Umfrage der WOCHE
Sie halten das System am laufen

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Viele Menschen aus dem Bezirk Leibnitz sind im Home-Office, aber ebenso viele sind noch in ihren Berufen bei den Menschen tätig. Egal ob im Pflegebereich, im Lebensmittelhandel oder in Lehrberufen: Sie alle leisten großartiges! Der WOCHE geben sie einen Einblick in den aktuellen Arbeitsalltag.

Waltraud Zwetti

Waltraud Zwetti aus Goldes, arbeitet beim Hilfswerk Steiermark (mobile Dienste Leibnitz Süd): "Die Zahl der Kundenkontakte hat sich reduziert, weil jetzt viele Angehörige zuhause sind und das selbst machen. Für die Diplom-Pfleger hat sich nichts geändert, weil unsere Arbeiten, wie das Wechseln der Verbände und setzen von Infusionen, kein anderer machen kann. Für uns gehört Hände waschen und desinfizieren zum Alltag. Nun ist auch das Tragen eines Mundschutzes verpflichtend. Bei täglich sechs bis acht Hausbesuchen schwingt natürlich die Angst vor einer Ansteckung mit dem Virus mit. Viele Menschen, die allein leben, sind froh, dass wir nach wie vor kommen und sie nicht im Stich lassen. Wir betreuen hauptsächlich die Risikogruppe und wollen diese auch weiterhin gut pflegen. Damit leisten wir auch einen wichtigen Dienst, indem wir die Krankenhäuser entlasten. Ein großer Dank gilt meinem Team, welches in dieser schwierigen Situation herausragende Arbeitet leistet."

Michaela Krammel

Michaela Krammel aus Pistorf, arbeitet bei Hofer in Stainz: "Natürlich ist der Arbeitsalltag mit Angst vor einer Ansteckung verbunden. Vor allem, da manche, leider auch viele ältere Menschen, die Situation nicht ernst nehmen und sich nicht an die Sicherheitsabstände halten. Ich arbeite nun schon seit zwei Wochen mit Mundschutz und Handschuhen und an der Kassa wurde eine Plexiglasscheibe installiert. Dennoch ist jeden Tag ein ungutes Gefühl dabei."

Klaus Steinwendter
  • Klaus Steinwendter
  • Foto: Rotes Kreuz
  • hochgeladen von Eva Heinrich

Klaus Steinwendter aus Leibnitz, arbeitet beim Roten Kreuz: "Wir sind es im Rettungsdienst gewohnt, dass sich der Arbeitsalltag sehr schnell ändern kann. Unsere Dienstpläne wurden für ein erhöhtes Einsatzaufkommen adaptiert. Infektionstransporte sind im Roten Kreuz alltägliche Routine. Es gibt schon immer infektiöse Erkrankungen mit besonderer Schutzbedürftigkeit. Der Fokus liegt aktuell im ressourcenschonendem und verantwortungsbewusstem Umgang mit Schutzausrüstungen. Was für die Zivilbevölkerung gilt, halten wir auch an unseren Rot-Kreuz Dienststellen ein. Wir minimieren soziale Kontakte und erlauben das Betreten der Dienststellen nur den aktiven Dienstmannschaften. Wenn wir den räumlichen Abstand zueinander unterschreiten müssen, verwenden wir Schutzmasken. Das Rote Kreuz ist für mich ein Leuchtturm der Menschlichkeit. Je bewegter die Zeit, desto mehr Vertrauen und Licht strahlt es für mich aus. Ich habe mir vorgenommen, genauso ein Leuchtturm in stürmischen Perioden zu sein. Durch die enge Zusammenarbeit mit Behörden und Gesundheitseinrichtungen habe ich ein sicheres Gefühl. Alle sind gut auf den Ernstfall vorbereitet. Ich kann nicht ausschließen, dass ich auch am Coronavirus erkranke. Werde jedenfalls alles dazu beitragen, gesund und einsatzbereit zu bleiben. Die Maßnahmen der Bundesregierung halte ich dabei für sehr wichtig."

Monika Müller

Monika Müller aus St. Nikolai/Dr., arbeitet bei Eurospar in Vogau: "Wir haben strenge Vorsichtsmaßnahmen, tragen Handschuhe und Mundschutz und desinfezieren unsere Hände regelmäßig. Die Leute bleiben großteils auf Abstand und sind sehr auf sich selbst konzentiert. Man merkt jedoch, dass die Menschen dankbar sind, dass das Geschäft geöffnet hat und wir als Mitarbeit im Einsatz sind. Die Krise hat uns als Team in der Filiale noch mehr zusammen geschweißt.

Patrizia Hohler

Patrizia Hohler, Direktorin der Volksschule Wagna: "Das Fernlernen mit den Schülern funktioniert gut und ich bin ständig für die Eltern und Lehrer erreichbar. Es gibt Wochenpläne mit strukturierten Aufgabenstellungen und dazu noch viele Links auf unserer Webseite. Von seiten der Schulleitung gibt es viel Organisation und Vorbereitung für das laufende aber auch schon für das nächste Schuljahr. Ein Dank gilt der Marktgemeinde Wagna: Sie hat leihweise für die Schüler, die die technische Ausrüstung nicht haben, Tablets zur Verfügung gestellt."


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