10.04.2017, 11:29 Uhr

Freie Bahn für die Radfahrer in Bad Radkersburg

Schritt eins: Mit dem Geh- und Radweg-Lückenschluss hat Heinrich Schmidlechner einen wichtigen Anfang gemacht.

Radfahrer sollen in Bad Radkersburg bald sicherer und komfortler unterwegs sein.

Der Alltagsradverkehr ist aktuell in Bad Radkersburg ein großes Thema. Ins Finale geht gerade der Bau des Geh- und Radwegs zwischen Laafeld und der Plaschenaustraße in Bad Radkersburg. Dieser ist gleichzeitig mit der Straßensanierung zwischen Laafeld und der Grenze Sicheldorf passiert. Laut Bürgermeister Heinrich Schmidlechner soll der Geh- und Radweg bis Ostern schon großteils befahrbar sein.
Am Plan stehen in Kürze auch Sicherheitsmaßnahmen rund um den Kreisverkehr an der Stadteinfahrt (Einfahrt Langgasse) bzw. in Richtung Landeskrankenhaus. Über diese neuralgischen Stellen hat die WOCHE im Herbst letzten Jahres anlässlich schwerer Unfälle berichtet.

Lücke wird geschlossen

Laut Franz Kortschak, Verantwortlicher der Baubezirksleitung, wird die Lage nochmals im Detail mit der Gemeinde besprochen. Fix ist laut Kortschak und Schmidlechner, dass man in der Dr.-Kamniker-Straße einen durchgängigen und verbreiterten Radweg vom Kreisverkehr kommend in Richtung LKH schaffen will. Ein genauer Zeitpunkt steht laut Kortschak noch nicht fest. Gemäß Schmidlechner wird als weitere Sicherheitsmaßnahme auch der Radstreifen neben dem Schutzweg auf Höhe Trafik weichen. Dadurch soll erreicht werden, dass Biker ihr Rad bei der Querung der Straße schieben. Eine bauliche Veränderung sei in der Engstelle nicht möglich.
Einem Wunsch der Initiative "Pro Innenstadt" kommt die Gemeinde bezüglich moderner Radständer nach. Laut Günther Zweidick von der Initiative sind derzeit nur die Ständer vor dem Tourismusbüro geeignet. Für die Nutzung am Hauptplatz will Bürgermeister Schmidlechner in einem ersten Schritt fünf moderne Ständer bestellen. Diese sind für das Abstellen von 30 Rädern geeignet.

Keine Einbahn mehr!

Noch im Verkehrsausschuss besprechen will Schmidlechner ein weiteres Anliegen der Initiative. Zweidick und Co. wollen, dass Radfahrer – wie schon in der Emmenstraße üblich – auch die Murgasse, Theatergasse und Kirchgasse (jeweils Einbahnen) in beide Richtungen befahren dürfen. Eine Änderung sollte laut dem ÖVP-Politiker kein großes Problem sein.
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