Corona-Fälle in OÖ
2.507 Corona-Infizierte, 230 Neuinfektionen, 1.515 Verstorbene

Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März diesen Jahres.
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  • Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März diesen Jahres.
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Mit Stand Sonntag, 28. Februar 2021, 8 Uhr, gibt es in Oberösterreich 2.507 "aktive" Fälle bestätigter Corona-Infektionen. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind 230 neue Infektionen gemeldet worden. Bisher sind 1.515 Menschen mit einer Corona-Erkrankung verstorben. 106 (+5/24 Stunden) Corona-Kranke werden derzeit in den oö. Spitälern behandelt. 16 (-1) davon befinden sich auf einer Intensivstation.

Achtung: Alle in diesem Beitrag ersichtlichen Daten zu Lage in OÖ werden einmal täglich – immer morgens – aktualisiert. Quelle ist unter anderem das neue Covid19-Dashboard des Landes OÖ.

Virusmutation

In allen oö. Bezirken gab oder gibt es bereits Verdachtsfälle bezüglich mutierter Varianten des Corona-Virus – derzeit sind es 1.228 aktive Fälle. Bisher gab es 13 bestätigte Fälle der britischen Mutation in OÖ. Die Vorsequenzierung im Labor, zur Identifikation von Verdachtsfällen dauert laut Krisenstab des Landes OÖ rund 60 Minuten – die volle Sequenzierung durch die AGES dauere rund eine Woche – die Methode sei aufwendig und müsse über mehrere Tage vorbereitet werden. Die AGES überprüft mit Hilfe der vollen Sequenzierung, ob sich ein Verdachtsfall bestätigt oder nicht. In Vöcklabruck wurden nun zwei Fälle der südafrikanischen Virus-Variante bestätigt.

Vorsichtiges Öffnen seit 8. Februar

Weniger als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Sieben-Tage-Schnitt, besser sogar weniger als 50. Diese Ziele wurden mit dem aktuellen Lockdown nicht erreicht. Trotzdem hat sich die Bundesregierung wegen des steigenden Drucks aus der Bevölkerung zu vorsichtigen Lockerungen durchgerungen – nach Verhandlungen mit Experten, den Bundesländern und der Opposition:

  • Schulen: Nach den Semesterferien kehren die Schüler an die Schulen zurück – mit 15. Februar in Oberösterreich und allen Bundesländern außer Wien & Niederösterreich (8. Februar). In den Volksschulen kommen alle Schüler wieder gleichzeitig in die Klassen. Sie werden aber zweimal pro Woche in getestet – mit den weniger unangenehmen Tests, bei denen nur ein Abstrich im Nasenraum genommen wird. In der Unter- und Oberstufe ist ein Schichtbetrieb vorgesehen. Teil 1 der Schüler wird am Montag getestet und ist danach bis Dienstag im Unterricht. Teil 2 kommt am Mittwoch in die Schule, wird getestet und bis Donnerstag unterrichtet.
  • Handel, Museen und Tierparks öffnen, Kunden und Besucher müssen jedoch FFP2-Masken tragen. Im Handel wird die Mindestfläche von 10 auf 20 Quadratmeter pro Kunde erhöht.
  • Friseure und andere körpernahe Dienstleister dürfen wieder Kunden empfangen – aber nur, wenn der Kunde einen höchstens 48 Stunden alten Test vorzeigt.
  • Zwei Haushalte dürfen sich wieder privat treffen.
  • Nächtliche Ausgangsbeschränkung von 20 bis 6 Uhr
  • Die Strafen für die Gefährdung anderer Menschen, etwa durch Ignorieren der Maskenpflicht, werden deutlich angehoben.
  • Die Grenzkontrollen werden verschärft - für Tagespendler soll es eine Test-Regelung geben.
  • Am 15. Februar wird über mögliche weitere Öffnungen in Gastronomie, Kultur, Sport und Tourismus verhandelt.
In der Bevölkerung außerhalb von Pflegeheimen und Krankenhäusern wurde am 19. Jänner mit der Corona-Schutzimpfung begonnen.
  • In der Bevölkerung außerhalb von Pflegeheimen und Krankenhäusern wurde am 19. Jänner mit der Corona-Schutzimpfung begonnen.
  • Foto: Land OÖ/Grilnberger
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Neues zur Impfung

Impfstatus in Oberösterreich (Stand: 25. Februar 2021):
Gesamtanzahl der durchgeführten Impfungen in OÖ: 108.847

  • davon in Alten- und Pflegeheimen: 22.495
  • davon in Krankenanstalten: 15.148
  • davon Ü80 (außerhalb APH): 21.531
  • davon niedergelassene Ärzte: 2.051
  • davon Rettungsdienste: 3.582
  • davon 2. Teilimpfung: 44.040

Laut Land OÖ hat unser Bundesland derzeit österreichweit die höchste Impfrate.

