Rotes Kreuz Weiz
Fast 200.000 ehrenamtlich erbrachte Dienststunden für die Bevölkerung
- Bezirksrotkreuzarzt Dr. Georg Kurtz (Mitte) erhielt das große goldene Ehrenzeichen des Landesverbandes.
- Foto: Rotes Kreuz Stmk/Reinhard Gütl
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Bei der Bezirksversammlung der Bezirksstelle Weiz konnte eine starke Bilanz präsentiert werden. Mit beinahe 200.000 ehrenamtlich geleisteten Stunden hat die Bezirksstelle Weiz des Roten Kreuzes im Jahr 2025 erneut eindrucksvoll gezeigt, wie bedeutend dieser Einsatz für die gesamte Region ist.
WEIZ. Genau 197.180 ehrenamtlich geleistete Stunden: Mit beeindruckenden Zahlen hat das Rote Kreuz Bezirksstelle Weiz am 7. Mai 2026 bei seiner jährlichen Bezirksversammlung im Gasthof Ederer in Weiz Bilanz gezogen. Vor zahlreichen Gästen und Ehrengästen wurde der umfangreiche Leistungsbericht für das Jahr 2025 vorgestellt.
Unter den Ehrengästen waren die Weizer Bürgermeisterin Bettina Bauernhofer, der Abgeordnete zum Nationalrat und Bürgermeister von Gleisdorf Christoph Stark, Landtagsabgeordneter Patrick Derler in Vertretung des Landeshauptmannes, der Bürgermeister von Mitterdorf an der Raab Thomas Derler, der Bürgermeister von Anger, Hannes Grabner sowie der Bürgermeister von Pischelsdorf Herbert Pillhofer. Auch Vertreter weiterer Blaulichtorganisationen waren der Einladung gefolgt.
Freiwillige gesucht
Bezirksstellenleiter Mirko Franschitz dankte in seiner Eröffnung allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Mitgliedern für ihren Einsatz. Er betonte jedoch auch die zunehmende Herausforderung, neue Freiwillige zu finden, doch meinte gleichzeitig: „Wir geben der Gesellschaft ein Beispiel an Vorbild, Menschlichkeit und Zusammenhalt.“ Anschließend präsentierte Bezirksgeschäftsführer Matthias Habersberger den detaillierten Leistungsbericht.
- Die Ehrengäste dankten den Mitarbeitenden und Mitgliedern für ihre Leistungen.
- Foto: Rotes Kreuz Stmk/Reinhard Gütl
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Beeindruckend
Demnach waren im Bezirk Weiz im vergangenen Jahr insgesamt 1.172 Mitarbeitende aktiv – davon 1.050 Freiwillige, 50 berufliche Mitarbeiter:innen und 72 Zivildiener bzw. Freiwillige im Sozialjahr. Die Zahl der Helfenden bewegt sich damit auf hohem Niveau und zeigt seit 2017 eine stabile, positive Entwicklung. Im Rettungs- und Krankentransportdienst bewältigten die Teams an den acht Ortsstellen (Anger, Birkfeld, Gleisdorf, Markt Hartmannsdorf, Passail, Pischelsdorf, Ratten und Weiz) trotz eines leichten Rückgangs 46.312 Einsätze. Besondere Herausforderungen wie der spektakuläre Zugunfall in Wollsdorf oder der Amoklauf in Graz forderten die Einsatzkräfte zusätzlich. Der Blutspendedienst führte 91 Aktionen durch – mehr als im Vorjahr.
Jugend
Auch das Jugendrotkreuz stellt einen wichtigen Pfeiler dar. So konnten 213 Kinder und Jugendliche in den acht Ortsstellen für Erste Hilfe, soziale Projekte und Gemeinschaftsaktivitäten begeistert werden. Im Sozialen Dienst wurden in rund 18.400 freiwillige Stunden über 10.000 Klientinnen und Klienten betreut. Das Kriseninterventionsteam war bei 25 Einsätzen im Einsatz. Ein besonderer Schwerpunkt lag auch 2025 auf der Aus- und Fortbildung: Über 3600 Personen besuchten Erste-Hilfe-Kurse. Besonders hervorgehoben wurde auch die hohe Einsatzbereitschaft der Sanitäterinnen und Sanitäter sowie die engagierte Jugendarbeit, die bei Wettbewerben erneut starke Leistungen zeigte.
Im Anschluss an die Präsentation des Leistungsberichts fanden die feierlichen Ehrungen und Auszeichnungen statt. Beeindruckend war die Ehrung von Karin Schenner, die für 50 Jahre ununterbrochene ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet wurde, sowie Bezirksrotkreuzarzt Dr. Georg Kurtz, der das "Große goldene Ehrenzeichen des Landesverbandes Steiermark" für über 40-jährige Mitarbeit verliehen bekam. Zum Abschluss des offiziellen Teils ergriffen die Ehrengäste das Wort und sprachen ihre Gruß- und Dankesworte aus, bevor der Abend einen gemütlichen Ausklang fand.
- Beim Blutspenden zählt jede Spende.
- Foto: OERK Markus Hechenberger
- hochgeladen von Helmut Riedl
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