Traktor-Demo in Wien
Bauern aus Bezirk Horn fordern Reformen von Landwirtschaftsminister
- Landeskammerrat Werner Hirsch aus Mold vom Unabhängigen Bauernverband NÖ (UBV) mit Organisator Kammerrat Ernst Tschida aus Pamhagen vom Bündnis Zukunft Landwirtschaft.
- Foto: Werner Hirsch
- hochgeladen von Markus Kahrer
Knapp 400 Traktoren und über 2000 Landwirte aus ganz Österreich, darunter viele aus dem Bezirk Horn, zogen nach Wien. Vor dem Landwirtschaftsministerium und dem Parlament machten sie auf die schwierige Lage der heimischen Landwirtschaft aufmerksam.
BEZIRK HORN. Zahlreiche Landwirte aus Niederösterreich, darunter auch Vertreter aus dem Bezirk Horn, versammelten sich in Wien, um auf die Herausforderungen der heimischen Landwirtschaft aufmerksam zu machen. Knapp 400 Traktoren fuhren durch die Stadt und verdeutlichten die Entschlossenheit der Teilnehmer. Viele Familien begleiteten ihre Betriebe und setzten damit ein deutliches Zeichen für die Bedeutung und Zukunft der Landwirtschaft in Österreich. Die Resonanz auf den Aufruf des Vereins „Bündnis Zukunft Landwirtschaft“ übertraf die Erwartungen der Organisatoren bei weitem.
- Knapp 400 Traktoren und über 2000 Landwirte aus ganz Österreich, darunter viele aus dem Bezirk Horn, zogen nach Wien.
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Die Kundgebung vor dem Landwirtschaftsministerium wurde von mehreren Nationalräten begleitet, und auch der Landwirtschaftsminister Totschnig sprach vor dem Parlament. Dabei sah er sich den Buh-Rufen unzufriedener Landwirte gegenüber, die ihrem Unmut über die aktuelle Situation Ausdruck verliehen. Themen wie fehlende Herkunftskennzeichnung, wachsende Bürokratie, steigende Betriebskosten und gleichzeitig niedrige Agrarpreise dominierten die Diskussionen. Die Demonstranten forderten klare Maßnahmen und politische Unterstützung, um die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft nachhaltig zu verbessern.
- Knapp 400 Traktoren und über 2000 Landwirte aus ganz Österreich, darunter viele aus dem Bezirk Horn, zogen nach Wien.
- Foto: Werner Hirsch
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Organisatorisch waren prominente Vertreter wie Landeskammerrat Werner Hirsch aus Mold vom Unabhängigen Bauernverband Niederösterreich sowie Kammerrat Ernst Tschida aus Pamhagen vom „Bündnis Zukunft Landwirtschaft“ beteiligt. Gemeinsam gelang es ihnen, die Anliegen der Landwirte sichtbar in den öffentlichen Raum zu tragen.
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