14.11.2016, 13:11 Uhr

Das Expertentum gerät ins Abseits

Markus Kopcsandi (Foto: KK)
Nun ist es also passiert. Donald Trump ist Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Der "Außenseiter" hat es geschafft. Viele hielten sein Antreten für einen PR-Gag, einen Scherz – doch Trump hat die Spötter eines Besseren belehrt. Was ich dazu sage? Gar nichts! Erstens bin ich kein Außenpolitik-Profi und zweitens auch keiner von unzähligen Experten, die sich tagtäglich in den sozialen Medien fachmännisch "auskotzen". Man kann es drehen und wenden, wie man es möchte. Der Wähler kann sein Kreuz dorthin setzen, wo er will. Das ist sein Recht! Ich kann niemand zur Wahlurne hinschieben und auch nicht mit Nachdruck die Wahlentscheidung beeinflussen. Weder in Amerika, noch in Österreich. Das gegenseitige Hickhack in der Bevölkerung nervt. Eine erfrischend ehrliche politische Meinung gab Marko Arnautovic in einem Interview ab. Er machte keinen Hehl daraus, dass er weder Amerikas Wahlrummel verfolgt hat noch die Auswirkungen der Trump-Wahl abschätzen kann. Er beschäftigt sich lieber mit seinem eigenen Leben, mit dem er glücklich ist. Gut so!
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