Mythos Puch
Die Endorphin-Maschine
- Sentinemtal Journey: Mercedes-Banz G-Klasse, privat auf Puch G umgekupfert. ;-)
- hochgeladen von martin krusche
Wer meint, man müsse das Automobil aus guten Gründen auf seine rationalen Zwecke reduzieren, kollidiert mit einem opulenten Feld zahlreicher Subkulturen.
Ich kenne als Zentrumsbewohner einer Kleinstadt allerhand Verkehrsprobleme und Parkplatzbelange, die Unmut auslösen können. Ich besitze selbst kein Auto, befasse mich mit diesen Themen daher aus einem soziokulturellen Interesse.
Das Auto mit seinen Derivaten, im Nachdenken darüber die Motorradwelt eingeschlossen, ist während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in unserem Teil der Welt zu einer Art Generalfetisch geworden.
Wollte man dieses Motiv aus ökologischen oder anderen Vernunftgründen quasi extrahieren und Kraftfahrzeuge auf ihren Transportzweck beschränken, also kulturell neu kodieren, würde das vermutliche eine Art von gesamtgesellschaftlichem Kulturkampf entfachen, der enorme Ressourcen verschlingt.
Ich befasse mich mit der Thematik von der Geschichtsbetrachtung her. Volkskultur in der technischen Welt, Rennsport, Technologiegeschichte… Die Steiermark ist da reich an Motiven. Dem ist heuer eine Arbeitsebene im Gleisdorfer „Archipel: Forum für Kunst, Kultur und Bildung“ gewidmet:
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