Corona-Fälle in OÖ
2.883 Corona-Infizierte, 338 Neuinfektionen, 1.527 Verstorbene

Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März diesen Jahres.
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  • Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März diesen Jahres.
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Mit Stand Sonntag, 7. März 2021, 8 Uhr, gibt es in Oberösterreich 2.883 "aktive" Fälle bestätigter Corona-Infektionen. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind 338 neue Infektionen gemeldet worden. Bisher sind 1.527 Menschen mit einer Corona-Erkrankung verstorben. 136 (+1/24 Stunden) Corona-Kranke werden derzeit in den oö. Spitälern behandelt. 23 (-2) davon befinden sich auf einer Intensivstation.

Achtung: Alle in diesem Beitrag ersichtlichen Daten zu Lage in OÖ werden einmal täglich – immer morgens – aktualisiert. Quelle ist unter anderem das neue Covid19-Dashboard des Landes OÖ.

Virusmutation

In allen oö. Bezirken gab oder gibt es bereits Verdachtsfälle bezüglich mutierter Varianten des Corona-Virus – derzeit sind es 1.678  (Stand 6. März) aktive Fälle.
Im Bezirk Gmunden gibt es zwei – allerdings noch unbestätigte – Verdachtsfälle der südafrikanischen Mutation. Es wurden großflächige Testungen der Kontaktpersonen K1 und KP2 veranlasst. Bisher gab es keine positiven Fälle aus diesen Testungen.
In der Landeshauptstadt Linz gibt es acht Verdachtsfälle (ebenfalls umfangreiche Tests eingeleitet). Hinzu kommen noch zwei bestätigte Fälle in Vöcklabruck, die mittlerweile genesen sind. Die Nachverfolgung dort ergab keine neuen Verdachtsfälle.

Identifikation von Verdachtsfällen

Die Vorsequenzierung im Labor, zur Identifikation von Verdachtsfällen dauert laut Krisenstab des Landes OÖ rund 60 Minuten – die volle Sequenzierung durch die AGES dauere rund eine Woche – die Methode sei aufwendig und müsse über mehrere Tage vorbereitet werden. Die AGES überprüft mit Hilfe der vollen Sequenzierung, ob sich ein Verdachtsfall bestätigt oder nicht.

Gastgärten sollen ab 27. März öffnen

  • Gastronomie: Die Gastgärten sollen ab 27. März für Gäste, die sich registrieren lassen, mit negativem Antigen-Test öffnen. In Vorarlberg, das derzeit die niedrigste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner hat, soll diese Öffnung schon mit 15. März erfolgen.
  • Im April oder Mai sollen die nächsten Öffnungsschritte in Gastronomie, Kultur und Tourismus gesetzt werden, sofern die Infektionslage dies zulässt.
  • Schulen: Ab 15. März wird österreichweit Schulsport im Freien ermöglicht. In den Volksschulen sind alle Schüler wieder gleichzeitig in den Klassen. Sie werden aber zweimal pro Woche in getestet – mit den weniger unangenehmen Tests, bei denen nur ein Abstrich im Nasenraum genommen wird. In der Unter- und Oberstufe ist ein Schichtbetrieb vorgesehen. Teil 1 der Schüler wird am Montag getestet und ist danach bis Dienstag im Unterricht. Teil 2 kommt am Mittwoch in die Schule, wird getestet und bis Donnerstag unterrichtet. In der Folgewoche ist es umgekehrt.
  • Handel, Museen und Tierparks sind geöffnet, Kunden und Besucher müssen jedoch FFP2-Masken tragen. Im Handel wird die Mindestfläche von 10 auf 20 Quadratmeter pro Kunde erhöht.
  • Friseure und andere körpernahe Dienstleister dürfen Kunden empfangen – aber nur, wenn der Kunde einen höchstens 48 Stunden alten Test vorzeigt.
  • Zwei Haushalte dürfen sich privat treffen.
  • Nächtliche Ausgangsbeschränkung von 20 bis 6 Uhr
  • Die Strafen für die Gefährdung anderer Menschen, etwa durch Ignorieren der Maskenpflicht, werden deutlich angehoben.
  • Die Grenzkontrollen werden verschärft - für Tagespendler soll es eine Test-Regelung geben.
In der Bevölkerung außerhalb von Pflegeheimen und Krankenhäusern wurde am 19. Jänner mit der Corona-Schutzimpfung begonnen.
  • In der Bevölkerung außerhalb von Pflegeheimen und Krankenhäusern wurde am 19. Jänner mit der Corona-Schutzimpfung begonnen.
  • Foto: Land OÖ/Grilnberger
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Neues zur Impfung

