Vernissage
Irmgard Mutewsky präsentierte "Poesie der Orte"
- Bei der Vernissage in Weiz: Bgm Erwin Eggenreich, Georg Köhler, die Künstlerein Irmgard Mutewsky, Hubert Brandstätter und Vizebgm. Oswin Donnerer (v.l.)
- Foto: Hofmüller(23x)
- hochgeladen von Josef Hofmüller
"Poesie der Orte" nennt sich die Ausstellung, die jetzt in der Stadtgalerie beim Kunsthaus Weiz eröffnet wurde. Die Künstlerin Irmgard Mutwesky wurde bei der Eröffnung mit einleitenden Worte durch Hubert Brandstätter für ihre außergewöhnlichen und sehenswerten Werke gehuldigt. Die Ausstellung läuft ab sofort bis Ende November.
Schon bei der Begrüßung durch Georg Köhler (Kulturbeauftragter der Stadt Weiz) wurde den Besuchern klar, das Mutewsky zu einer der ganz großen "Töchter" der Steiermark zählt.
Der Kulturstadtrat aus Weiz und Vzbgm. Oswin Donnerer skizzierte in seinen Worten, das Leben der Künstlerin in groben Zügen nach. Zu Lange und Umfangreich wäre die vollständige Vorstellung ansonsten geworden, da ihr Leben unzählige Höhepunkte in ihrem Schaffen aufzuweisen hat.
Aufgewachsen in Innsbruck hat sie sich schon damals als junges Mädchen einem Chor angeschlossen, mit dem sie in der Schweiz, Deutschland und Liechtenstein Auftritte absolvierte. Nach ihrer Matura zog es sie nach Mailand, um die italienische Sprache zu erlernen. Stationen in Florenz und Brixen folgten.
Um die halbe Welt gereist
Danach bekam sie ihr erstes Kind, aber dem Reisen blieb sie dennoch treu. Zu groß war ihr Wissensdurst nach fremden Kulturen und den Menschen. Portugal wurde daher auch kurz ein Lebensmittelpunkt der Künstlerin. Besonders beeindruckend war für sie ihre Zeit auf den Kapverdischen Inseln, wo sie drei Jahre lang als Entwicklungshelferin tätig war. Nach der Geburt einer Tochter ging es für sie noch weiter nach Brasilien, den Senegal etc.
Zurück in Wien war es für Mutewsky quasi ein kleiner Kulturschock, der sie aber letztendlich zufrieden bis nach Gutenberg an der Raabklamm führte.
Sie hat fünf Kinder, vier davon waren auch bei ihrer Vernissage in Weiz vor Ort.
Die Skulpturen aus Sandstein (teils mit Brombeerranken, Weidenstäben oder Gras aus St. Margarethen geschmückt), Installationen aus leeren Dosen oder Fahrradschläuchen aus Thailand sowie eine umfangreiche Fotogalerie und Acrylgemälden zeigen von ihrer Vielfalt, wie sie der Kunst begegnet. Die musikalische Begleitung kam von Roland Wesp am Klavier. Zu sehen sind die Werke von der viel gereisten Irmgard Mutewsky bis Ende November in der Stadtgalerie im Kunsthaus Weiz.
Öffnungszeiten:
Fr, 05.11.2021 15:00-18:00 Uhr
Sa, 06.11.2021 09:00-12:00 Uhr
Fr, 12.11.2021 15:00-18:00 Uhr
Sa, 13.11.2021 09:00-12:00 Uhr
Fr, 19.11.2021 15:00-18:00 Uhr
Sa, 20.11.2021 09:00-12:00 Uhr
Fr, 26.11.2021 15:00-18:00 Uhr
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