Tourismus-Bilanz
Steiermark feiert Rekord mit über 14 Millionen Nächtigungen
- "Das grüne Herz Österreichs" erlebt wortwörtlich einen Höhenflug.
- Foto: Steiermark Tourismus/Tom Lamm
- hochgeladen von Christoph Schneeberger
Die steirische Tourismusbilanz für das Sommerhalbjahr und das Tourismusjahr 2024/25 fällt positiv aus: Laut Hochrechnung der Landesstatistik legten sowohl Ankünfte als auch Nächtigungen erneut zu und erreichten neue Höchstwerte. Besonders der Inlandsmarkt und eine steigende Nachfrage aus Mittel- und Osteuropa trugen zum Wachstum bei.
STEIERMARK. Die Steiermark verzeichnet im Sommerhalbjahr 2025 (Mai bis Oktober) sowie im gesamten Tourismusjahr 2024/25 von (November 2024 bis Oktober 2025) erneut leichte Zuwächse. Das geht aus einer aktuellen Hochrechnung der Landesstatistik hervor. Sowohl bei Ankünften als auch bei Nächtigungen wurden neue Höchststände erreicht: Erstmals überschritten die Nächtigungen im Sommerhalbjahr die Marke von acht Millionen, im Tourismusjahr jene von 14 Millionen.
Im Tourismusjahr 2025 wurden 4.536.200 Ankünfte (+ 2 Prozent) und 14.003.200 Nächtigungen (+0,9 Prozent) gezählt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 3,1 Nächten. Im Sommerhalbjahr stieg die Zahl der Gästeankünfte auf 2.719.800 (+1,6 Prozent), die Nächtigungen erreichten 8.059.900 (+1,3 Prozent) bei einer Aufenthaltsdauer von durchschnittlich 3,0 Nächten. Für den Winter meldet die Statistik 1.843.352 Ankünfte (+2,5 Prozent) und 5.943.273 Nächtigungen (+0,4 Prozent).
- Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ, l.) und Michael Feiertag, Geschäftsführer Steirische Tourismus und Standortmarketing GmbH freuen sich über die positive Bilanz.
- Foto: STG | Erwin Scheriau
- hochgeladen von Verena Kriechbaum
„Attraktive Urlaubsdestination“
„Die aktuellen Tourismuszahlen zeigen eindrucksvoll, wie attraktiv die Steiermark als Urlaubsdestination ist“, zeigt sich Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ) zufrieden mit der positiven Bilanz. Auch Michael Feiertag, Geschäftsführer der Steiermark Tourismus und Standortmarketing GmbH, verweist auf die Bedeutung des Inlandsmarkts und die wachsende Rolle der CEE-Länder. „Die Steiermark bleibt damit nicht nur Inlands-Liebling, sondern bestätigt auch, dass eine konsequente Qualitätsstrategie der richtige Weg für die Zukunft ist, den wir herzhaft gemeinsam mit unseren Partnern in den Erlebnisregionen und Betrieben beschreiten“, so Feiertag.
Inlandsmarkt als wichtigste Stütze
Im Jahresvergleich bleibt der Inlandsmarkt wichtigste Stütze des steirischen Tourismus. Die Märkte aus Mittel- und Osteuropa trugen überdurchschnittlich zum Wachstum bei, während Deutschland trotz leichter Abschwächung der bedeutendste Auslandsmarkt bleibt. Deutlich gestiegen ist die Nachfrage nach Camping, Ferienhäusern und anderen alternativen Unterkünften; die 4-/5-Sterne-Hotellerie konnte ihr Niveau stabil halten oder leicht ausbauen.
Unter den steirischen Erlebnisregionen verzeichnete das Thermen- & Vulkanland im Tourismusjahr die stärksten Zuwächse bei Ankünften und Nächtigungen. Die Region Graz profitierte von erhöhter internationaler Nachfrage. Schladming–Dachstein hielt seine hohen Werte stabil, besonders durch Gäste aus Tschechien, Bayern, dem Vereinigten Königreich und Polen. In Murau und der Hochsteiermark gab es ebenfalls positive Entwicklungen.
Langfristig zeigt die Steiermark seit 2015 – abgesehen vom pandemiebedingten Einbruch – eine kontinuierlich steigende touristische Nachfrage. In diesem Zeitraum wuchs die Zahl der Ankünfte um rund 22,5 Prozent, jene der Nächtigungen um 19,4 Prozent.
Das könnte dich auch interessieren:
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.