Impfstatus in Oberösterreich (Stand: 5. März 2021):
Gesamtanzahl der durchgeführten Impfungen in OÖ: 136.368

  • davon in Alten- und Pflegeheimen: 22.753
  • davon in Krankenanstalten: 20.762
  • davon Ü80 (außerhalb APH): 30.983
  • davon niedergelassene Ärzte: 2.051
  • davon Rettungsdienste: 4.979
  • Einrichtungen nach dem Chancengleichheitsgesetz: 1.037
  • davon Impfstraßen: 7.900
  • davon 2. Teilimpfung: 45.903

Laut Land OÖ hat unser Bundesland derzeit österreichweit die höchste Impfrate.

Astra-Zeneca-Impfung nun auch für 65+ empfohlen

„Die Aufhebung der oberen Altersbegrenzung ist nun ausreichend durch Studiendaten abgesichert, die auch in der Altersgruppe ab 65 Jahren eine ausgezeichnete Wirksamkeit bestätigen“, sagt Bernd Lamprecht, Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde am Kepler Universitätsklinikum. „Wir begrüßen die Klarstellung des nationalen Impfgremiums, dass von nun an AstraZeneca auch für Personen über 65 Jahren empfohlen ist. Das gibt uns mehr Flexibilität im Einsatz der Impfstoffe“, betont Gesundheitsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander. 

Wer ist wann dran?

Wenn alle Personen älter als 80 Jahre – und bereit dazu sind – geimpft sind, erhalten Personen mit gewissen Vorerkrankungen, Personen im Alter von 75-79 Jahren und Personal der mobilen Pflege etc. die Möglichkeit sich impfen zu lassen. Als nächstes sind Personen im Alter von 70-74 Jahren, Lehrer sowie Elementarpädagogen, Personal in Sozialberufen etc. an der Reihe.

Verändert der Corona-Impfstoff unsere DNA?  
Daniel Ramsmayer, Jungmediziner und Biologe aus Enns, klärt im BezirksRundschau-Interview über die gängigsten Impf-Mythen auf und kann in vielerlei Hinsicht beruhigen.

Hier gibt es weitere umfangreiche Infos zur Corona-Schutzimpfung von der Med-Uni Wien.

Aktuell sind 221.635 Personen für Informationen zur Corona-Schutzimpfung registriert (abzüglich jener Personen, die bereits geimpft sind oder einen Impftermin erhalten haben). Eine Registrierung ist auf ooe-impft.at möglich. Die Impftermine für Über-84-Jährige für die kommende Woche sind ausgebucht. Personen über 80 Jahren, die sich registriert haben, erhalten im Laufe der kommenden Woche Angebote für Impftermine im März.

Auch Landeshautpmann Thomas Stelzer hat sich bei den Massentestungen auf das Corona-Virus testen lassen. Das Konzept in kurzer Zeit einen möglichst großen Anteil der Bevölkerung zu testen wurde allerdings vorerst ad acta gelegt. Eine dauerhaft verfügbare Testmöglichkeit für alle Oberösterreicher soll nun etabliert werden.
  • Auch Landeshautpmann Thomas Stelzer hat sich bei den Massentestungen auf das Corona-Virus testen lassen. Das Konzept in kurzer Zeit einen möglichst großen Anteil der Bevölkerung zu testen wurde allerdings vorerst ad acta gelegt. Eine dauerhaft verfügbare Testmöglichkeit für alle Oberösterreicher soll nun etabliert werden.
  • Foto: Land OÖ/Mayrhofer
  • hochgeladen von Ingo Till

Testen, Testen, Testen

Am 5. März wurden in OÖ 38.826 Corona-Tests durchgeführt:

