03.01.2018, 13:08 Uhr

Ein großer Hirte hat die Erde verlassen

Präsident Thomas S Monson (Foto: Intellectual Reserve, Inc.)
Innsbruck: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) | Präsident Thomas S Monson, Oberhaupt der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzen Tage (Mormonen), ist am 02.01.2018 im Alter von 90 Jahren in Salt Lake City, Utah, USA, verstorben. Er hat bis zuletzt als Prophet, Seher und Offenbarer die Kirche geleitet und stand als dienstältester Apostel dem Gremium der Ersten Präsidentschaft vor. Die weltweit 16 Millionen Gläubigen lieben Präsident Monson ganz besonders, war er doch ein sehr warmherziger und fürsorglicher Mann, der auf die Bedürfnisse des Einzelnen einging. Der gelernte Betriebswirt (Business Manager), der seinen Bachelor an der Utah University und den Master an der Brigham Young Universität absolviert hatte, war bereits als Teenager im geistlichen Dienst (Aaronisches Priestertum) der Kirche tätig. Er wurde mit 22 Jahren zum Bischof und mit 36 Jahren zum Apostel ordiniert.

Thomas S Monson hat in unzähligen Predigten, Artikeln, in seinen Büchern und in seinem persönlichen Wirken versucht, den Menschen in ihrem Leben Halt zu vermitteln. Er appellierte an die Großherzigkeit der Menschen, an das aufeinander zuzugehen, das Vergeben und Verzeihen und an den Mut, sich in bestimmten Dingen gegen den Strom zu stellen. Er erzählte von der Präexistenz, dem Leben der Menschen vor ihrer Geburt, wie auch vom Sinn und Zweck des Erdenlebens. Er ermunterte die Menschen, Jesus zu erkennen und ihm nachzufolgen und er legte Zeugnis von ihm ab, wie hier in einer Ansprach vor drei Jahren.
Nun hat Thomas S Monson buchstäblich bis ans Ende seines Lebens ausgeharrt und war dem Beispiel des Sohnes des lebendigen Gottes folgend bis zuletzt ein Hirte für die Menschen. Er hat viele Leben berührt und bewirkt, dass die Menschen ihren Weg überdachten, ihn änderten und als Lohn dafür vermehrt Friede, Freude und Freiheit erhielten. Wie ein Hirte ging er seiner Herde voran und lebte das was er predigte. Sein Beispiel war erfrischend und ermutigend. Jetzt ist er mit seiner Frau Frances, die drei Jahre vor ihm nach Hause gegangen ist, wieder vereint. Viele werden Präsident Monson vermissen und sich auf den Tag freuen, wenn sie ihn wiedersehen werden und wieder seiner Stimme lauschen und sich an seiner Fürsorglichkeit laben können.
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Günther Haidenthaller aus Wels & Wels Land | 03.01.2018 | 19:41   Melden
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