Coronavirus
Bischof wendet sich an Tiroler

Bischof Glettler wendet sich an die Glaubensgemeinschaft und spricht ihr, in Zeiten der Coronakrise, Mut zu.
  • Bischof Glettler wendet sich an die Glaubensgemeinschaft und spricht ihr, in Zeiten der Coronakrise, Mut zu.
  • Foto: Pixabay/Myriams-Fotos (Symbolbild)
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. In dieser schwierigen Zeit der Corona-Krise wendet sich auch Bischof Hermann Glettler an die Tiroler Bevölkerung und die Glaubensgemeinschaft. Auch Glettler ruft dazu auf, seine persönliche Verantwortung wahr zu nehmen, zum Schutz der Schwächsten unserer Gemeinschaft. 

"Fürchtet euch nicht!"

Trotz der aktuellen Situation spricht Bischof Hermann Glettler den Leuten Mut zu und erinnert an die Worte Jesu:

„Fürchtet euch nicht!“

Im allerkleinsten Kreis wird nun, stellvertretend von den Priestern, die Heilige Messe gefeiert, dies ohne Teilnahme der Gemeinde, informiert Glettler weiter, fügt aber hinzu, dass mit dem Ausfall des öffentlichen Gottesdienstes das geistliche Leben erlischt. 

"Wir sollten in diesen Wochen nicht weniger, sondern mehr beten. Auch in den Familien. Wir alle spüren doch die Verwundbarkeit und Zerbrechlichkeit unseres Lebens – trotz hoher Technisierung und allseitiger Versicherung."

Kirchen können aufgesucht werden

Trotz Krise betont der Bischof, dass die Kirchen für das individuelle Gebet offen sind. Es brauche immer noch eine "seelische Grundversorgung". 
Der Kreuzweg kann betrachtet, eine Kerze still entzündet oder ein persönliches Gebet vor dem Tabernakel abgehalten werden. 

"Diese einfache Kommunion mit Jesus stärkt unser Vertrauen ins Leben. Sie macht uns widerständig gegen jede Form der Verzweiflung und verbindet uns – trotz Ausgangsbeschränkung und Quarantäne."

Letztendlich ruft Bischof Gletter noch dazu auf, für die Kranken aber auch für all das medizinische Personal aber auch Personen deren Dienste an anderen Orten dringend benötigt sind, zu beten. 
Nicht zu vergessen sind auch auch Jene, die  ihre Arbeit verloren oder mit einem großen materiellen Schaden zu kämpfen haben. 

Abschließend nimmt der Bischof noch Bezug zur Fastenzeit mit dem heurigen Schwerpunkt "Versöhnung":

"[Es] könnte ein ganz persönlicher Weg werden – Frieden schließen mit sich selbst und im engsten Lebensumfeld. Vergebung ist möglich. Die drastisch entschleunigte Zeit bietet die Chance, sich selbst und einander zu entlasten. Vieles, was uns noch vor kurzem bedrängt hat, fällt weg. Anderes zählt."

Immer informiert über das Coronavirus in Tirol auf unserem LIVE-Ticker

Autor:

Bezirksblätter Tirol aus Innsbruck

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