  • 1.956 PCR-Tests
  • 220 Antigen-Tests der niedergelassenen Ärzte
  • 29.332 Antigen-Testungen in den Teststraßen des Landes
  • 4.923 Antigen-Testungen in den Apotheken
  • 2.389 Antigen-Testungen in den oö. Betrieben
  • 6 sonstige Antigen-Tests (darunter fallen z.B. Testungen in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern, Ohne AGES-Testungen, diese werden von der AGES durchgeführt und dem Krisenstab immer wieder kumuliert gemeldet)

Seit dem Start des erweiterten Testangebots des Landes OÖ am 25. Jänner, wurden an den mittlerweile 85 Standorten insgesamt 2.068 positive Fälle identifiziert, 789.761 Testabstriche wurden genommen (Positiv-Quote: 0,26 Prozent, Stand 6. März, 14 Uhr). Hier gehts zur Anmeldung für die kostenlose Antigentestung.


Weitere Corona-Zahlen in Oberösterreich

Die Gesamtzahl aller seit Beginn der Krise positiv getesteten Oberösterreicher beträgt 88.463 – davon abgezogen werden 84.053 Personen, die eine Infektion mit dem Corona-Virus hinter sich haben, sowie 1.527 verstorbene Oberösterreicher. Zahl der Personen in Quarantäne: 7.194.

Die 7-Tage-Inzidenz, ist die Summer der in sieben Tagen neu gemeldeten Corona-Fälle bezogen auf 100.000 Einwohner, für OÖ liegt derzeit bei 145,9. Dieser Wert hat sich zur überblicksmäßigen Risikoeinschätzung durchgesetzt, weil er einerseits eine bessere Vergleichbarkeit schafft und andererseits Ausreißer an einzelnen Tagen ausgleicht. 

Bei symptomatischen Personen braucht der positive Antigentest nicht mehr durch PCR bestätigt werden. Die Person wird behördlich abgesondert und das Contact Tracing durchgeführt. Bei asymptomatischen Personen im Rahmen von Massentests oder Dauertests müssen die positiven Antigentests durch einen PCR-Test bestätigt werden.

Todesfälle

  • keine aktuellen Todesfälle

Infektionsfälle in den Bezirken & 7-Tage-Inzidenz

Zahl der aktuell positiv auf Covid19 getesteten Personen in den Bezirken und Statutarstädten sowie Zahl der Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner = 7-Tage-Inzidenz.

  • Linz: 279
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 96,8
  • Steyr: 54
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 131,4
  • Wels: 177
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 219,3
  • Braunau: 380
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 300,3
  • Eferding: 53
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 132,6
  • Freistadt: 71
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 86,7
  • Gmunden: 191
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 139,4
  • Grieskirchen: 74
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 64,7
  • Kirchdorf: 107
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 157,7
  • Linz-Land (inkl. Region Enns): 274
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 102,4
  • Perg: 188
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 182,7
  • Ried: 157
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 179,9
  • Rohrbach: 95
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 122
  • Schärding: 138
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 183
  • Steyr-Land: 62
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 88,9
  • Urfahr-Umgebung: 100
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 103,5
  • Vöcklabruck: 294
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 162,4
  • Wels-Land: 189
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 210,2

Steigt der 7-Tage-Inzidenz-Wert auf mehr als 50, so geht die Corona-Ampel-Kommission von einem "hohen", steigt er auf mehr als 100, von einem "sehr hohen" Infektionsrisiko aus. Eine Einstufung auf Ampelfarbe Orange bzw. Rot ist möglich. Zuvor werden aber noch weitere Faktoren, wie etwa die Belegung der Krankenhausbetten, geprüft – Details dazu gibts in diesem Dokument. Aufgrund der aus Expertensicht erhöhten Gefahr durch verschiedene Mutationen ist die Corona-Ampel derzeit fast ausnahmslos in ganz Österreich auf Rot geschaltet.

Corona-Fälle in Alten- und Pflegeheimen

  • Aktuell sind in 16 oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 10 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf Covid-19 getestet. (Stand: 5. März 2021).
  • Anmeldung für Tests vor einem Alten- & Pflegeheim-Besuch:
    Besuch im jeweiligen Heim telefonisch anmelden, dabei gibt es Infos für Testmöglichkeiten. 

