„Gute Jahre“ nach der Wahl-Versprechen
1.200 Besucher bei FPÖ-Herbst-Tour in Grafenwörth
- Superstimmung in Grafenwörth beim Event der Freiheitlichen.
- Foto: FPÖ
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1.200 Besucher, scharfe Attacken auf die Bundesregierung und große Versprechen für die Zukunft. Beim FPÖ-Heimatherbst in Grafenwörth machte Herbert Kickl Stimmung für einen politischen Machtwechsel.
GRAFENWÖRTH. Rund 1.200 Besucher kamen zum FPÖ-Heimatherbst nach Grafenwörth im Bezirk Tulln. Beim Tourstopp der „Wir sind für Euch da“-Tour nutzten FPÖ-Landesparteiobmann Udo Landbauer, Generalsekretär Michael Schnedlitz und Bundesparteiobmann Herbert Kickl die Bühne für scharfe Angriffe auf die Bundesregierung. Landbauer forderte Neuwahlen und erklärte unter Applaus: „Dieses Land braucht einen Volkskanzler, für den das Volk nicht das Problem, sondern die Lösung ist.“ Die Botschaft der Freiheitlichen war klar: Sie wollen einen politischen Machtwechsel und sehen sich als Alternative zur amtierenden Regierung.
- Udo Landbauer, Herbert Kickl und Michael Schnedlitz.
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Landbauer nahm auch die Asylpolitik und die wirtschaftliche Lage ins Visier. Mit Blick auf unrechtmäßig bezogene Leistungen stellte er klar, dass in Niederösterreich auf Rückzahlungen nicht verzichtet werde. „Zuerst mit der Sachleistungskarte, dann mit der zusätzlichen Meldepflicht, dann mit dem Integrationskodex und jetzt sperren wir ein Asylheim nach dem anderen zu“, sagte er. Gleichzeitig kritisierte er die Energie- und Standortpolitik der Bundesregierung. „Wir brauchen günstige Energie für unsere Wirtschaft, Landwirtschaft, Industrie und unsere Landsleute“, forderte Landbauer. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten und Betriebsschließungen seien ein Warnsignal, so seine Darstellung.
- Superstimmung in Grafenwörth beim Event der Freiheitlichen.
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Auch FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz attackierte die Bundesregierung und deren internationale Ausrichtung. „Wir sind keine Putin-, Selenskyj- oder USA-Versteher. Wir sind Österreich-Versteher“, erklärte er. Österreich müsse sich stärker an den eigenen Interessen orientieren. Dabei stellte Schnedlitz die immerwährende Neutralität ins Zentrum seiner Argumentation und warb für einen politischen Kurswechsel unter Herbert Kickl.
- Superstimmung in Grafenwörth beim Event der Freiheitlichen.
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Der FPÖ-Bundesparteiobmann selbst griff die Bezeichnung als „gefährlichsten Politiker Österreichs“ auf. „Ich bin keine Gefahr für die Österreicher, sondern für jene, die es nicht gut mit den Menschen meinen“, entgegnete Kickl. Bei der nächsten Wahl werde man die politischen Gegner aus ihren Ämtern „hinauskickeln“, kündigte er an. Seine zentrale Botschaft in Grafenwörth lautete: „Wir sind eine Wahl davon entfernt – und dann kommen die guten Jahre für die Österreicher.“ Ob diese Versprechen bei der nächsten Wahl tatsächlich überzeugen, werden letztlich die Wähler entscheiden.
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