21.09.2014, 13:55 Uhr

Sanfte Wogen und zeitgemäße Strukturen im herbstlichen Garten

Wenn das Jahr zu Ende geht, verbringt man zwar weniger Stunden im Garten, aber was sehen Sie, wenn Sie zum Fenster hinausschauen? Wirkt der Garten im Herbst etwas leblos? Er kann jedoch mit Gräsern und Stauden so anlegt werden, dass man das ganze Jahr über Freude daran hat, rät Dr. Hamilton von der Werkstatt für naturnahes Grün.

Statt dem aus der Mode gekommenen Pampasgras empfiehlt sie eine Kombination von verschiedenen Gräsern wie z. B. Deschampsia, Miscanthus und Stipia. Dazwischen Blühstauden, die interessante Samenstände bilden. Hier eignen sich besonders Lauch-Arten, Schafgarben, Jungfer und Indianernesseln. Farbkleckse kommen von Lampionblumen, Sanddorn und Hagebutten.

Sie erreichen damit nicht nur Bewegung und Struktur, die das Auge erfreut, sondern bieten auch vielen Tieren Schutz und Nahrung. Viele der Pflanzen, die schön strukturierte Samenstände ausbilden, sind außerdem wichtige Nektarpflanzen im Sommer. Karden werden im Sommer von Tagpfauenaugen besucht, im Winter von Distelfinken. Hummeln freuen sich im Sommer über Mohnblüten und Sie können seine wunderschönen Samenkapseln für herbstliches Dekor verwenden. Wenn Sie ein, vom Fachhandel bezogenes Knollen-Brandkraut pflanzen, geben Sie einer bedrohten, einheimischen Pflanze einen wichtigen Lebensraum.

Und das Beste ist - eine solche Mischung braucht weniger Pflege als ein Rasen!
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