Fertigungsphase
Kreuzweg kehrt nach 90 Jahren nach Weißkirchen zurück
- Viele Künstler sind für die Bilder am Kreuzweg verantwortlich.
- Foto: Freigaßner
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Ein Kreuzweg mit 14 Stationen soll schon bald von Baumkirchen hinauf zum Bergkircherl Maxlan führen. Die Weißkirchner Kulturfreunde lassen damit eine rund 90 Jahre alte Tradition wieder aufleben – ergänzt wird das Projekt um den „Weg der Schöpfung“.
WEISSKIRCHEN. Ein großes kulturelles Projekt wurde am Montag im Judenburger Pfarrsaal im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert: ein Kreuzweg mit 14 Stationen, der von Baumkirchen hinauf zum Bergkircherl Maxlan in der Pfarre Weißkirchen führt.
- Der Kreuzweg zum Maxlankircherl wird wiederbelebt.
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Die Weißkirchner Kulturfreunde unter Obmann Franz Waldauer werden den Kreuzweg nach Maxlan, den es bereits vor rund 90 Jahren gab, neu errichten und damit wiederbeleben. Die Idee dazu stammt von Karl Hoffelner. Nach zahlreichen Besprechungen und Planungen ist das Projekt nun in der Fertigungsphase, die Realisierung damit bereits absehbar.
Eröffnung im Herbst
Am Sonntag, 4. Oktober, ab 14.30 Uhr wird der neue Kreuzweg von Pfarrer Rudolf Rappel feierlich gesegnet. An acht Stationen wird zusätzlich der „Weg der Schöpfung“ dargestellt. Grundlage dafür bildet der berühmte Sonnengesang des heiligen Franz von Assisi, den dieser vor genau 800 Jahren verfasst hat.
Viele Künstler beteiligt
Es handelt sich um einen gemalten Kreuzweg, dessen Bilder von Kundinnen und Kunden der Lebenshilfen Judenburg, Murau und Knittelfeld sowie von Jugend am Werk Knittelfeld und der Simultania Judenburg gemeinsam mit Helmuth Ploschnitznigg (Plo) und dem heimischen Kunstschmied Hans Wechselberger aus St. Marein-Feistritz umgesetzt wurden. Ehrenamtliches Engagement der Künstler und die großzügige Unterstützung der heimischen Wirtschaft ermöglichten die Umsetzung ohne öffentliche Gelder.
- Pfarrer Rudolf Rappel meinte bei der Pressekonferenz, dass jeder Mensch das eine oder andere Kreuz zu tragen hat und es tröstlich ist, wenn man sich in schweren Zeiten auch wirklich anhalten kann.
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Oben beim Maxlankircherl wird ein Schaukasten aufgestellt. Weitere Informationen können bei den einzelnen Stationen über QR-Codes abgerufen werden. Diese enthalten auch Musik von Peter Steinberger.
Der Weißkirchner Bürgermeister Markus Tafeit zeigte sich über die Initiative erfreut und lädt zum Besuch des neuen Kreuzweges herzlich ein.
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