Wegweisende Entscheidung
Zwentendorf stimmt am 8. November über drei FF-Standorte ab
- Symbolfoto: Bei der letzten Gemeinderatswahl stand die Entscheidung zur Fusion dreier Feuerwehren oder der Sanierung ihrer drei Stützpunkte am Programm.
- Foto: Marika Ofner
- hochgeladen von Victoria Edlinger
Die Zukunft der Feuerwehren Erpersdorf, Kleinschönbichl und Zwentendorf ist in der Schwebe. In der letzten Gemeinderratssitzung brachten ÖVP und FPÖ gemeinsam einen Dringlichkeitsantrag ein.
TULLN. Die Feuerwehrhäuser Erpersdorf, Kleinschönbichl und Zwentendorf sind in die Jahre gekommen und würden einer Sanierung bedürfen.
Die Debatte um die Struktur der Feuerwehren im Gemeindegebiet spitzt sich zu. Ausgangspunkt war eine durchgeführte Abstimmung bei der folgende Varianten die größte Zustimmung erhielten:
- Vollständige Fusion aller drei Feuerwehren oder
- Beibehaltung aller drei Standorte mit Sanierung der bestehenden Feuerwehrhäuser.
Ein Dringlichkeitsantrag der ÖVP und der FPÖ forderte eine sofortige Entscheidung für den Erhalt aller drei Standorte. Zudem sollte die geplante Stichwahl entfallen. Der Gemeinderat lehnte diesen Antrag mehrheitlich ab. Damit stoppt das Gremium die bereits angelaufene demokratische Mitbestimmung der Feuerwehrleute und Mandatare nicht.
- Symbolfoto: Im Gemeinderat.
- Foto: Marika Ofner
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Nun richtet sich der Blick auf den 8. November. An diesem Tag soll eine neuerliche Abstimmung durchgeführt und darüber entschieden werden, ob die drei Feuerwehren fusionieren oder ob alle drei Standorte erhalten bleiben. Voraussetzung dafür sind umfassende Sanierungen. Abstimmungsberechtigt sind die Mitglieder des Gemeinderates sowie die Feuerwehrkameraden aus Kleinschönbichl, Erpersdorf und Zwentendorf
Antrag auf Absage der Wahl abgelehnt
In der Gemeinderatssitzung am 21. Oktober brachten die Fraktionen von ÖVP und FPÖ den Dringlichkeitsantrag ein. Die Antragsteller befürchteten durch das bisherige Ergebnis eine tiefere Spaltung der Feuerwehren in zwei gegensätzliche Lager. Zudem kritisierten sie, dass die politischen Fraktionen bislang nur eingeschränkt in den Entscheidungsprozess eingebunden gewesen seien.
Ihr Antrag sah vor, die Stichwahl abzusagen. Sofort sollte der dauerhafte Erhalt samt Sanierung aller drei Häuser beschlossen werden. Der Antrag kam einstimmig auf die Tagesordnung. Nach einer Sitzungsunterbrechung debattierten die Räte ausführlich darüber. Schließlich stimmte die Mehrheit im Gemeinderat dagegen. Damit bleibt der ursprüngliche Fahrplan unverändert bestehen.
Weitere Beschlüsse im Gemeinderat
Neben der Feuerwehr-Debatte fasste der Gemeinderat wichtige Beschlüsse für die Infrastruktur und das Gemeinschaftsleben.
Die Verkabelungsarbeiten für die geplanten Batteriespeicher beim Bauhof, dem Kindergarten zwei, dem Donauhof, der Kläranlage und dem Sozialzentrum vergab die Gemeinde an die Firma Arno Reiter GmbH.
Das Lokal Pub Holzmayr verpachtet die Gemeinde bis zum 31. Dezember an die Steindl Gastronomie KG.
Für die Wohnung im Obergeschoss der Schlossgasse 3 beschlossen die Räte weitere Sanierungsmaßnahmen.
Den Auftrag für den Winterdienst in der Saison 2026 bis 2027 erhielt die Firma Eisenschenk.
- Gemeinderatssitzung.
- Foto: Christian Nowotny
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Den Leistungsvertrag für den Straßenbau verlängerte die Gemeinde mit der Firma Pittel & Brausewetter für die Jahre 2027 und 2028.
Erfolgreich beschlossen zeigt sich auch der Lizenzvertrag mit dem Österreichischen Kneippbund für den Kneippkindergarten.
Dem Musikverein Zwentendorf gewährt die Gemeinde für dieses Jahr eine Subvention in Höhe von 1.500 Euro.
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