Neophyt

Beiträge zum Thema Neophyt

Der Rotfuchs: seine Paarungszeit/ Ranzzeit fällt in die Wintermonate. | Foto: stockadobe/michal
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Wenn die Nacht Stimmen bekommt
Warum Jännernächte von geheimnisvollen Rufen erfüllt sind

Wer im Jänner nachts wach liegt oder spät unterwegs ist, hört sie plötzlich: Laute, die durch Mark und Bein gehen. Dahinter steckt kein Spuk, sondern das verborgene Leben der Wildtiere. GAILTAL. Wenn die Landschaft zur Ruhe kommt und Schnee und Kälte die Geräusche dämpfen, tragen Stimmen besonders weit. In den Jännernächten wirkt der Wald lebendig – nicht sichtbar, aber hörbar. Schrille Schreie, kehliges Bellen oder heiseres Heulen durchbrechen die Stille und lassen viele kurz innehalten....

Unbestritten schön: Das rosa-lila-weiße Idyll an der Gusen in St. Georgen | Foto: Eckhart Herbe
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Schöner aber problematischer Einwanderer
Rosa Invasion aus Indien bedroht Biodiversität

Wer derzeit an Bächen und Flüssen oder an feuchten Waldrändern spazieren geht, sieht die Welt vielerorts rosa und schnuppert den exotischen Duft eines dichten, über 2 Meter hohen Pflanzenmeers. Am Drüsigen Springkraut scheiden sich die Geister: Attraktive, orchideenartige Blüten, die eine mehrmonatige üppige Bienenweide bieten, einerseits. Eine invasive, extrem schnellwüchsige Pflanze, welche die heimische  Biodiversität verarmen lässt, sich unkontrolliert ausbreitet, Flussufer destabilisiert...

  • OÖ
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  • Eckhart Herbe
Doreen Höneke (re) und Andrea Körber (mitte) mit den Mitarbeitern des Vereins ISSBA. | Foto: Land Tirol/Jäger
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Oberland
Mit vereinten Kräften gegen hochallergene Pflanzen

Entlang der Landesstraße zwischen Roppen und Pfaffenhofen Tiroler Oberland wurde Ambrosia ausgerissen. OBERLAND. In ganz Tirol wird unter großem Einsatz daran gearbeitet, gebietsfremde Arten an der Ausbreitung zu hindern. In den Bezirken Innsbruck-Land und Imst fand kürzlich eine Aktion zur Bekämpfung von Ambrosia, auch Ragweed genannt, statt. Naturschutzlandesrat René Zumtobel erklärt die Problematik: „Invasive, also nicht heimische Arten breiten sich schnell aus. Im Gegensatz zur heimischen...

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Abtransport der Neophyten - angesichts der Mengen kaum durchführbar! | Foto: Tiroler Bergwacht - Einsatzstelle Stubai
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Bergwacht-Einsatzstelle Stubai informiert
Kampf gegen Neophyten äußerst mühsam

FULPMES. Neophyten (übersetzt: Neu-Pflanzen) sind ein vereinzelt wiederkehrendes, botanisches Thema, auch in Tirol. Dabei handelt es sich um gebietsfremde Pflanzen, die sich bei uns angesiedelt haben, ohne vorher hier heimisch gewesen zu sein. Das geschieht schon seit Jahrhunderten, meist durch den Menschen und dabei ist egal, ob sie absichtlich eingeschleppt wurden oder vielleicht nur aus Versehen. Großteils sind diese Pflanzen eher harmlos, manche jedoch sind invasiv, d.h. sie verwildern,...

Rainer Silber befasst sich mit Invasiven Pflanzen. | Foto: Rainer Silber
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UmweltRundSchau
„Invasive Pflanzen" verdrängen die heimische Natur

Als „invasive Pflanzen" werden Pflanzenarten bezeichnet, die in einem bestimmten Gebiet nicht einheimisch sind und dort wild wachsen und wuchern. Die Problematik dieser Pflanzen ist die Vertreibung der einheimischen Pflanzenarten.  ST. MARIENKIRCHEN. Rainer Silber, Geschäftsführer vom Naturpark Obst-Hügel-Land in St. Marienkirchen spricht im Interview über Ursachen, Probleme und die Bekämpfung.  Was sind Neophyten oder invasive Pflanzen?Silber: Neophyten bedeutet „Neu-Pflanzen“. Es handelt sich...

