Coronakrise
Wirtschaft hofft auf Entspannung durch Impfung

 Niemand habe etwas davon, wenn man jetzt aufsperrt und nach 10 Tagen wieder das ganze Land herunterfahren müsse, so Wirtschaftsbundobmann Hörl.
  • Niemand habe etwas davon, wenn man jetzt aufsperrt und nach 10 Tagen wieder das ganze Land herunterfahren müsse, so Wirtschaftsbundobmann Hörl.
  • Foto: Pixabay/viarami (Symbolbild)
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Die Verlängerung des Lockdowns sorgt für viel Unmut in den Wirtschaftsbranchen, jedoch sind sich der Tiroler Wirtschaftskammerpräsident Walser und Wirtschaftsbundobmann Hörl einig: „Vor einer Woche haben wir noch auf Lockerungsschritte gepocht, doch die seither bekanntgewordenen Entwicklungen machen eine Verlängerung des Lockdowns notwendig."

Strikter Corona-Fahrplan unumgänglich

Vor Kurzem habe man noch auf eine schnelle Lockerung des Lockdowns gedrängt, doch jetzt machen die aktuellen Entwicklungen eine Verlängerung unumgänglich, so Walser und Hörl. Niemand habe etwas davon, wenn man jetzt aufsperrt und nach 10 Tagen wieder das ganze Land herunterfahren müsse.
Walser und Hörl sprechen sich für einen Kurs aus, der nachvollziehbar und angemessen ist. Es gelten Situationen wie in anderen Ländern zu verhindern, in denen die Maßnahmen nach wenigen Tagen der Lockerung bereits wieder verschärft werden mussten. Das ständige Wechseln von öffnen und schließen, würde nur noch mehr Verunsicherung hervorrufen und ist auch wirtschaftlich nicht zielführend. 

Hoffnung liegt bei Impfstoff

In der Wirtschaft hofft man nun auf eine baldige Entspannung der Lage durch die Impfung der Risikogruppen. 

„Sofern der Impfstoff von AstraZeneca von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen wird, können wir alle über 65-jährigen bis Ende März impfen. Dann haben wir eine völlig andere Ausgangssituation",

so Walser. 
Doch noch bevor es soweit ist, müssten die finanziellen Hilfen aufgestockt werden. Vor allem die Tourismusbranche und damit zusammenhängende Branchen bräuchten dringend Hilfe.

„Noch immer warten die Unternehmen auf die Zahlungen nach dem Epidemiegesetz aufgrund der Schließungen im vergangenen März“,

so Hörl abschließend kritisch.

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Handelsobmann fordert unverzüglich Hilfe seitens Politik

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