage der Region in Betrieb
- Die drei Quellen der Therme sind nach den Heiligen Drei Königen benannt - konsequent also, dass auch die neue Photovoltaikanlage mit rund 9.600 Modulen ebenfalls am vergangenen Dreikönigstag in Betrieb genommen wurde.
- Foto: Rogner Bad Blumau
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Mit der Inbetriebnahme einer der größten Photovoltaik-Anlagen der Region schließt das Rogner Bad Blumau einen technologischen Kreislauf. Durch die Kombination aus hocheffizienter Geothermie und Sonnenkraft avanciert das Resort zum energetischen Selbstversorger und spart jährlich 10.000 Tonnen CO₂ ein.
BAD BLUMAU. Während viele Tourismusbetriebe noch über Dekarbonisierungsstrategien diskutieren, hat KR Robert Rogner Fakten geschaffen. Am vergangenen Dreikönigstag wurde die neue Photovoltaikanlage offiziell in Betrieb genommen. Sie ist das Herzstück einer umfassenden Energiestrategie, die das Thermenresort technologisch in eine neue Ära katapultiert.
- Nachhaltiger Kreislauf: Durch die Kombination von Geothermie und Sonnenkraft werden im Rogner Bad Blumau nun jährlich 10.000 Tonnen CO2 eingespart.
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Die nackten Zahlen der neuen Anlage verdeutlichen die Dimension des Projekts: Auf einer Gesamtfläche von über fünf Hektar wurden 9.688 Hochleistungsmodule installiert. Jedes einzelne Modul liefert eine Spitzenleistung von 590 Wp, was eine Gesamtleistung von 5,7 MWp ergibt. Der prognostizierte Ertrag ist gewaltig: Rund 7.000 MWh grüner Strom sollen jährlich generiert werden - genug, um 2.000 österreichische Haushalte komplett zu versorgen. Um diese Energie auch dann nutzen zu können, wenn die Sonne nicht scheint, wurde die Anlage mit einem massiven Batteriespeicher von 6 MWh Kapazität gekoppelt. Dieses Speichersystem ist essenziell, um die Lastspitzen des Resortbetriebs abzufedern und den Autarkiegrad zu maximieren.
- Auf über fünf Hektar werden nun rund 7.000 Kilowattstunden an Strom produziert.
- Foto: Rogner Bad Blumau
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Hybride Nutzung natürlicher Ressourcen
Das Besondere an dem Projekt in Bad Blumau ist nicht die Photovoltaik-Anlage allein, sondern die hybride Nutzung natürlicher Ressourcen. Bereits seit der Jahrtausendwende nutzt das Haus die Wärme aus über 2.000 Metern Tiefe. Die Geothermieanlage beheizt nicht nur die gesamte Architektur, sondern bildet nun zusammen mit der Sonnenkraft ein geschlossenes System. Durch die Verbindung beider Technologien erreicht das Resort eine CO₂-Ersparnis von insgesamt rund 10.000 Tonnen pro Jahr. Allein die PV-Komponente kompensiert Emissionen, die etwa 33 Millionen Autokilometern entsprechen würden.
- Energie für 2.000 Haushalte: Mit 5,7 MWp Gesamtleistung setzt das Projekt neue Maßstäbe für die touristische Eigenversorgung.
- Foto: Rogner Bad Blumau
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Ökologische Symbiose auf der Weidefläche
Wirtschaftlich und ökologisch interessant ist die Form der Flächennutzung. Es handelt sich um ein Agrophotovoltaik-Konzept, bei dem die landwirtschaftliche Nutzbarkeit der Grünflächen erhalten bleibt. Die Paneele sind so angeordnet, dass Schafe darunter weiden können. Das spart nicht nur mechanische Pflegekosten, sondern schützt die Tiere vor direkter Sonneneinstrahlung. Gründer und Eigentümer KR Robert Rogner sieht darin mehr als nur eine technische Notwendigkeit: „Anstatt der Natur etwas zu entnehmen, entsteht eine Symbiose mit ihr. Hier ist Zeitgeist nachhaltig spürbar.“
Mit diesem Investment positioniert sich das Rogner Bad Blumau als Vorreiter im nachhaltigen Tourismus. In Zeiten volatiler Energiepreise ist die vollständige Autarkie ein massiver Wettbewerbsvorteil.
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