Zweiter Platz
i:HTL Bad Radkersburg beweist Automatisierungs- Know-how
- Das Team der 4RHET nahm am Programmierwettbewerb teil.
- Foto: i:HTL Bad Radkersburg
- hochgeladen von Gerda Sammer-Schmidt
Beim evon Automation Camp in St. Ruprecht an der Raab zeigte die i:HTL Bad Radkersburg ihre hohe technische Kompetenz. Ein Team aus vier Schülern behauptete sich gegen die starke Konkurrenz und holte sich den ausgezeichneten zweiten Platz.
BAD RADKERSBURG. Beim evon Automation Camp bewies das Team der i:HTL Bad Radkersburg, dass sie ungeachtet des top besetzten Teilnehmerfeldes zu den stärksten Nachwuchsgruppen im Bereich Automatisierung zählt und komplexe Automatisierungsaufgaben souverän löst.
Team der i:HTL Bad Radkersburg
Die 4RHET der i:HTL Bad Radkersburg stellte sich dem anspruchsvollen Programmierwettbewerb des evon Automation Camps in St. Ruprecht an der Raab. Die Schüler Caspar Platzer, Simon Kurz, Tobias Kussmann und Maximilian Puntigam traten an, um ihre Schule würdig zu vertreten und ihr technisches Know-how unter realen Wettbewerbsbedingungen unter Beweis zu stellen.
Sehr starke Konkurrenz
Neben der i:HTL Bad Radkersburg gingen zwei Teams der HTL Weiz sowie ein Team der HTL Pinkafeld an den Start. Nach einer kurzen Einführung in die eigens entwickelte Programmierumgebung von evon erhielten die Teilnehmer ihre Aufgabenstellung.
- Die Aufgabenstellung des Wettbewerbs bestand darin, ein Steuerungsprogramm für zwei Lampen und eine Jalousie zu entwickeln.
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Automation auf hohem Niveau
Die Aufgabenstellung des Wettbewerbs bestand darin, mithilfe der Software XAMControl ein Steuerungsprogramm für zwei Lampen und eine Jalousie zu entwickeln. Dabei kamen sowohl Funktionsplan (FUP) als auch C# zum Einsatz.
Der Bewerb umfasste vier aufeinander aufbauende Teilaufgaben: Zunächst sollten die Lampen ein- und ausgeschaltet sowie die Jalousie vollständig geöffnet und geschlossen werden können. In der zweiten Aufgabe galt es, eine Dimmfunktion für die Lampen und eine manuelle Steuerung der Jalousie umzusetzen. Anschließend musste das Programm um zwei Betriebsmodi – Handbetrieb und Automatikbetrieb – erweitert werden.
In der letzten und zugleich anspruchsvollsten Aufgabe sollte das System auf die Anwesenheit einer Person reagieren: Sobald jemand den Raum betrat, mussten automatisch eine bestimmte Szene aktiviert, die Lampen auf 80 Prozent Helligkeit eingestellt und die Jalousie geöffnet werden.
Ein Rennen gegen die Zeit
Über mehrere Stunden hinweg arbeiteten die Teams konzentriert an ihren Lösungen. Zwischenzeitlich sah es so aus, als würde kein Team die Aufgabenstellung vollständig bewältigen. Doch dann setzte die i:HTL Bad Radkersburg ein starkes Zeichen: Als erstes Team präsentierten die Schüler ein funktionierendes Gesamtsystem – und das eine volle Stunde vor Wettbewerbsende. Kurz vor Schluss zog die HTL Pinkafeld nach, während die beiden Teams der HTL Weiz an der finalen Aufgabe scheiterten.
Podestplatz für die i:HTL
Bei der feierlichen Siegerehrung kürte die Jury die HTL Pinkafeld zum Sieger des Bewerbs. Die i:HTL Bad Radkersburg sicherte sich mit einer technisch sauberen und strukturierten Leistung den zweiten Platz. Die Teams der HTL Weiz belegten die Ränge drei und vier.
Professionelle der Ausbildung
Mit ihrem professionellen Auftreten, der klaren Arbeitsweise und der hohen technischen Präzision zeigte das Team der i:HTL Bad Radkersburg eindrucksvoll, dass es im Bereich Automatisierungstechnik weiterhin zu den Spitzenreitern zählt.
- Das Team aus vier Schülern behauptete sich gegen die starke Konkurrenz und holte sich den ausgezeichneten zweiten Platz.
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