Lehrling Lukas Wieland und Obergärtnerin Marie Therese Heckl | Foto: Natur im Garten
Aktion 8

Bezirk Tulln
Achtung vor den Neophyten, unsere "Neuankömmlinge"

Als Neophyten bezeichnet man Pflanzenarten, die nach 1492 (beginn des aktiven Austausches zwischen der Alten und der Neuen Welt) in unsere Landschaft eingewandert sind. Sie stammen nicht zwangsläufig aus Amerika, sondern können aus beliebigen Teilen der Welt kommen.  BEZIRK. "Inzwischen ist in Zentraleuropa circa jede zehnte Pflanze ein Neophyt. Manche sind seit Jahrhunderten hier und werden von uns als normale Bestandteile des Ökosystems wahrgenommen", verrät Leonid Rasran von der BOKU,...

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Foto: Wikipedia
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Japanischer Staudenknöterich – Invasion der früheren Zierpflanzen

HERZOGENBURG. Viel ungeplantes Grün treibt jährlich am Wegesrand und im Garten. Oft handelt es sich um Pflanzen, die gemeinhin als Unkraut gelten: Brennnessel, Löwenzahn und Co. Sie nerven den Hobbygärtner, sind jedoch harmlos. So manche andere Pflanze gefährdet die heimische Natur und sorgt für wirtschaftliche Schäden. Und das, obwohl sie einst als Zierpflanzen bewusst eingeführt und in die Gärten gesetzt wurde. Ein besonderer Problemfall ist der Japanischen Staudenknöterich, eine mehrjährige...

Kitzbühel - Gemeinderat
Kein Glyphosat zur Knöterich-Bekämpfung

Gemeinderat beschließt: die Stadt bleibt Glyphosat-frei. KITZBÜHEL (niko). Der Sachverständige für Naturkunde der BH Kitzbühel, Wolfgang Österreicher, trat an GR Rudi Widmoser (Grüne, Seereferent) heran mit dem Ersuchen, zur Bekämpfung des "Knöterichs" (Neuphyt) im Stadtgebiet Glyphosat verwenden zu können. Die Gemeinde hat bekanntlich den Einsatz des Pestizids verboten und die Stadt für Glyphosat-frei erklärt. Die BH suchte nun um eine Ausnahmegenehmigung an, da die mechanische Bekämpfung der...

 Der amerikanische Stinktierkohl ist ein invasiver Neophyt aus Nordamerika. | Foto: Fotos: Naturpark/Schmarda
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Ein invasiver Neophyt aus Nordamerika wurde am Piburger See gefunden
Stinktierkohl im Naturpark

Ein wirklich außergewöhnlicher botanischer Fund gelang kürzlich im Naturpark-Schutzgebietsteil Achstürze Piburger See. Der amerikanische Stinktierkohl (Lysichiton americanus), ein invasiver Neophyt aus Nordamerika wurde erstmals für Österreich im Freiland gefunden. OETZ. Diese auffällige Art verdrängt bei Massenauftreten heimische Pflanzen und ist deshalb bemerkenswert. Mit Hilfe der Schutzgebietsbetreuung Naturpark Ötztal und dem Neophyten-Beauftragten des Landes Tirol wurden die Pflanzen...

  • Tirol
  • Imst
  • Clemens Perktold
Auch am Atterseeufer – im Bild entlang der B 151– breitet sich der Staudenknöterich immer mehr aus. | Foto: Putz/Land OÖ
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Exoten setzen heimischen Pflanzen zu: Staudenknöterich wird zum Problem

"Import-Pflanze" wuchert entlang vieler Straßen im Bezirk und verursacht dort erhebliche Schäden. BEZIRK. "In den letzten Jahren rücken die Probleme mit dem Staudenknöterich im Straßenbereich und an Bahndämmen verstärkt in den Blickpunkt", sagt Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner. "Weil er vermehrt zu baulichen Schäden führt und die heimische Flora verdrängt, wird der Staudenknöterich umgangssprachlich auch als die ,pflanzliche Pest’ des Jahrhunderts bezeichnet", so Steinkellner. Die...

Herbert Bruckner zeigt Äste eines Götterbaumes. Er ist besorgt über die Verbreitung.
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Die Invasion des Götterbaums

Die Ausbreitung der chinesischen Baumart wird zum österreichweiten Problem. BEZIRK TULLN. Der Götterbaum auch Ailanthus altissima genannt sprießt im ganzen Bezirk wie Unkraut aus dem Boden. Besonders entlang von Gewässern siedelt er sich gerne an, aber auch im Stadtgebiet fühlt er sich sichtlich wohl. "Die Ausbreitung des Götterbaums wurde im Bezirk Tulln lange verschlafen", berichtet der Bezirksblätter-Leser Herbert Bruckner besorgt. Invasive Verbreitung Der Tullner Bezirksförster Roland...

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  • Tulln
  • Bettina Talkner

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