Corona-Fälle in Schulen

  • Aktuell sind 217 oberösterreichische Schulstandorte von Covid-19 betroffen und 384 Schüler/innen sowie 41 Lehrer/innen, sowie 1 Person, die dem übrigen schulischen Personal zuzurechnen sind, positiv auf Covid-19 getestet worden (Stand: 5. März 2021).

Für alle Fragen, die den laufenden Schulbetrieb betreffen hat die Bildungsdirektion eine Hotline eingerichtet: Montag bis Freitag von 7.30 bis 18 Uhr unter +43 732 7071-4131 oder +43 732 7071-4132

Die aufgelisteten Bezirks-Daten werden der Corona-Seite des Landes OÖ entnommen. Die betroffenen Schulen werden per Presseaussendung übermittelt.

Österreichweite Lage

Österreichweit liegt die Zahl der positiv getesteten, aktiven Fälle laut Gesundheitsministerium mit Stand 6. März 2021 bei 32.505 Personen, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 177,6.

1.439 Menschen sind derzeit in Spitalsbehandlung, davon 325 auf einer Intensivstation. Die Zahl der Corona-Todesfälle laut Definition des Epidemiologischen Meldesystems (EMS): 8.529. Bei insgesamt 469.539 Personen in Österreich ist bisher eine Infektion mit dem Corona-Virus festgestellt worden. 16.123.615 Testungen wurden bislang durchgeführt. Seit 13. Jänner wird hier die Summe aus PCR- und Antigen-Tests angegeben, was eine starke Steigerung der Testzahlen zur Folge hat.

Bereits mehr als eine Million Corona-Tests wurden österreichweit durchgeführt.
  • Bereits mehr als eine Million Corona-Tests wurden österreichweit durchgeführt.
  • Foto: Werner Kerschbaummayr/fotokerschi.at
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Infos zu Testungen und Gesundheitsnummer 1450

Fühlt sich jemand krank und hat Symptome, soll die Gesundheitsberatung unter 1450 kontaktiert werden. Die Mitarbeiter/innen der telefonischen Gesundheitsberatung 1450 geben individuelle, auf den Anrufer abgestimmte Auskünfte und Empfehlungen. Derzeit stehen bis zu 10 Drive-Ins zur Probenabnahme zur Verfügung. Es gibt pro Bezirk ein mobiles Team. Für alle anderen Fragen, die nicht konkret den Gesundheitszustand betreffen, bietet die AGES umfassende Informationen unter anderem auf ihrer Homepage www.ages.at an.

Auf der Homepage des Landes Oberösterreich finden Sie einen Überblick über sämtliche Hotlines und Informationsstellen.

Kontaktpersonen: Wer muss in Quarantäne?

Für eine einheitliche Vorgehensweise im Kontaktpersonenmanagement hat der Bund klare Richtlinien vorgegeben: So werden Kontaktpersonen in zwei Kategorien eingeteilt.

  • Zur ersten Kategorie zählen diejenigen, die aufgrund von Dauer und Nähe des Kontaktes zu einer an Covid-19 erkrankten Person ein hohes Infektionsrisiko aufweisen. Sie müssen sich für in 10-tägige Heimquarantäne begeben – auch wenn keine Symptome bestehen.
  • Zur zweiten Kategorie zählen Kontakte mit niedrigem Infektionsrisiko. Diese sind angewiesen, ihren Gesundheitszustand im Auge zu behalten und sich bei Symptomen zu melden. Wie der Krisenstab des Landes OÖ festhält, gilt dabei grundsätzlich die Einschätzung der individuellen Situation des Geschehens durch die zuständige Gesundheitsbehörde.

Eine behördlich angeordnete zehntägige Quarantäne ist bei Kontaktpersonen der Kategorie eins laut Bundesvorgaben unumgänglich. Durch einen negativen Covid-19-Test wird sie nicht aufgehoben – denn auch dann könnte die Person infiziert sein und ein Ausbruch der Krankheit zeitverzögert eintreten.

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