St. Barbara
Bürgerbeteiligung ist gefragt

Im Rahmen des dreijährigen Prozesses zur familienfreundlichen Gemeinde wird auch der Ist-Zustand von St. Barbara erhoben.
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  • Im Rahmen des dreijährigen Prozesses zur familienfreundlichen Gemeinde wird auch der Ist-Zustand von St. Barbara erhoben.
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In drei Jahren möchte sich St. Barbara den Status einer familien- und kinderfreundlichen Gemeinde erarbeiten.

Die Marktgemeinde St. Barbara hat sich dazu entschlossen, das Audit zur familienfreundlichen Gemeinde, welches vom Bundeskanzleramt angeboten wird, durchzuführen und darüber hinaus die Verleihung des UNICEF-Zusatzzertifikates kinderfreundliche Gemeinde anzustreben. Dafür begibt sich die Gemeinde von jetzt an in einen drei Jahre dauernden Prozess, in dem der Ist-Zustand von St. Barbara erhoben wird und die Ideen und Vorschläge der Bürger zusammengetragen werden, um die Attraktivität der Marktgemeinde für sämtliche Generationen zu steigern bzw. zu erhalten.

Drei Jahre bis zum Ziel

In einem ersten Schritt erhält jeder Haushalt einen Fragebogen, in dem die Bürger ihre Meinung kundtun können. "Dieser kann auch online ausgefüllt werden. Ich hoffe auf viele Rückmeldungen", meint Bürgermeister Jochen Jance, der mit dem Jugend-Gemeinderat auch die "Generation der Zukunft" aktiv in den Prozess miteinbeziehen möchte. Am 4. Juli findet dann ein erster Workshop statt, bei dem jeder Bürger die Möglichkeit hat, konkrete Projekte vorzuschlagen, die die Gemeinde in den nächsten drei Jahren umsetzen soll.

Wertvolles Zertifikat für St. Barbara

Mit dem Audit zur familienfreundlichen Gemeinde würde sich St. Barbara in einen illustren Kreis von lediglich 500 Gemeinden in ganz Österreich einreihen – im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag gehören St. Lorenzen und Krieglach dem Verbund an. Das UNICEF-Zertifikat zur kinderfreundlichen Gemeinde können lediglich 190 Gemeinden vorweisen.

Aufregender Sommer

Dass St. Barbara bereits viele Akzente für Familien und Kinder setzt, zeigt sich auch jedes Jahr am umfangreichen Sommerprogramm, welches auch heuer wieder auf die Beine gestellt wurde. "Bereits zum 17. Mal veranstalten wir die Ferienspiele. Ein großer Dank gilt dabei den mitwirkenden Vereinen", erklärt Gemeinderätin Claudia Fasching, die sich um Jugend- und Familienagenden in St. Barbara kümmert. Von 9. Juli weg finden in den ersten beiden Ferienwochen beinahe täglich, danach zumindest wöchentlich, zahlreiche Sportveranstaltungen und Ausflüge für Kinder statt, um ihnen die Ferien so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten und die Eltern so gut wie möglich zu entlasten. Gemeinsam mit der Zaubervilla wird in den Ferien auch sieben Wochen lang eine Kinderbetreuung im Festsaal Mitterdorf für die gesamte Bevölkerung angeboten.

Im Rahmen des dreijährigen Prozesses zur familienfreundlichen Gemeinde wird auch der Ist-Zustand von St. Barbara erhoben.
Freuen sich auf Ideen der Bürger: Claudia Fasching und Jochen Jance.

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