jüdisch

Beiträge zum Thema jüdisch

vom Anf. des 20.Jh.-s
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Wiener Spaziergänge
Schöne Frauengestalten

Corona-Spaziergänge; einen nächsten Tag wollten wir den Zentralfriedhof vom 2.Tor aus erkunden. Im Gegensatz zu der ruhigen Schlichtheit der jüdischen Grabsteine sind viele christliche, besonders katholische Grabdenkmäler äußerst prachtvoll gestaltet, ganz in der prunkliebenden Tradition des ehemals barocken Österreich. So beweinen besonders im 19.Jh., aber auch später zahllose steinerne Engel, Genien, Symbolgestalten aller Art in der Gestalt einer schönen Frau die Verstorbenen. Hier gab es...

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  • Elisabeth Anna Waldmann
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Wiener Spaziergänge
Vom Praterstern ins Viertel Zwei, 4

Stell dir vor, du darfst deine Abschlussprüfung nicht antreten, weil du jüdischer Herkunft bist, ob religiös oder nicht. Du bist ein renommierter Professor, und du wirst vom Arbeitsplatz weggejagt. Nur so. Und bald landet man im KZ und ist nach Foltern und/oder Hunger ermordet. - Gott sei Dank können wir uns das gar nicht vorstellen. Das birgt aber die Gefahr, dass wir es langsam vergessen, und dann kann es wieder passieren. Im Park, in dem die Wirtschaftsuni-Gebäude stehen, siehst du ein...

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  • Elisabeth Anna Waldmann
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Wiener Spaziergänge
Vom Praterstern ins Viertel Zwei, 2

Im Wurstelprater haben wir eine Gedenktafel gefunden. Etwa dort, wo im Sommer die Lilliputbahn fährt, war in der 1.Hälfte des 20. Jh.-s das Vivarium;  ein biologisches Forschungsinstitut, Teil der Akademie der Wissenschaften. Da Gründer und Direktor jüdischer Abstammung waren, wurde in der Nazizeit das Institut zugesperrt, die Wissenschaftler verschleppt. Einer der Gründer wurde in der KZ Theresienstadt ermordet. Direkt neben dieser Tafel blüht ein wild wucherndes Etwas, Mitte Februar mit...

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  • Elisabeth Anna Waldmann
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Rezept
Rezept Budapester Bohnen

Zugegeben, keine Fastenspeise, aber es ist unglaublich köstlich. Für die Budapester Bohnen (für 4 Personen) nehme ich am besten steirische Käferbohnen, aber alle anderen Bohnen sind auch möglich. Ich weiche 25 dag trockene Bohnen in kaltem Wasser ein, und ich wechsle 2-3x am Tag das Wasser. Das spült Stoffe heraus, die sonst Blähungen und Bauchdrücken verursachen könnten. - Nach 2 Tagen bereite ich dann die Speise zu. Idealerweise in einem TL Gänseschmalz (oder anderem Fett) lasse ich 2...

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  • Elisabeth Anna Waldmann
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Wiener Spaziergänge
Ermordet

Nicht nur im 2. Wiener Gemeindebezirk, aber dort besonders oft: Beim Spazieren stößt man häufig auf Stolpersteine, die in Erinnerung rufen, dass in diesem oder jenem Haus von den Nazis in den 1940-er Jahren des 2. Weltkrieges unschuldige MitbürgerInnen zusammengepfercht wurden, um von dort in die Vernichtungslager transportiert zu werden. "Konzentrationslager" ist ein beschönigendes Wort. Es wurde dort nichts "konzentriert", sondern in industriellen Maßstäben, technisch perfekt gemordet....

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  • Elisabeth Anna Waldmann
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Europa
Schöne Menschen

Auf der Ringstraße kann man noch bis Ende Mai den Heldenplatz-Zaun entlang eine Reihe großer Portraitfotos sehen. Es sind schöne alte Menschen, würdevolle, ernste Gesichter. Neben den Bildern je eine kleine Tafel, woraus ersichtlich wird, dass die Jüngsten 1939 geboren sind, die Ältesten 1922. Einige sind schon verstorben. Die Fotos wurden 2014 gemacht. Der Künstler Luigi Toscano hatte die Idee, uns mit der Tatsache zu konfrontieren, dass diese schönen alten Menschen alle in der Hölle waren,...

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  • Elisabeth Anna Waldmann
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Tagesausflug
Bratislava, jüdische Spuren

In der heutigen slowakischen Hauptstadt gibt es ein Holokaust-Denkmal, zur Erinnerung an die 105 tausend ermordeten slowakischen Juden während des Zweiten Weltkrieges. Dahinter die Brücke, die von der Autobahn in die innere Stadt führt - eine architektonische Sünde - und für diesen Brückenbau hat man 1969 eine der 2 Synagogen abgetragen. Heute erinnert ein Schattenbild an einer schwarzen Marmorplatte daran. - Beim Spazieren sahen wir einige Gedenktafeln, jüdische Bürger lebten und wirkten hier,...

