Kletterunfall
Gebi Mair schwer verletzt

Gebi Mair, Bergretter und Politiker wurde bei einem Kletterunfall schwer verletzt.
  • Gebi Mair, Bergretter und Politiker wurde bei einem Kletterunfall schwer verletzt.
  • Foto: Foto: Regine Hendrich/Standard
  • hochgeladen von Georg Herrmann

IBK/GRINZENS. Der erfahren Bergsteiger und Politiker, Gebi Mair, wurde am Montagvormittag bei einem Kletterunfall in den Kalkkögeln schwer verletzt. Die politischen Mitbewerber schicken Genesungswünsche.

Unfall

Der 37-Jährige hatte gerade einen 24-Jährigen in der Ochsenwand gesichert, als sich der Felsblock plötzlich löste und ihn an der linken Körperseite traf. Mairs Kletterpartner konnte sich noch an einem Bohrhaken festhalten und sich anschließend rund zehn Meter zu Mair abseilen. Anschließend leistete der unverletzte 24-Jährige Erste Hilfe und alarmierte die Rettung. Der schwer verletzte Grünen-Politiker wurde schließlich mittels Tau geborgen und in die Klinik nach Innsbruck geflogen. Bei einem Steinschlag erlitt er Brüche des Oberschenkels und des Fußes sowie eine Knieverletzung.

Genesungswünsche

Landeshauptmann Günther Platter per Facebook an den grünen Klubobmann: "Lieber Gebi Mair, ich wünsche dir nach deinem Kletterunfall gute Besserung und dass du rasch wieder auf die Beine kommst!" Der freiheitliche Landesparteiobmann Markus Abwerzger wünscht Gebi Mair eine rasche Genesung. „Bestürzt habe ich aus den Nachrichten entnommen, dass Klubobmann Mair schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden ist. Ich wünsche ihm persönlich und im Namen der Tiroler Freiheitlichen vollständige Genesung und eine schnelle Rückkehr auf das politische Parkett“, so Abwerzger in einer Aussendung, der anfügt: „Gebi als der sportlichste und fitteste Abgeordnete im Tiroler Landtag wird sicherlich schnell wieder zurück in den landespolitischen Ring steigen.“ Auf Twitter teilt die VP Innsbruck mit: "Stellvertretend für das gesamte Team der Innsbrucker VP wünscht KO Christoph Appler dem Innsbrucker LA KO Gebi Mair, der bei Kletterunfall heute schwer verletzt wurde, rasche Genesung."

Bergretter

Im Standard erzählt Gebi Mair 2019 über seine Bergretter-Leidenschaft. Es war die eigene Notlage, die den Tiroler Gebi Mair zur Bergrettung brachte. Nachdem der passionierte Alpinist im Trentino selbst einmal auf die Hilfe von Bergrettern angewiesen war, entschied er sich daraufhin, selbst einer zu werden: "Um der Gesellschaft etwas zurückzugeben", wie er sagt. Schon Mairs Vater war Bergretter. Seit sechs Jahren ist der 35-Jährige nun schon Klubobmann der Tiroler Grünen im Landtag. Nebenbei ist er ehrenamtlich in der Bergrettungsortsstelle Innsbruck aktiv, wo er auch als Ausbildungsleiter fungiert: Mair über den Zeitaufwand, den das bedeutet: "Insgesamt wende ich jährlich wohl 100 Tage dafür auf und rücke etwa 40-mal zu Einsätzen aus." Anders als bei der Feuerwehr oder Rettung verbinde die Ehrenamtlichen bei der Bergrettung die gemeinsame Leidenschaft für alles Alpine: "Wir sind alle bergnarrisch." Neben dem Gefühl, Menschen zu helfen und damit einen sinnvollen Dienst an der Gesellschaft zu leisten, seien es die umfangreiche Ausbildung und die tolle Gemeinschaft, die ihn an seinem Engagement immer wieder aufs Neue begeisterten, sagt Mair. (Standard/Steffen Arora)

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