Schülerunion tirol
"Lost Generation"? – Nein, danke!

  • Die Schülerunion Tirol will die Jugend Tirol nicht als "Lost Generation" abstempeln lassen und fordert stattdessen mehr Handeln von der Politik.
  • Foto: Pixabay/nastya_gepp (Symbolbild)
  • hochgeladen von Lucia Königer
 

TIROL. Des Öfteren ist nun das Wort "Lost Generation" für die Jugendlichen in der Corona Pandemie gefallen. Die SchülerInnen der Schülerunion Tirol weisen diese Definition allerdings klar von sich.

Nicht als "Lost Generation" abstempeln

Zwar ist in den Schulen wieder Präsenzunterricht angesagt und die MaturantInnen stehen vor ihrer Reifeprüfung, doch von Normalität lässt sich noch lange nicht sprechen. Denn immer noch wird die "Corona-Jugend" als "Lost Generation" abgestempelt. Dies will man in der Schülerunion Tirol so nicht durchgehen lassen. Statt die Jugendlichen einfach als hoffnungslos zu definieren, müssten jetzt Handlungen folgen. Auch die jungen Menschen sollten gestärkt aus der Pandemie hervorgehen können.

„Wir als Schülerunion Tirol setzen uns besonders dafür ein, dass wir als Jugendliche nicht als
eine Corona-Generation oder Ähnliches abgestempelt werden",

so Elias Krall, Landesobmann der Schülerunion Tirol.

Psychologische Hilfe ausbauen

Eine Forderung der Schülerunion Tirol in diesem Zusammenhang ist der Ausbau des SchulpsychologInnen-Angebots wie auch mehr SozialarbeiterInnen an Schulen. Sie können die Jugendlichen in dieser schwierigen Zeit unterstützen und auf die langfristigen Folgen, die mit dem langen Distance-Learning-Phasen einhergehen, präventiv reagieren.

Zudem mahnt man in den Reihen der Schülerunion Tirol, dass die anstehende Reifeprüfung auf keinen Fall schlechter geredet werden darf, als sie ist, nur wegen dem Umstand der Pandemie. Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen hatten und haben in diesem Schuljahr trotz der komplizierten Umstände großartiges geleistet. 

Zusatzinhalt abrufen Aktion: Würdet ihr die Jugendlichen als "Lost Generation" bezeichnen?

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Podiumsdiskussion

Um auch mit der Politik über dieses sehr wichtige Thema zu sprechen, organisierte die Schülerunion Tirol eine Podiumsdiskussion. Gemeinsam mit VertreterInnen aus dem Tiroler Landtag wurde das Thema Lost Generation aufgearbeitet und diskutiert. Dabei wurde vor allem auch auf die psychischen Probleme eingegangen und über den Umgang von Jugendlichen mit Corona gesprochen. 

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