Innerhalb von fünf Jahren
Immobilienpreise in Schladming sind um 40 Prozent gestiegen
- Wer in Schladming ein Einfamilienhaus mit 125 Quadratmetern Wohnfläche kaufen will, muss mit rund 600.000 Euro rechnen.
- Foto: MeinBezirk/Christoph Schneeberger
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Eine Immobilie in einer Skiregion ist längst nicht mehr nur ein Traum für Wintersportfans, sondern zunehmend ein begehrtes Anlageobjekt. Das zeigt die aktuelle Preisanalyse von Sprengnetter für ImmoScout24 deutlich. Seit 2020 sind die Preise für Häuser und Wohnungen in Österreichs Skigebieten um bis zu 59 Prozent gestiegen. Auch in der Region rund um Schladming bestätigt sich dieser Trend.
SCHLADMING. Für ein Einfamilienhaus mit 125 Quadratmetern Wohnfläche müssen Käuferinnen und Käufer in Schladming im Bestand aktuell rund 601.900 Euro einplanen, für einen Neubau sogar etwa 928.700 Euro. Das entspricht einem Plus von rund 40 Prozent gegenüber 2020. Noch deutlicher fällt der Preisanstieg bei Eigentumswohnungen aus: Eine 75-Quadratmeter-Wohnung kostet im Bestand durchschnittlich 356.500 Euro, ein Neubau rund 641.200 Euro. Damit liegt Schladming in einer Preisklasse mit Destinationen wie Sölden oder St. Anton.
- Für ein Haus oder auch eine Wohnung in einem Skigebiet müssen Käuferinnen und Käufer tief in die Tasche greifen.
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Auch in den Nachbarorten ist diese Entwicklung spürbar: In Haus im Ennstal muss für ein Eigenheim durchschnittlich 564.400 Euro ausgegeben werden, für einen Neubau blecht man 868.800 Euro. Eine 75-Quadratmeter-Wohnung ist für 255.000 Euro zu haben, 459.400 sind für eine neue Wohnung zu bezahlen.
Preise ziehen weiterhin an
In Ramsau am Dachstein kostet ein Einfamilienhaus mit 125 Quadratmetern Wohnfläche im Schnitt 554.500 Euro, ein Neubau-Haus ist für 854.200 Euro zu erwerben. 236.908 Euro müssen in der Ramsau für eine bestehende Wohnung auf den Tisch gelegt werden, eine Neubau-Wohnung kostet 426.900.
- Wohnen in Skigebieten ist nicht günstig: Schladming gehört österreichweit zu den teuersten Pflastern.
- Foto: MeinBezirk/Christoph Schneeberger
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Im österreichweiten Vergleich zeigt sich, dass die teuersten Skigebiete weiterhin im Westen liegen. An der Spitze steht Kitzbühel, wo ein Neubau-Haus im Schnitt über 1,35 Millionen Euro kostet und in Toplagen sogar an der Zwei-Millionen-Euro-Marke kratzt. Auf Platz zwei folgt Saalbach-Hinterglemm mit rund 1,06 Millionen Euro für ein Neubau-Haus, dicht gefolgt vom Brixental – Wilder Kaiser mit durchschnittlich rund 1,02 Millionen Euro. Diese drei Regionen bilden derzeit das teuerste Immobiliensegment in Österreichs Skigebieten.
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