Impfstoff für Hochrisikopatienten

Entgegen im Internet kursierender Gerüchte, die fälschlicherweise behaupten, Oberösterreich würde von den Vorgaben des nationalen Impfgremiums abweichen und den Impfstoff AstraZeneca nun für die jüngere Hochrisikogruppe (unter 65 Jahren) empfehlen, wird vom Land OÖ in einer Presseaussendung klargestellt:

Oberösterreich hält sich an die Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums (NIG).Gemäß den NIG-Vorgaben kommt bei Hochrisikopatienten aller Altersgruppen ein mRNA-Impfstoff (BioNTech/Pfizer, Moderna) zum Einsatz.

Mit der Impfung von Hochrisikopatienten im Bereich der Krankenanstalten (z.B.: Dialysepatienten oder im Bereich der Transplantationen) sei bereits begonnen worden. Diese Impfungen werden in den Kalenderwochen acht und neun fortgesetzt, heißt es vom Land OÖ.

Beeinträchtigte und Betreuer an der Reihe

Der Prioritätenreihung des Nationalen Impfgremiums folgend, wird in Oberösterreich im März mit den Corona-Schutzimpfungen für Menschen mit Beeinträchtigung und den Mitarbeitern in entsprechenden Einrichtungen begonnen. Auch die Mobilen Dienste in der Altenbetreuung kommen nun dran.

Wer ist wann dran?

Wenn alle Personen älter als 80 – die bereit dazu sind – geimpft sind, erhalten Personen mit gewissen Vorerkrankungen, Personen im Alter von 75-79 Jahren und Personal der mobilen Pflege etc. die Möglichkeit sich impfen zu lassen. Als nächstes sind Personen im Alter von 70-74 Jahren, Lehrer sowie Elementarpädagogen, Personal in Sozialberufen etc. an der Reihe.

Verändert der Corona-Impfstoff unsere DNA?  
Daniel Ramsmayer, Jungmediziner und Biologe aus Enns, klärt im BezirksRundschau-Interview über die gängigsten Impf-Mythen auf und kann in vielerlei Hinsicht beruhigen.

Hier gibt es weitere umfangreiche Infos zur Corona-Schutzimpfung von der Med-Uni Wien.

Aktuell sind 214.175 Personen für Informationen zur Corona-Schutzimpfung registriert (abzüglich jener Personen, die bereits geimpft sind oder einen Impftermin erhalten haben). Mit Stand 27. Februar wurden im Zuge der zweiten Impfwelle 15.820 von 15.900 Impfterminen an Ü-84 Jährige, die nicht in einem Alten- oder Pflegeheim wohnen, vergeben. Eine Registrierung ist auf ooe-impft.at möglich. 

Auch Landeshautpmann Thomas Stelzer hat sich bei den Massentestungen auf das Corona-Virus testen lassen. Das Konzept in kurzer Zeit einen möglichst großen Anteil der Bevölkerung zu testen wurde allerdings vorerst ad acta gelegt. Eine dauerhaft verfügbare Testmöglichkeit für alle Oberösterreicher soll nun etabliert werden.
  • Auch Landeshautpmann Thomas Stelzer hat sich bei den Massentestungen auf das Corona-Virus testen lassen. Das Konzept in kurzer Zeit einen möglichst großen Anteil der Bevölkerung zu testen wurde allerdings vorerst ad acta gelegt. Eine dauerhaft verfügbare Testmöglichkeit für alle Oberösterreicher soll nun etabliert werden.
  • Foto: Land OÖ/Mayrhofer
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Testen, Testen, Testen

Am 25. Februar wurden in OÖ 1.587 PCR-Corona-Tests und 210 Antigentests bei niedergelassenen Ärzten eingemeldet. Seit dem Start des erweiterten Testangebots des Landes OÖ am 25. Jänner, wurden an den mittlerweile 54 Standorten insgesamt 1.628 positive Fälle identifiziert, 602.574 Testabstriche wurden genommen (Positiv-Quote: 0,27 Prozent, Stand 26. Februar, 14 Uhr). Hier gehts zur Anmeldung für die kostenlose Antigentestung.

