GR-Wahl
Hier ist Spannung garantiert

Spannung an der Wahlurne.

In einigen Gemeinden der Region Murau-Murtal könnte es Überraschungen geben. Plus Überblick - wer kandidiert wo.

MURAU/MURTAL. Spannung ist in einigen Gemeinden am Sonntag nicht nur auf den zweiten Blick garantiert. Zudem wird es im Anschluss einige neue Gesichter im Bürgermeisteramt geben. Etwa in Zeltweg, wo sich Günter Reichhold erstmals der Wahl stellt. Er bekommt es in der Kasernenstadt gleich mit sieben weiteren Fraktionen zu tun - so groß ist die Auswahl nirgends sonst im Land.

Große Auswahl

Neben den etablierten Parteien treten die Bürgerlisten „Zeltweger für Zeltweg“ und „Alternative Liste Zeltweg“ an.So groß wie nie zuvor ist die Auswahl auch in Kobenz: Dort fordern erstmals auch die Grünen und die KPÖ Bürgermeisterin Eva Leitold (ÖVP) und Co. heraus. In der Bezirkshauptstadt Judenburg und in der größten Stadt der Region, Knittelfeld, will die Opposition die zuletzt nur noch dünnen absoluten Mehrheiten der SPÖ-Bürgermeister aufbrechen. In Judenburg muss zudem aufgrund der gesunkenen Einwohnerzahl der Gemeinderat auf 25 Sitze verkleinert werden.

Spannung

Spannend könnte es auch in St. Marein-Feistritz werden: Dort hat 2015 die SPÖ die Wahl gewonnen, die ÖVP wurde aber mit Hilfe der FPÖ ins Bürgermeisteramt gehievt. Auch in Pölstal war der Wahlausgang knapp - und dort mischen jetzt zusätzlich die Neos mit.

Bezirk Murau

Im Bezirk Murau richten sich die Blicke vor allem auf die Gemeinde Neumarkt. Dort war die FPÖ zuletzt stimmenstärkste Partei, aufgrund einer schwarz-rot-grünen Koalition kam sie aber nie zum Zug. Zuletzt lieferten sich alle genannten Fraktionen ein Wahlkampfgeplänkel mit der Liste „Zukunft Neues Neumarkt“.

Herausforderer

In Teufenbach-Katsch bekommt es Neo-Bürgermeisterin Lydia Künstner-Stöckl (SPÖ) nicht nur mit ÖVP und FPÖ zu tun, sondern auch mit der „Liste Mur“ von Hans Gruber sowie „Pirker, Stocker und Team“. In St. Peter am Kammersberg hat zuletzt eine Stimme Unterschied die Wahl entschieden. Damals haben sich SPÖ und ÖVP auf eine Halbzeitlösung geeinigt. Für die ÖVP geht jetzt Bürgermeister Herbert Göglburger ins Rennen, für die SPÖ tritt Nachwuchshoffnung Christoph Stolz an. Weniger bunt wird es dafür in der Bezirkshauptstadt Murau selbst: Die FPÖ tritt nicht an und es gibt auch keine Liste mehr.

Überblick - wer kandidiert wo

Gemeinderatswahl am Sonntag, 28. Juni 2020
ÖVP: Die Volkspartei kandidiert in allen 34 Gemeinden der beiden Bezirke Murau und Murtal. Derzeit stellt die ÖVP 24 Bürgermeister in der Region.
SPÖ: Auch die SPÖ kandidiert in allen 34 Gemeinden der Region. Derzeit stellt die SPÖ zwei Ortschefs in Murau und acht im Murtal.
FPÖ: Die Freiheitlichen treten im Murtal in 17 von 20 Gemeinden an, nur Hohentauern, St. Georgen ob Judenburg und Seckau fehlen auf der Liste. In Murau kandidiert die Partei in 10 von 14 Gemeinden - keine blauen Kandidaten gibt es lediglich in der Bezirkshauptstadt Murau, Ranten, St. Lambrecht und Schöder.
Grüne: Die Grünen sind im Bezirk Murtal in fünf Gemeinden am Start. Neben Judenburg, Knittelfeld und Zeltweg sind Kobenz und Pöls-Oberkurzheim neu hinzugekommen. Im Bezirk Murau kandidieren die Grünen in Murau und Neumarkt.
KPÖ: Die KPÖ kandidiert lediglich im Bezirk Murtal, dort allerdings in einer Gemeinde mehr als bei der letzten Gemeinderatswahl. Zu Judenburg, Fohnsdorf, Knittelfeld, Spielberg und Zeltweg kommt heuer noch Kobenz. Im Bezirk Murau ist die KPÖ nicht auf den Stimmzetteln zu finden.
Neos: Die Neos treten im Murtal in Fohnsdorf, Pölstal und Zeltweg an. Im Bezirk Murau wird der Gemeinderat in Neumarkt angepeilt.
Listen: Jeweils in vier Gemeinden der beiden Bezirke treten Listen an. In Schöder, Neumarkt und Teufenbach-Katsch (2) in Murau sowie in Hohentauern, Zeltweg (2) und Weißkirchen im Bezirk Murtal.
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