Partnerschaftsabkommen
Warum Montenegro für die Steiermark große Chancen birgt
- LH-Stv. Manuela Khom und der stv. montenegrinische Ministerpräsident Nik Gjeloshaj unterzeichneten ein Partnerschaftsabkommen.
- Foto: Land Steiermark/Binder
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Die Steiermark baut ihre Beziehungen zum Westbalkan weiter aus. Bei einer Delegationsreise nach Podgorica wurden politische und wirtschaftliche Partnerschaftsabkommen unterzeichnet. Im Mittelpunkt stehen Wirtschaft, Forschung, Bildung und die europäische Integration Montenegros.
STEIERMARK/PODGORICA. Mit einer hochrangigen Delegation aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung hat Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom (ÖVP) die montenegrinische Hauptstadt Podgorica besucht. Höhepunkt der zweitägigen Reise war die Unterzeichnung zweier Partnerschaftsabkommen, die die Zusammenarbeit zwischen der Steiermark und Montenegro in mehreren Zukunftsbereichen vertiefen sollen. Gemeinsam mit dem stellvertretenden montenegrinischen Ministerpräsidenten Nik Gjeloshaj unterzeichnete Khom eine politische Erklärung zur Intensivierung der bilateralen Beziehungen. Parallel dazu besiegelten die Wirtschaftskammer Steiermark und die Handelskammer Montenegros eine engere wirtschaftliche Kooperation.
- Mit einer hochrangigen Delegation aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung hat Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom die montenegrinische Hauptstadt Podgorica besucht.
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Fokus auf Wirtschaft, Forschung und EU-Perspektive
Die Vereinbarungen umfassen unter anderem die Bereiche Bildung, Wissenschaft und Forschung, erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Wirtschaft, Einsatzorganisationen sowie die europäische Integration. Ziel ist es, den Wissens- und Technologietransfer zu stärken, Investitionen zu erleichtern und neue gemeinsame Projekte auf den Weg zu bringen „Montenegro ist ein kleines Land mit großen Chancen. Wir wollen dazu beitragen, diese Potenziale gemeinsam zu erschließen“, betonte Khom. Die Steiermark unterstütze – ebenso wie Österreich – den EU-Beitrittskurs des Landes und sehe die Staaten des Westbalkans als Teil der europäischen Zukunft.
- Beim Business Forum der Handelskammer Montenegros wurden Kontakte zwischen steirischen und montenegrinischen Betrieben geknüpft und Möglichkeiten für Investitionen ausgelotet.
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Wirtschaftliche Chancen im Blick
Ein weiterer Schwerpunkt der Reise lag auf der Vernetzung von Unternehmen. Beim Business Forum der Handelskammer Montenegros wurden Kontakte zwischen steirischen und montenegrinischen Betrieben geknüpft und Möglichkeiten für Investitionen ausgelotet. Auch Gespräche mit der Universität Montenegro sollen die Zusammenarbeit in Forschung, Bildung und Tourismus ausbauen. Für die exportorientierte steirische Wirtschaft sei die internationale Vernetzung von zentraler Bedeutung, betonte Khom. Jeder zweite Euro werde außerhalb der Landesgrenzen erwirtschaftet. Eine engere Kooperation mit Montenegro könne daher neue Märkte erschließen und langfristig zu mehr wirtschaftlicher Stabilität und Wohlstand beitragen.
Mit der Reise setzt die Steiermark ihren außenpolitischen Schwerpunkt auf den Westbalkan fort. Montenegro gilt als wichtiger Partner Österreichs in der Region und als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für einen künftigen Beitritt zur Europäischen Union.
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