Inn-Piraten Akademie: Financial Education VI. Pflichtfach für die Aktivisten des Verbundes #TIROLER FÜR TIROLER
Der Kunstmarkt: Die Krone der Veranlagung als Gleichnis, wie unser Welt-System zeitlos tickt. Erster Teil. MÄZENE MACHEN MEHRWERT

Einer unserer gewesenen Arbeitgeber, der berühmteste Finanz-Jongleur der Tiroler Gegenwart hat einmal in Verständnis für meine Neigung zur streitfreien Kunst als wahrer Wertträgerin zustimmend gemeint: " Jo eh, Heinrichlein, liaba a schiane Vasn unterm Orm, ois die Aktien im O****!!"

Wir waren damals bezeichnenderweise Leiter der SKM-Aktiengesellschaft, er als Vorstand & echter Chef, ich, als damals noch vorzeigbarer gewerbeberechtigter Geschäftsführer & das gemeinsame Thema war das Management von Firmenkredit-Portfolios & die Strukturierung der Anlagewerte auf der statischen Seite der Unternehmens-Bonität.

Da zeigte sich wie ewiglich, dass derjenige kosten"freies" Geld bekommt, der keines braucht, aber das führt in eine andere Ebene des Finanzwesens, die wir aber am Schluss dieser Serie als 13. Teil als würdigen Abschluss ganz genau beleuchten werden, unter dem rubrum FINANZIERUNG ALS STEIN DER WEISEN im perpetuum DES EWIGEN RADES von Escher als Bank-Reklame zur Metaphysik arabischer Gott-Symbolik & der global wirkbaren Swastika in unseren sub-bewußten Kreisläufen um die Sonne.

WER DIE PREISE AM KUNSTMARKT NICHT VERSTEHT, HAT NICHTS VON DER WELT VERSTANDEN.
Larry Gagosian, vorgeblich reichster Kunsthändler der Welt

Gemeint ist hier freilich, die Welt im Geld, vornehmlich die der Oligarchen & Plutokraten, aber war das nicht immer so, von Maecenas zu den Medici!?

Den Unterschied von Kunstspekulanten zu tatsächlichen Mäzenen & aufrichtigen Gönnern wollen wir nun anhand des interessanten Falls Larry "Gogo" Gagosian, des Tyccons unter den Kunsthändlern erarbeiten, wobei wir auf die übliche Wiedergabe von biographischen Daten verzichten & dazu auf die nette Quelle finanzen.net, Euro am Sonntag, 02.12.2013, 03:00, verweisen & uns auf das WIE exzessiver Geldvermehrung & funktionaler Wertkonservierung konzentrieren.

Es geht kurz gesagt um die durchaus ehrenwerte Frage, welchen AUFSCHLAG ein Unternehmer benötigt, um nach Abzug aller denk- & rechenbaren Kosten, einen Gewinn nach Steuern zu erwirtschaften, die Steuer-Seriösität einmal angenommen.

Die Banken bezeichnen als Aufschlag jene Spanne zum Referenz-Zins, die sie verrechnen dürfen, damit sie nicht vollends als Liebhaber ihres Berufes dastehen, jedes Wirtshaus oder Frittenbude denkt da konkreter, also materialorientierter, wie auch unser "Dirty" Larry Gagosian seit seinem Erweckungserlebnis.

Der "gute" Gogo Gagosian hatte sich einstens niemals vorstellen können, dass man vom Kunsthandel CASHen ergo leben könnte, er wäre viel eher Immobilien-Hai geworden als ein kunstfreundlicher Anlage-Goldfisch. Die Wege dieses Herrn sind aber ergründlich, wenn man weiss, dass er als spätberufener Literaturstudent mit 30 (!) gerade einmal entdeckte, dass man mit dem Verkauf von "Postern mit Kitschmotiven" eine Verzehnfachung des Kapitals ereichen kann, cit. "die schrecklichen Plakate, für die er selbst einen Dollar pro Stück bezahlt, bringt er, mit einem Rahmen versehen, für zehn bis 15 Dollar los... " dann "dämmert ihm: Entscheidend für den Erfolg seines Ex-Arbeitgebers ist dessen unschätzbares, gepflegtes Netzwerk."

Er war ja gerade rausgeschmissen worden, als Assistent eines Schauspieler-Vermittlers, eines späteren Disney-Präsidenten, & "stellt nun aber fest, dass er etwas besser gerahmte Poster sogar für bis zu 250 Dollar losschlagen kann - und begreift das Potenzial des Geschäfts." Cit.finanzen.net Ende

Seither macht er heute nur mehr Bluechip-Künster, die es bereits geschafft haben & es wird gesagt, er könne damit kokettieren, deren genaue Zahl nicht zu kennen.

Nun wissen wir also, was dieser Mann spricht & essenziell tut, so können wir in seinem Namen also quid pro quo fordern: ANALIZE ME!

Wir sehen hier weder Liebe noch Gönnergeist, was die Kunst im Allgemeinen & die "betreuten" Künstler im Besonderen betrifft, sondern einen beinkalten ordinary businessman des weithin sichtbaren alten angloamerikanischen Selbstverständnisses, insoweit stimmen wir Larry Gogo Gagosian zu, dass wer die Preise am Kunstmarkt nicht versteht, von der Welt rein gar nichts verstanden hat, doch wie spricht es von einem Schmähkartoon an einer Innsbrucker Litfass-Säule sympathischerweise vor einem Gymnasium über unseren heimischsten Immo-Tycoon zu treffend zu uns:

"Wer heute um sich wirft mit großen Brocken, kann morgen schon im Häfn hocken!"

Das gilt auch & gerade für die politische Aktionskunst, die wir im nächsten Teil untersuchen werden, für heute schliessen wir mit dem allgemeinen Wunsch nach Frieden für alle Menschenkinder mit einem Christ-Sozialisten-Diktum:

SAUBER BLEIBEN & soziale Geschäfte treiben!

Einen gesegneten vierten Adventsonntag 2019!!

www.t4t.help

Autor:

heinrich stemeseder aus Innsbruck

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