Murau/Murtal
Epidemiearzt wurde angefordert

Murau hat nach wie vor nur einen bestätigten Fall.
  • Murau hat nach wie vor nur einen bestätigten Fall.
  • Foto: URM/Schiffer
  • hochgeladen von Stefan Verderber

In den Bezirken Murtal und Murau werden weitere Vorsichtsmaßnahmen getroffen.

MURAU/MURTAL. Gute Nachrichten gibt es von den regionalen Behörden: "Wir haben zum Glück nach wie vor nur einen positiven Fall", sagt Muraus Bezirkshauptmann Florian Waldner. Die betroffene Dame hat sich allerdings in Graz infiziert und befindet sich nach wie vor dort (Bericht). Diese Woche wurden in Murau mehrere Verkehrsbeschränkungen und fünf Absonderungsbescheide ausgesprochen.

Überraschung

In Quarantäne begeben müssen sich demnach die Mitarbeiter einer Firma, die in Niederösterreich tätig waren und dort Kontakt zu einer infizierten Person auf einer Baustelle hatten. "Wir treffen rechtzeitig Maßnahmen, um Risiken zu vermeiden", sagt Waldner, der selbst etwas überrascht ist, dass Murau bislang nur einen Fall zu verzeichnen hat. "Wir haben ja auch große Schiberge im Bezirk. Da kommen die meisten Gäste allerdings aus Ungarn - und dort sind die Zahlen noch gering".

Maßnahmen

Trotz der aktuellen Zahlen werden auch in Murau die Vorsichtsmaßnahmen strikt beachtet. Diese Woche wurde ein Epidemiearzt angefordert. Waldner: "Dieser wird uns vor allem in fachlicher Hinsicht unterstützen." Seine Aufgaben sind etwa die Kontaktaufnahme mit Verdachtsfällen, Abklärung weiterer Maßnahmen und die Koordination der verschiedenen Teams.

Vorbereitungen

Im Bezirk Murtal wurde bislang noch kein Epidemiearzt bestellt, wie Bezirkshauptmann-Stellvertreter Peter Plöbst bestätigt. "Aber wir haben alle Vorbereitungen getroffen und können das sehr schnell nachholen, wenn es nötig wird." Auch Plöbst hat gute Nachrichten parat: "Wir haben momentan glücklicherweise keine neuen Fälle dazubekommen."

Diskrepanz

17 bestätigte Coronavirus-Fälle (Stand: Mittwoch, 25. März, 10 Uhr) gibt es im Murtal bereits seit mehreren Tagen. Auffällig ist dabei eine Diskrepanz gegenüber den Zahlen des Gesundheitsministeriums - dort werden für Murtal lediglich 15 Fälle ausgewiesen. Die Erklärung: "Zwei betroffene Personen haben ihren Hauptwohnsitz nicht im Bezirk, deshalb wurden sie der Statistik nicht zugewiesen. Sie halten sich aber derzeit bei uns auf", bestätigt Peter Plöbst.

Autor:

Stefan Verderber aus Murtal

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