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  • Elisabeth Anna Waldmann
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Wiener Spaziergänge
Manès Sperber Park im 2. Bezirk

Die ersten Sonnerstrahlen haben die Menschen aus den Häusern in den Park gelockt. Der Manès Sperber Park im 2.Bezirk ist nach dem altösterreichisch-jüdisch-französischen Schriftsteller und Philosophen benannt, der von 1905 bis 1984 lebte. Er durchlitt fast das ganze 20. Jahrhundert, könnte man sagen.

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  • Elisabeth Anna Waldmann

Jüdische Stadtspaziergänge mit Christine Triebnig-Löffler

BADEN. Der Spaziergang die Christine Triebnig-Löffler fühlt Spuren des jüdischen Lebens der einst blühenden, drittgrößten jüdischen Gemeinde Österreichs in Baden und ihrer Verankerung in der Geschichte der Stadt nach, er zeigt Orte und Häuser wo jüdische Persönlichkeiten lebten und wirkten. Das neu errichtete Mahnmal und der Kurzbesuch der Synagoge mit Verkostung eines Gläschens koscheren Weines führen in die heute gelebte jüdische Tradition der Stadt. Termine: 18.5. / 22.6.2018, Zeit jeweils...

  • Baden
  • Gabriela Stockmann
Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Daniella Spera, Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Dr. Tom BIEGLER, Urenkel von Simon Biegler aus Neupölla (er kam mit Frau aus Australien)
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JÜDISCHE FAMILIEN IM WALDVIERTEL UND IHR SCHICKSAL

NEUPÖLLA. Die Marktgemeinde Pölla lud zur Eröffnung der Sonderausstellung des „Ersten österreichischen Museums für Alltagsgeschichte“ in Neupölla: 10 JÜDISCHE FAMILIEN IM WALDVIERTEL UND IHR SCHICKSAL am Dienstag, 1. Mai 2018. Programm: Bgm. Günther KRÖPFL, Begrüßung Dr. Friedrich POLLEROSS, Museumsleiter Magistra Hanna M. LESSING, Generalsekretärin des Nationalfonds, Dr. Tom BIEGLER, Urenkel von Simon Biegler aus Neupölla in Australien, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang...

  • Horn
  • H. Schwameis

Mattersburg erinnert an Judentum zurück

MATTERSBURG. Mattersburg, früher Mattersdorf, gehörte mit Deutschkreutz-Zelem, Eisenstadt, Kobersdorf, Lackenbach, Frauenkirchen und Kittsee zu den „Sieben Jüdischen Gemeinden“ des Burgenlandes, hebräisch „Sheva Kehiloth“. Eröffnung Gedenkstätte Am Sonntag, 5. November 2017, 11.00 Uhr, werden Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Landeshauptmann Hans Niessl die Gedenkstätte auf dem Grundstück der ehemaligen Synagoge, im Zentrum von Mattersburg, eröffnen.

  • Bgld
  • Mattersburg
  • Walter Klampfer
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Der Humboldt-Tempel

Auf dem Humboldt-Platz in Favoriten erinnert nur mehr eine Gedenktafel an den 1938 zerstörten Tempel.

  • Wien
  • Favoriten
  • Elisabeth Anna Waldmann

Die jüdischen Gemeinden im Weinviertel

SCHÖNKIRCHEN. Ida Olga Höfler präsentiert in einer Dokumentation am Freitag, 27. November, 19 Uhr, im Schönkirch-Saal die jüdischen Gemeinden im Weinviertel und ihre rituellen Einrichtungen 1848-1938/45 - der politische Bezirk Gänserndorf. Eine geradezu einzigartige Dokumentation über jüdisches Leben im Weinviertel, penibel recherchiert, quellengetreu erarbeitet und detailreich dargestellt. Der Band I beinhaltet die israelitischen Kultursgemeinden Gänserndorf, Gr.-Enzersdorf, Mistelbach und...

  • Gänserndorf
  • Erna Mitsch

Stadtspaziergang: "Das jüdische Innsbruck"

Nur wenige Menschen kennen die Orte jüdischen Lebens vor dem Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich. Die Synagoge ist Versammlungsort für die wiedererwachte jüdische Gemeinde. Machen Sie mit Dr. Horst Schreiber, Zeithistoriker, am Montag, den 29. Juni, um 17 Uhr einen Rundgang durch Innsbruck und entdecken Sie Orte einstigen und heutigen jüdischen Lebens! Anmeldung bis 22. Juni auf www.dibk.at Wann: 29.06.2015 17:00:00 ...

  • Tirol
  • Innsbruck
  • Laura Sternagel

Wendepunkte – was eigentlich besagt das Christentum?