Weitere öffentliche Testmöglichkeiten

Ab 1. März werden vom Land OÖ an insgesamt 85 Standorten Schnelltests angeboten. Damit sind 260.000 Tests in der Woche möglich. Neben den neuen fixen Teststraßen in Altheim, Unterweissenbach, Pregarten, Traun und dem Testbus in Linz, die diese Woche dazu gekommen sind, machen diese Erweiterung fünf mobile Testteams möglich, die abwechselnd in 25 Gemeinden vor Ort sein werden.

Bund erkennt Corona-Tests aus Unternehmen an

Die Corona-Schnelltests in Betrieben wurden nun vom Bund anerkannt. Bis heute haben sich 218 Unternehmen in Oberösterreich dafür registriert, ihre mehr als 118.000 Mitarbeiter auf das Corona-Virus testen zu dürfen.

Gratis Tests in Apotheken – bald auch bei Ärzten?

Seit Montag bieten viele Apotheken in OÖ mit Unterstützung durch den Bund kostenlose Corona-Schnelltests an – hier gibt es eine Liste mit allen teilnehmenden Standorten, die auf mehr als 100 Einträge allein in OÖ erweitert werden soll. Nach telefonischer Anmeldung sollte zum Termin die E-Card mitgebracht werden. Die Ärztekammer (ÄK) OÖ fordert analog dazu die Finanzierung von Gratis-Tests bei niedergelassenen Ärzten. „Die Ärzteschaft ist hierbei der kompetenteste Ansprechpartner“, sagt ÄK OÖ-Präsident Peter Niedermoser.


Weitere Corona-Zahlen in Oberösterreich

Die Gesamtzahl aller seit Beginn der Krise positiv getesteten Oberösterreicher beträgt 86.194 – davon abgezogen werden 82.172 Personen, die eine Infektion mit dem Corona-Virus hinter sich haben, sowie 1.515 verstorbene Oberösterreicher. Zahl der Personen in Quarantäne: 5.422.

Die 7-Tage-Inzidenz, ist die Summer der in sieben Tagen neu gemeldeten Corona-Fälle bezogen auf 100.000 Einwohner, für OÖ liegt derzeit bei 131,3. Dieser Wert hat sich zur überblicksmäßigen Risikoeinschätzung durchgesetzt, weil er einerseits eine bessere Vergleichbarkeit schafft und andererseits Ausreißer an einzelnen Tagen ausgleicht. 

Aufgrund einer Systemumstellung des Bundes werden positive Antigen-Schnelltests nun in die Statistik des Landes OÖ aufgenommen. Bei symptomatischen Personen braucht der positive Antigentest nicht mehr durch PCR bestätigt werden. Die Person wird behördlich abgesondert und das Contact Tracing durchgeführt. Bei asymptomatischen Personen im Rahmen von Massentests oder Dauertests müssen die positiven Antigentests durch einen PCR-Test bestätigt werden.

Todesfälle

  • 65-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Gmunden, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 25.02. (Kepler Universitätsklinikum Linz)
  • 79-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Wels-Land, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 25.02. (Klinikum Wels-Grieskirchen, Standort Grieskirchen)

Infektionsfälle in den Bezirken & 7-Tage-Inzidenz

Zahl der aktuell positiv auf Covid19 getesteten Personen in den Bezirken und Statutarstädten sowie Zahl der Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner = 7-Tage-Inzidenz.

  • Linz: 295
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 111,3
  • Steyr: 30
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 63,1
  • Wels: 200
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 236,9
  • Braunau: 346
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 235,0
  • Eferding: 44
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 99,5
  • Freistadt: 64
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 77,8
  • Gmunden: 153
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 85,4
  • Grieskirchen: 77
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 101,7
  • Kirchdorf: 77
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 106,9
  • Linz-Land (inkl. Region Enns): 249
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 121,6
  • Perg: 109
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 130,5
  • Ried: 133
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 171,8
  • Rohrbach: 90
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 141,5
  • Schärding: 141
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 198,6
  • Steyr-Land: 87
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 121,9
  • Urfahr-Umgebung: 100
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 93,0
  • Vöcklabruck: 175
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 114,4
  • Wels-Land: 137
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 165,4

Steigt der 7-Tage-Inzidenz-Wert auf mehr als 50, so geht die Corona-Ampel-Kommission von einem "hohen", steigt er auf mehr als 100, von einem "sehr hohen" Infektionsrisiko aus. Eine Einstufung auf Ampelfarbe Orange bzw. Rot ist möglich. Zuvor werden aber noch weitere Faktoren, wie etwa die Belegung der Krankenhausbetten, geprüft – Details dazu gibts in diesem Dokument. Aufgrund der aus Expertensicht erhöhten Gefahr durch verschiedene Mutationen ist die Corona-Ampel derzeit fast ausnahmslos in ganz Österreich auf Rot geschaltet.

