Handel
Online-Handel als Chance

Das Lager von "niceshops" ist voll. Derzeit arbeitet man auf Hochdruck, weil die Zahl der Bestellungen beträchtlich zunimmt.
  • Das Lager von "niceshops" ist voll. Derzeit arbeitet man auf Hochdruck, weil die Zahl der Bestellungen beträchtlich zunimmt.
  • Foto: niceshops GmbH
  • hochgeladen von Markus Kopcsandi

Online-Handel ist aktuell eine Chance. Auch hier kann man Regionalität leben.

Von der Situation rund um das Corona-Virus ist natürlich auch ganz besonders der Handel betroffen. Während man im Lebensmittelhandel auf Hochbetrieb arbeitet, bangen andere Sparten um ihre Existenz. Eine besondere Rolle nimmt in Zeiten des Daheimbleibens natürlich der Online-Handel ein.

Krise als Chance

Thomas Heuberger, Regionalstellenleiter der Wirtschaftskammer in der Südoststeiermark, rät davon ab, nun bei Online-Riesen zu bestellen, da aufgrund der internationalen Lieferkette ohnehin mit Lieferschwierigkeiten zu rechnen sei. Heuberger sieht, so lange eine Zustellung möglich ist, eine große Chance für die regionalen Anbieter. Er empfiehlt den Konsumenten, sich – falls die Anbieter keinen Webshop haben – per E-Mail oder telefonisch bei den Unternehmen zu melden. Er macht auch darauf aufmerksam, dass viele Gemeinden im Rahmen ihres Webauftritts auf Zustellangebote regionaler Anbieter aufmerksam machen.

Roland Fink: "Es ist erfreulich, dass wir jetzt noch neue Jobs schaffen können – aber natürlich hat man Sorge, was passiert, wenn die Logistik wegbricht."

Die steirischen Experten, was die Entwicklung von Online-Shops anbelangt, sind "niceshops" in Saaz in der südoststeirischen Gemeinde Paldau in unmittelbarer Nähe zu Feldbach. Rund eine Million Menschen besuchen pro Monat die 40 unterschiedlichen Onlineshops. Der gesamte Logistikverlauf des 270-köpfigen Betriebs passiert in der Südoststeiermark, etwa 1,1 Millionen Artikel sind im Lager, rund 100.000 Produkte gehen täglich raus an die Kunden. 2019 hat man einen Umsatz von rund 55 Millionen Euro verbucht.
Die Bestellungen haben aktuell laut Geschäftsführer Roland Fink in der aktuellen Situation extrem, nämlich bis zu zwei Drittel, zugenommen. Momentan sind knapp 200 Mitarbeiter in Homeoffice, im Lager arbeitet man mit 75 Personen in zwei Schichten. Während nur 3 der bislang rund 700 Lieferanten ausgefallen sind, sind rund 20 neue – diese sind großteils regionale Lebensmittelproduzenten – dazugekommen. Es werden nun auch zusätzlich Kräfte für den Logistikbereich (Infos auf www.niceshops.com) gesucht. "Es ist erfreulich, dass wir jetzt noch neue Jobs schaffen können – aber natürlich hat man Sorge, was passiert, wenn die Logistik wegbricht", so Roland Fink. 

Das sind "niceshops":
"niceshops" in Saaz entwickeln Onlineshops in verschiedenen Produktsegmenten und das in mehreren europäischen Märkten. Der gesamte Logistikablauf wird vom südoststeirischen Standort abgewickelt – dort verlassen mittlerweile mehr als 960.000 Pakete im Jahr das "nicehops"-Lager.
Informationen und weitere Links zu den unterschiedlichen Online-Shops unter www.nicehops.com

Autor:

Markus Kopcsandi aus Südoststeiermark

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