Vortrag von Dr. Eugen Drewermann, Psychoanalytiker und Schriftsteller Nichts weniger als die Theologie vom Kopf auf die Füße zu stellen, ist die Absicht Eugen Drewermann`s in seinem neuen Buch Wendepunkte. In Form einer Art Dogmatik versuchte er die Grundideen jüdischen und christlichen Glaubens für den Menschen der Gegenwart fruchtbar zu machen. Gegen jede Form von Fremdbestimmung setzt Drewermann dabei auf die befreiende Kraft des Glaubens und beleuchtet unter Zuhilfenahme...

  • Salzburg
  • Salzburg-Stadt
  • Ursula Pokorny

SHOA- DENK.MAL auf dem Kirchenplatz

Auf dem Wieselburger Kirchenplatz wird ein Gedenkzeichen für die früheren jüdischen Landsleute enthüllt. Gedenkzeichen zu setzen schulden wir dem Respekt vor der Geschichte der Opfer. Gedenkzeichen appellieren an die Sorge um die Opfer von heute. Dabei geht es darum, den Blick auf die Zukunftshoffnungen der Opfer zu richten: beispielhaft geht es um die ihrer Zukunftshoffnungen beraubten jüdischen Landsleute, um die Geretteten und die Verlorenen; aktuell geht es darum, für heutige und künftige...

  • Melk
  • Cornelia Neuhauser
Ruinenbeisel in einem Abbruchhaus, jüdisches Viertel
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Budapest - jüdisch

Die erste Budaer Synagoge wurde 1307 erbaut, aber nach wenigen Jahrzehnten zerstört. Die Geschichte der Juden ist auch hier eine Abfolge von ruhigeren Perioden und unmenschlicher, unbegreiflicher Verfolgung. Gegen Ende des 19.Jh.-s gab es in Budapest - Wien vergleichbar - eine blühende gebildete jüdische Bürgerschicht. Im 20.Jh. erwachte wieder die Giftschlange Antisemitismus. Das klingt harmlos - natürlich "erwachte" sie nicht, sondern wurde von manipulativen miesen Politikern zum neuen...

  • Wien
  • Favoriten
  • Elisabeth Anna Waldmann

Kino im ZIB: Bananot - Cupcakes

In der Reihe Kino im ZIB (jüdische Lebenswelten, jüdische Erinnerungen) wird am Donnerstag, dem 18. September um 19.30 Uhr der Film "Bananot-Cupcakes" (Reige Eytan Fox, IL/F 2013) gespielt. Anat aus Tel Aviv wurde von ihrem Mann verlassen und steckt seitdem in der Krise. Um sie aufzu­mun­tern, komponieren ihre fünf besten Freunde spontan einen eingän­gigen Song, der heimlich als Beitrag für Univer­song (die Film­ver­sion des Euro­vi­sion Song Contest) eingereicht wird. Tatsäch­lich werden die...

  • Baden
  • Gabriela Stockmann
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Interessanter Einblick in das jüdische Mattersdorf

Im Rahmen der „Savio-Gespräche“ im gleichnamigen Café - gleichzeitig einem der letzten, noch vorhandenen, Häuser der ehemaligen jüdischen Gemeinde – widmete man sich am Abend des 26. Feber der Vergangenheit unserer Stadt. Altbürgermeister Edi Sieber und Johannes Reiss, Leiter des Österreichischen Jüdischen Museums in Eisenstadt, gestalteten den Abend. Der Verein „2getthere“, die Grüne Bildungswerkstatt und die Grünen Mattersburg/Walbersdorf hatten zu diesem Abend zum Thema „Geschichten aus dem...

  • Bgld
  • Mattersburg
  • Walter Klampfer
Der jüdische Friedhof könnte schon bald in Pflegehoheit der Stadt Neunkirchen übergehen.
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Der Judenfriedhof verkommt

Nach der angedachten Sanierung soll er künftig von der Stadt Neunkirchen gepflegt werden. NEUNKIRCHEN. Die Fenster sind eingeschossen, Außenmauern sind mit Graffity verunstaltet – der Neunkirchner Judenfriedhof unweit des Bahnhofs ist wahrlich kein Schmuckstück. Sanierung nach Jahrelanger Untätigkeit beabsichtigt Wenn Grüne-Vizebürgermeister Martin Fasan Recht behält soll sich das aber in absehbarer Zeit ändern. Fasan zu den Bezirksblättern: „Es gibt gerade Verhandlungen zwischen...

  • Neunkirchen
  • Thomas Santrucek
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Jüdischer Friedhof verwahrlost

Niemand kümmert sich um die Gräber der großteils vor 1945 beerdigten Toten. Familien und Gelder fehlen. Umgestürzte Grabsteine, überwucherte Gräber, verwitterte Tafeln, bröckelnde Mauern: Auf dem jüdischen Friedhof nagt der Zahn der Zeit gnadenlos an einem historisch-kulturellen Erbe von Graz. Die meisten Gräber stammen aus der Zeit vor 1945. Jene, die keines natürlichen Todes starben oder rechtzeitig auswandern konnten, wurden größtenteils von den Nazischergen ermordet. „Im KZ Auschwitz...

  • Stmk
  • Graz
  • Klaus Krainer
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