Corona-Fälle in Alten- und Pflegeheimen

  • Aktuell sind in 18 oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 9 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf Covid-19 getestet. (Stand: 25. Februar 2021).
  • Anmeldung für Tests vor einem Alten- & Pflegeheim-Besuch:
    Besuch im jeweiligen Heim telefonisch anmelden, dabei gibt es Infos für Testmöglichkeiten. 

Corona-Fälle in Schulen

  • Aktuell sind 186 oberösterreichische Schulstandorte von Covid-19 betroffen und 263 Schüler/innen sowie 29 Lehrer/innen, sowie 5 Personen, die dem übrigen schulischen Personal zuzurechnen sind, positiv auf Covid-19 getestet worden (Stand: 25. Februar 2021).

Für alle Fragen, die den laufenden Schulbetrieb betreffen hat die Bildungsdirektion eine Hotline eingerichtet: Montag bis Freitag von 7.30 bis 18 Uhr unter +43 732 7071-4131 oder +43 732 7071-4132

Die aufgelisteten Bezirks-Daten werden der Corona-Seite des Landes OÖ entnommen. Die betroffenen Schulen werden per Presseaussendung übermittelt.

Österreichweite Lage

Österreichweit liegt die Zahl der positiv getesteten, aktiven Fälle laut Gesundheitsministerium mit Stand 27. Februar 2021 bei 27.812 Personen, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 154,2.

1.278 Menschen sind derzeit in Spitalsbehandlung, davon 260 auf einer Intensivstation. Die Zahl der Corona-Todesfälle laut Definition des Epidemiologischen Meldesystems (EMS): 8.394. Bei insgesamt 453.767 Personen in Österreich ist bisher eine Infektion mit dem Corona-Virus festgestellt worden. 14.432.826 Testungen wurden bislang durchgeführt. Seit 13. Jänner wird hier die Summe aus PCR- und Antigen-Tests angegeben, was eine starke Steigerung der Testzahlen zur Folge hat.

Bereits mehr als eine Million Corona-Tests wurden österreichweit durchgeführt.
  • Bereits mehr als eine Million Corona-Tests wurden österreichweit durchgeführt.
  • Foto: Werner Kerschbaummayr/fotokerschi.at
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Infos zu Testungen und Gesundheitsnummer 1450

Fühlt sich jemand krank und hat Symptome, soll die Gesundheitsberatung unter 1450 kontaktiert werden. Die Mitarbeiter/innen der telefonischen Gesundheitsberatung 1450 geben individuelle, auf den Anrufer abgestimmte Auskünfte und Empfehlungen. Derzeit stehen bis zu 10 Drive-Ins zur Probenabnahme zur Verfügung. Es gibt pro Bezirk ein mobiles Team. Für alle anderen Fragen, die nicht konkret den Gesundheitszustand betreffen, bietet die AGES umfassende Informationen unter anderem auf ihrer Homepage www.ages.at an.

Auf der Homepage des Landes Oberösterreich finden Sie einen Überblick über sämtliche Hotlines und Informationsstellen.

Kontaktpersonen: Wer muss in Quarantäne?

Für eine einheitliche Vorgehensweise im Kontaktpersonenmanagement hat der Bund klare Richtlinien vorgegeben: So werden Kontaktpersonen in zwei Kategorien eingeteilt.

  • Zur ersten Kategorie zählen diejenigen, die aufgrund von Dauer und Nähe des Kontaktes zu einer an Covid-19 erkrankten Person ein hohes Infektionsrisiko aufweisen. Sie müssen sich für in 10-tägige Heimquarantäne begeben – auch wenn keine Symptome bestehen.
  • Zur zweiten Kategorie zählen Kontakte mit niedrigem Infektionsrisiko. Diese sind angewiesen, ihren Gesundheitszustand im Auge zu behalten und sich bei Symptomen zu melden. Wie der Krisenstab des Landes OÖ festhält, gilt dabei grundsätzlich die Einschätzung der individuellen Situation des Geschehens durch die zuständige Gesundheitsbehörde.

Eine behördlich angeordnete zehntägige Quarantäne ist bei Kontaktpersonen der Kategorie eins laut Bundesvorgaben unumgänglich. Durch einen negativen Covid-19-Test wird sie nicht aufgehoben – denn auch dann könnte die Person infiziert sein und ein Ausbruch der Krankheit zeitverzögert eintreten.

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