22.03.2017, 21:15 Uhr

Erster Staatsmeistertitel für Schlagbauer

Kaum besser hätte für Triathleten Christoph Schlagbauer der Einstand bei seinem neuen Verein, dem RC TRI RUN ATUS Weiz, die vergangenen Wochen laufen können.

Mit einem Sieg im Auftaktrennen bei einem 11,4km-Lauf in der Wiener Südstadt in 36:32 Minuten konnte er nicht nur seinen ersten Erfolg unter neuem Vereinsnamen feiern, sondern auch gleich einen neuen Streckenrekord bei der 5. Auflage des Laufes in Brunn am Gebirge aufstellen.

„Von dementsprechender Form motiviert, war für mich klar, dass ich sobald als möglich noch ein Rennen machen wollte“, so der Haselbacher und entschloss sich kurzfristig am Wochenende darauf seinen ersten Wintertriathlon zu absolvieren. Dafür ausgesucht hat er sich gleich die Österreichische Staatsmeisterschaft in der Villacher Alpen Arena, bei denen es die Disziplinen Geländelauf (6km), Mountainbike (10km) und Langlaufen (8km) zu bewältigen galt.

Die Bedingungen hätten kaum härter sein können. Nach einer föhnigen Woche mit bis zu 20 Grad, war der wenige noch vorhandene Schnee sehr tief, was nicht nur das Langlaufen erschwerte, sondern den Teilnehmern vor allem am Mountainbike Probleme bereitete: „Leider hat es auch mich zwei Mal sehr unsanft von meinem Bike geholt“, gab Schlagbauer zu. Davor hatte er von Beginn an das Tempo angegeben und nur der Kärntner Landesmeister im Crosslauf, Adrian Igerz, der im Vorjahr auch den Halbmarathon in Graz gewonnen hat, konnte ihm folgen.

Noch als erster am Mountainbike verlor Schlagbauer daraufhin etwas Zeit und vor allem Silvio Wieltschnig, der bei der vergangenen Wintertriathlon Weltmeisterschaft noch bester Österreicher wurde, konnte an Boden gut machen. Mit wenigen Sekunden Vorsprung konnte sich der Sportwissenschafter aus der Gemeinde Mortantsch auf die Langlaufstrecke retten, auf welcher er aber wieder den Ton angeben konnte und mit fast zwei Minuten Vorsprung nach etwas über 1:08 Stunden die Ziellinie als neuer Österreichischer Staatsmeister im Wintertriathlon überqueren konnte. „Ich kann mich an kaum einen so lauten Jubelschrei meinerseits erinnern. Einerseits war die Freude über meinen ersten Staatsmeistertitel riesig, andererseits war der Stolz darauf die Schmerzen, die einem sehr hohen Anfangstempo geschuldet waren, besiegt zu haben fast noch größer“, jubelte er über beide Ohren grinsend.

So überraschend der Sieg bei den Herren vor den zwei Kärntner Lokalmatatoren Silvio Wieltschnig und Robert Stark nach Weiz in die Steiermark ging, so erwartet ging der Titel bei den Damen, wie auch schon in den vergangenen Jahren in die Steiermark an Romana Slavinec.
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