Bildungshaus Retzhof
Erasmus+ Botschafterin mit viel Engagement

Viele kulturelle Eindrücke konnte Polonca Kosi Klemenšak bereits selbst sammeln.  | Foto: Retzhof
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  • Viele kulturelle Eindrücke konnte Polonca Kosi Klemenšak bereits selbst sammeln.
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Polonca Kosi Klemenšak ist Erasmus+ Botschafterin und kann viel erzählen, wenn es um Erasmus-Erfahrungen geht. Sie arbeitet im Bildungshaus Retzhof und setzt sich für die Weiterbildung von Berufstätigen ein.

WAGNA. Seit dem Jahr 2021 ist der Retzhof im Bereich Erasmus+ Erwachsenenbildung  akkreditiert und leitet ein Konsortium von Partnerorganisationen aus der Region. Im Rahmen des geförderten Programms können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechende Einrichtungen im Ausland besuchen. Die Konsortiumspartner arbeiten zu verschiedenen Themen rund um Vielfalt, Inklusion, ökologische Nachhaltigkeit und Umweltschutz. 

Kulturhauptstadt 2025: Nova Gorica in Slowenien und Gorizia in Italien.  | Foto: Retzhof
  • Kulturhauptstadt 2025: Nova Gorica in Slowenien und Gorizia in Italien.
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Erasmus für Berufstätige

"Im Schnitt sind es fünf bis sieben Tage im Ausland, die man im Zuge der Weiterbildung nutzt. Das Programm, das wir anbieten, ist nicht so, wie man es aus dem Studium kennt. Unser Angebot richtet sich gezielt an Berufstätige, die die unterschiedlichen Einrichtungen besuchen, dort Erfahrungen sammeln und Kontakte knüpfen", erzählt die Erasmus-Botschafterin, die selbst schon einige Länder, darunter Italien, England und Kroatien, besucht hat. Genau dort liegt auch der Fokus des EU-Mobilitätsprogramms Erasmus+.

Die Erwachsenenbildung steht im Vordergrund sowie die internationale Zusammenarbeit von Institutionen mit dem Ziel, diese zu fördern. Mit dem Mobilitätsprojekt "Von Europa lernen" wurde das Bildungshaus Retzhof den Erasmus+ Award 2016 in der Kategorie Erwachsenenbildung ausgezeichnet. 

Polonca Kosi Klemenšak ist Erasmus+ Botschafterin im Bildungshaus Retzhof.  | Foto: Retzhof
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Eindrücke und europaweites Netzwerk 

"Man kann andere Eindrücke sammeln, die über den Tellerrand hinausgehen. Der Erfahrungsaustausch mit anderen ist wertvoll und ein europäisches Netzwerk steht zur Verfügung. Für viele ist es eine echte Bereicherung", erzählt Polonca Kosi Klemenšak.

Zwar sind innerhalb der EU viele Themen ähnlich, doch auch hier lassen sich Unterschiede feststellen, die man aber erst sieht, wenn man vor Ort in der Einrichtung mitwirkt, wie die Retzhof-Mitarbeiterin betont. Beim sogenannten "Job Shadowing" kann man vor Ort Einblicke sammeln und die Partnerorganisation näher kennenlernen. 

"Die Sprache kann manchmal eine Herausforderung sein. In vielen EU-Ländern kommt man mit Englisch gut durch, aber auch hier gibt es von Land zu Land Unterschiede. Fremdsprachenkompetenzen kann man sich aneignen, es gibt Möglichkeiten, entsprechende Sprachkurse im Vorfeld zu absolvieren".
Polonca Kosi Klemenšak, Eramus+ Botschafterin 

Gruppenfoto mit den Erasmus+ Teilnehmerinnen bei einem Seminar in Island.  | Foto: Retzhof
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Konsortiumsmitglieder 

Unter dem Motto „Bewusstseinsregion Südsteiermark“ arbeitet Retzhof als Konsortiumslead mit anderen Organisationen aus der Steiermark zusammen:

  • Verein Freiraum
  • SOL (Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil, Regionalstelle Leibnitz mit dem Gemeinschaftsgarten)
  • Nina Schweinzger (sozialer Bauernhof),
  • MUSIS,
  • Pavelhaus,
  • Regionalmanagement Südweststeiermark,
  • Steirisches Volksliedwerk,
  • COOP-EB (Grazer Verein zur Förderung und Durchführung von Kooperationen in der Erwachsenenbildung) und
  • die Marktgemeinde Wagna

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