Pflanzen kennen keine Grenzen
- Gemeine Seidenpflanze
- Foto: Berg- und Naturwacht
- hochgeladen von Christine Seisenbacher
Berg- und Naturwacht, Land Steiermark und WOCHE informieren.
Potentiell invasive Neophyten – sind Pflanzen mit einem starken Ausbreitungspotenzial. In Zukunft könnten damit ökologische , wirtschaftliche und gesundheitliche Schäden verusacht werden. Faktoren wie Klimawandel, aber auch veränderte Landnutzungsformen führen dazu, dass immer mehr Arten sich ausbreiten. Dazu zählen beispielsweise der Blauglockenbaum, der Essigbaum oder die Gemeine Seidenpflanze. Breiten sich diese Arten aus kommt es zu Dominanzbeständen, die die heimische Pflanzen- und Tierarten verdrängen. Weiteres keimt beispielsweise der Blauglockenbaum auch gerne in Mauerritzen, sodass Schäden an Gebäuden auftreten können.
Bei den genannten Arten handelt es sich um beliebte Gartenpflanzen, die sich über Samen bzw. Wurzelausläufer vermehren. "Doch Arten kennen keine Grenzen! Samen und Wurzelausläufer machen nicht vor Grundgrenzen halt und wandern ganz einfach weiter. Sie besiedeln Nachbarsgarten, aber auch vegetationsfreie Standorte bzw. Brachflächen", erklärt Gabriele Leitner von der Steiermärkischen Berg- und Naturwacht. Die Ausbreitung dieser Pflanzen kann verhindet werden, indem die Fruchstände vor der Samenreifung abgeschnitten bzw. Sprösslinge sofort entfernt werden. Am besten ist es jedoch diese Arten nicht anzupflanzen. So diese bereits im Garten wachsen, sind deren Ausbreitungstendenzen zu beobachten und Bedarf Bekämpfungsmaßnahmen anzuwenden.
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