Landpartie
Stadtspaziergang durch Weiz

Beim Stadtspaziergang durch Weiz, v.l.: Gudrun und Erwin Eggenreich, Martin Schlemmer, Oswin Donnerer und Sabine Siegel.
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  • Beim Stadtspaziergang durch Weiz, v.l.: Gudrun und Erwin Eggenreich, Martin Schlemmer, Oswin Donnerer und Sabine Siegel.
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Auf den sozialen Wohnbau in Weiz in den Wirtschaftswunderjahren wurde bei der Landpartie ein besonderes Augenmerk geworfen. Am Spaziergang durch die Stadt nahmen unter anderem Bgm. Erwin Eggenreich mit seiner Frau Gudrun, Kulturreferent Oswin Donnerer, Sabine Siegel von der Baubezirksleitung Oststeiermark sowie "Fremdenführer" Martin Schlemmer teil.

Der Verein BauKultur Steiermark und die Baubezirksleitungen des Landes Steiermark organisierten wieder das im Rahmen des Architektursommers 2018 erstmalig gestartete Format der „Landpartien“: Exkursionen zu herausragenden Architekturleistungen in der Steiermark. Insgesamt werden im Herbst 2020 neun Touren in den Regionen stattfinden, zwei weitere werden in Graz unter dem Titel „Zeitreisen“ durchgeführt. Bei den Architektur-Exkursionen werden ausgewählte Objekte aus den letzten vier Jahrzehnten besichtigt und somit ein Bogen von der Vergangenheit bis zur Gegenwart gespannt. Jede Landpartie nimmt individuell Bezug auf ihre Region und stellt beispielhafte Architektur zu bestimmten Themenschwerpunkten in den Mittelpunkt der Betrachtung. Begleitet wurden die Touren neben den Baukulturverantwortlichen des Landes Steiermark von den Beiräten des Vereins BauKultur Steiermark. Die Besichtigung der Projekte erfolgte mit der Bauherrschaft bzw. den Nutzern und den Architektinnen und Architekten, wodurch spannende Einblicke und Zugänge zu den jeweiligen Projekten ermöglicht wurden. (www.baukultur-steiermark.at)

Die ELIN in Weiz

In der Region Oststeiermark fanden zwei Landpartien statt. Thematisch widmeten sich beide Architektur-Spaziergänge dem sozialen Wohnbau des vergangenen Jahrhunderts. Die erste Tour fand in Fürstenfeld statt und beleuchtet die Auswirkungen der Tabakfabrik auf die Stadtentwicklung. Bei der zweiten Landpartie in Weiz stand der soziale Wohnbau in den Wirtschaftswunderjahren in Verbindung mit dem die Entwicklung der Stadt prägenden Industriebetrieb „ELIN“ am Programm. Franz Pichler gründete die ELIN (Elektrische Industrie).
Er erhielt die Konzession zur gewerbsmäßigen Erzeugung von elektrischen Maschinen und Fremdanlagen. Er gründete noch im gleichen Jahr die „Weizer Elektrizitätswerke F. Pichler und Co.“. Pichler entwickelte gemeinsam mit einem befreundeten Uhrmacher auch eine Reihe von Messinstrumenten und Transformatoren. Aus diesen Anfängen entstand später der Industriekonzern ELIN, der nach mehreren Übernahmen Bestandteil des Siemens-Konzerns (Bereich Transformatoren) sowie der Andritz AG (Generatoren) geworden ist. Und auch in dieser Zeit entstanden viele Werkswohnungen in Weiz für die Mitarbeiter.

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