EU-Wahl
Die Welt gestalten können

Die EU-Kandidaten mit den Schülervertretern und Moderatoren sowie Direktorin Gudrun Finder
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Am 9. Mai ist Europatag und somit haben es sich die Lehrer des BG/BRG/BORG Köflach zur Aufgabe gemacht, ihren Schülern die Funktionen und die Wichtigkeit der Europäischen Union aufzuzeigen. Bei einer Podiumsdiskussion mit den EU-Kandidaten Simone Schmiedtbauer (ÖVP), Hedwig Staller (FPÖ), Sandra Krautwaschl (Die Grünen), Stefan Windberger (NEOS) und Felix Schmid (SPÖ) wurden relevante Fragen geklärt.

EU-Wahlen

In den Unterricht wurde das Thema EU bereits eingebunden, um alle Informationen näher zu bringen. Dabei wurde es den jungen Männern und Frauen der sechsten und siebten Klassen bewusst, dass Demokratie wichtig ist und dass sie dies auch anderen mitteilen wollen. So drehten sie ein Video, welches zu Beginn der Podiumsdiskussion vor den EU-Kandidaten und 130 Schülern in der Turnhalle gezeigt wurde. Im humorvollen Kurz-Film, der wie ein Märchen aufgebaut war, soll die Nachricht sein, dass wählen gut und wichtig ist. Denn am 26. Mai stehen die EU-Wahlen an, bei der jede Stimme ein wichtiges Zeichen der Demokratie ist.
"Es gibt nur euer Engagement um diese Welt zu gestalten", so Krautwaschl.

Rege Diskussionen

Die Schüler konnten im Vorfeld ihre Fragen sammeln, die die häufig gestellt wurden, standen den EU-Kandidaten zur Verfügung. Die Politiker aller österreichischen Parteien konnten dann eine dieser Fragen wählen und in zwei bis drei Minuten beantworten. Dabei ging es um Themen wie Bildung, Natur- und Umweltschutz und die Digitalisierung. Die beantworteten Fragen lösten rege Diskussionen aus, sodass die Schüler auch vor Ort noch weitere Fragen an die Politiker hatten.
Am Ende jeder Themenrunde konnten die Schüler per Handy live abstimmen, welcher Aussage sie zustimmten. 

Bildung und Umwelt

Da viele Aussagen breitere Diskussionen entfachten, konnten nur zwei der Themen bearbeitet werden. Im Bereich Bildung war Felix Schmid der Auslöser, der mit einem Gespräch über die Studiengebühren auch Krautwaschl und einige der Schüler zum Austausch brachte. Über Natur- und Umweltschutz hätten die fünf EU-Kandidaten und die Schüler noch stundenlang sprechen können, weshalb die Digitalisierung im Programm leider keinen Platz mehr fand. Fridays For Future, CO2-Steuern, Klimaschutz und -wandel und Nachhaltigkeit waren die Wörter, die dabei am öftesten gefallen sind. Bei Umweltschutz sind sich die Politiker allerdings einig: Es muss sich etwas ändern.
"Für mich ist die Natur das Wichtigste. Wir sind hier zu Gast und so müssen wir unseren Planeten auch behandeln", betont Schmiedtbauer am Ende ihrer Rede.

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