31.05.2015, 16:10 Uhr

Leoben: Ergebnis Landtagswahl 2015

FPÖ-Bezirksparteiobmann Udo Grollitsch: "Das Wahlergebnis ist schon eine gewisse Genugtuung für mich." (Foto: Wilke)

Die SPÖ verliert auch im Bezirk Leoben, der Vorsprung zu FPÖ und ÖVP bleibt weiterhin beachtlich. Die ÖVP wird von der FPÖ überholt.

Das Bezirksergebnis: Minus 9,45 Prozent für die SPÖ, minus 3,59 Prozent für die ÖVP, plus 13,95 Prozent für die FPÖ.

Die SPÖ kommt auf 43,4 Prozent, die FPÖ schafft 24,7 Prozent und die ÖVP 19,3 Prozent.
Die KPÖ verliert wenig und hält bei 6,5 Prozent, die Grünen legen leicht zu - 3,3 Prozent. Die Neos halten bei 1,7 Prozent, 1,2 Prozent oder 351 Personen wählten Frank Stronach.

Udo Grollitsch, Bezirksparteiobmann der FPÖ, will eine gewisse Genugtuung nicht verheimlichen: "Herr Voves hat uns mit seinem ,Rattensager‘ sehr geholfen. Zudem war die FPÖ die einzige Partei, die sich mit den Themen Heimatliebe und dem Asylthema deutlich von allen anderen abgesetzt hat. Das Ergebnis freut mich ungemein. Wir haben den Stimmenanteil mehr als verdoppelt, was will man mehr als Parteiobmann. Wir waren aber auch fleißig, weil von nix kommt nix."

Die größten Verluste:
Vordernberg ist keine Fusionsgemeinde, trotzdem liegt hier die SPÖ-Gemeinde unter den Top fünf der größten Verlustgemeinden aus Sicht der SPÖ: In Vordernberg verlor die SPÖ 16,12 Prozent, liegt aber immer noch bei beachtlichen 57,52 Prozent. Die ÖVP hat hier überhaupt nur mehr 6,5 Prozent (-3,02 Prozent). Die FPÖ kommt in Vordernberg auf 23,78 Prozent (+16,25%). 7,7 Prozent gibt es für die KPÖ.

Schwarze Gewinner:
Im Liesingtal hat die ÖVP dazugewonnen: plus 7,25 Prozent in Mautern, plus 5 Prozent in Kalwang und +0,03 Prozent in Wald am Schoberpass. Ansonsten gab es steiermarkweit nur noch eine weitere Gemeinde - Thal bei Graz - in der die ÖVP ein Plus vorweisen kann.

Die Wahlbeteiligung lag bei 60,29 Prozent; 2010 waren es 62,5 Prozent.

Das Ergebnis der Steiermark findet ihr HIER!

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